feat(cert-manager): Vorlagen für Zielsysteme, Modulversion 1.2.0 und Anleitungen

- Sieben Vorlagen (Nginx, Apache ab/vor 2.4.8, Windows/IIS, Nginx Proxy Manager, HAProxy, Tomcat) mit Dateien und Einrichtungszeilen
- Reiter „Vorlagen“ mit ZIP samt Anleitung, Schnipsel und Kopieren
- Modulversion 1.2.0, Modul-Changelog, CHANGELOG und drei Anleitungen

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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2026-10-09 15:57:48 +02:00
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@@ -149,14 +149,18 @@ Das Modul prüft automatisch ein Postfach auf eingehende DKV-Tankkarten-Rechnung
### Zertifikat-Manager
Ein Werkzeug rund um SSL/TLS-Zertifikate mit vier Reitern:
Der Zertifikat-Manager hilft Ihnen, Zertifikate, Schlüssel und Zertifikatsanfragen zu prüfen, zu ordnen und in das Format zu bringen, das Ihr Server braucht. Er arbeitet mit **einer gemeinsamen Liste von Dateien**: Sie laden Ihre Dateien einmal im ersten Reiter hoch, und alle anderen Reiter arbeiten mit dieser Liste. Es gibt sechs Reiter, in dieser Reihenfolge: **Dateien**, **Analysieren**, **Aufteilen**, **Zusammenführen**, **Konvertieren** und **Vorlagen**. Ist die Liste noch leer, weisen die anderen Reiter freundlich auf den Reiter „Dateien“ hin. Wenn Sie zwischen den Reitern wechseln, bleibt die Liste erhalten.
- **Analysieren** — lädt ein Zertifikat (Datei oder eingefügter PEM-Text) und zeigt dessen Details, inklusive Einordnung als Root-CA, Zwischen-CA oder Endzertifikat.
- **Aufteilen** — zerlegt eine Fullchain- oder P7B-Datei in ihre einzelnen Zertifikate.
- **Zusammenführen** — fügt mehrere einzelne Zertifikate zu einer Kette zusammen.
- **Konvertieren** — wandelt ein Zertifikat in ein anderes Format um.
**Wichtig zu Schlüsseln und Passwörtern:** Die Liste lebt nur im Arbeitsspeicher Ihres Browserfensters. Private Schlüssel und Passwörter werden von Tessera nirgends gespeichert und in keinem Protokoll festgehalten. Laden Sie die Seite neu oder schließen Sie das Fenster, ist die Liste weg, und Sie laden Ihre Dateien bei Bedarf noch einmal hoch.
Unterstützte Dateiformate sind unter anderem `.pem`, `.crt`, `.cer`, `.der`, `.pfx`, `.p12`, `.p7b` und `.p7c`. Passwortgeschützte PFX/P12-Dateien verlangen die Eingabe des zugehörigen Passworts. Ergebnisse lassen sich einzeln oder gesammelt als ZIP herunterladen.
- **Dateien** — Hier sammeln Sie alles. Ziehen Sie Dateien in das Feld oder klicken Sie hinein und wählen Sie Dateien aus, so oft und in beliebiger Menge nacheinander; **jede neue Datei kommt zur Liste hinzu und ersetzt nie eine frühere**. Sie können auch die ZIP-Datei Ihres Zertifikatsausstellers hochladen: Tessera schaut hinein und nennt zu jedem enthaltenen Eintrag, was es darin gefunden hat. Überflüssiges wie Ordner mit dem Namen `__MACOSX` überspringt Tessera still; verschachtelte oder passwortgeschützte ZIP-Dateien nennt es mit dem Grund, warum es sie nicht öffnet. Zusätzlich können Sie PEM-Text einfügen („PEM-Text einfügen“, Text beginnt mit `-----BEGIN`); er erscheint als eigener Eintrag. Die Liste fasst bis zu 30 Einträge, höchstens 5 MB je Datei und zusammen höchstens 10 MB; dieselbe Datei kann nicht zweimal hinzugefügt werden. Zu jedem Eintrag zeigt die Liste, was erkannt wurde: Serverzertifikat, Zwischenzertifikat, Stammzertifikat, privater Schlüssel oder Zertifikatsanfrage. Mit dem Knopf am Eintrag nehmen Sie eine einzelne Datei wieder aus der Liste. Ist eine Datei durch ein Passwort geschützt (PFX-/P12-Datei oder verschlüsselter Schlüssel), erscheint beim Eintrag ein Feld für das Passwort; es gilt nur für diese eine Datei. Hat Tessera zum Serverzertifikat schon einen Schlüssel, erscheint eine passwortgeschützte PFX-Datei nur als ruhiger Hinweis, den Sie nicht beachten müssen.
- **Analysieren** — Zeigt zu jedem erkannten Teil die Einzelheiten: Name, Aussteller, Gültigkeit (mit den verbleibenden Tagen), Schlüsselart (RSA oder EC mit Kurve), die Namen, für die das Zertifikat gilt, sowie Seriennummer und Fingerabdrücke. Außerdem sehen Sie, was zusammengehört: welcher Schlüssel zu welchem Zertifikat passt und welche Zertifikatsanfrage zu welchem Zertifikat gehört. Tessera ordnet nie nach dem Namen zu, sondern prüft den Schlüssel selbst.
- **Aufteilen** — Zerlegt Ihre Dateien in die einzelnen Teile. Jedes Teil laden Sie in seinem natürlichen Format herunter (Zertifikat als `.crt`, Schlüssel als `.key`, Anfrage als `.csr`) oder alle zusammen als ZIP-Datei.
- **Zusammenführen** — Tessera ordnet Serverzertifikat, Zwischenzertifikate und Stammzertifikat **selbst**; die Reihenfolge Ihrer Dateien spielt keine Rolle. Dabei prüft es nicht nur Namen, sondern die echte Unterschrift jedes Zertifikats, sodass ein gleichnamiges, aber falsches Zwischenzertifikat nie verwendet wird. Gibt es mehrere Möglichkeiten, wählt Tessera nachvollziehbar die beste (zum Beispiel nicht abgelaufen). Sie können herunterladen: **Fullchain** (Serverzertifikat plus Zwischenzertifikate), **Nur Kette** (nur die Zwischenzertifikate, zum Beispiel für Systeme, die das Serverzertifikat getrennt wollen), **Zertifikat und Schlüssel** in einer PEM-Datei sowie eine **PFX-Datei**. Fullchain und Nur Kette gibt es als PEM, als `.p7b` oder als binäre `.p7c`. Für die PFX-Datei vergeben Sie ein Passwort (zweimal eingeben) und wählen die Verschlüsselung: **„Kompatibel (auch ältere Windows-Server)“** ist vorgewählt und die sichere Wahl, wenn Sie nicht wissen, wo die Datei eingespielt wird; **„Modern (AES-256)“** ist stärker, wird aber von älteren Systemen wie Windows Server 2016 oft nicht gelesen. Das Häkchen **„Root-Zertifikat mitnehmen“** ist standardmäßig aus, denn die meisten Server und Browser kennen die Wurzel schon und brauchen sie nicht; setzen Sie es nur, wenn ein Gerät es ausdrücklich verlangt (manche Geräte, Java-Anwendungen oder eigene Firmenwurzeln). Fehlt ein Aussteller in Ihrer Liste, sagt Tessera das ausdrücklich: **„Zwischenzertifikat fehlt“** heißt, dass direkt über dem Serverzertifikat das Zwischenzertifikat nicht in der Liste ist; fehlt dagegen nur das Zertifikat ganz oben (meist die Wurzel), erscheint ein ruhiger Hinweis, denn das ist für die meisten Server in Ordnung. Fügen Sie das fehlende Zertifikat im Reiter „Dateien“ hinzu.
- **Konvertieren** — Wandelt ein einzelnes Teil in ein anderes Format um: Zertifikate als PEM, DER, PKCS#7 (`.p7b`, `.p7c`); Schlüssel als PKCS#8, klassisch (PKCS#1 bei RSA, SEC1 bei EC) oder DER, auf Wunsch mit eigenem Passwort verschlüsselt; Zertifikatsanfragen als PEM oder DER.
- **Vorlagen** — Wählen Sie das System, auf dem Ihr Zertifikat laufen soll, und Tessera erzeugt mit einem Klick die passenden Dateien und zeigt die Zeilen für die Einrichtung (mit „Kopieren“). Mehrere Dateien kommen in einer ZIP-Datei, die zusätzlich eine kurze Anleitung enthält. Jede Vorlage braucht das Serverzertifikat **und** den dazu passenden privaten Schlüssel; fehlt der Schlüssel, erklärt Tessera das. Es gibt sieben Vorlagen: **Nginx** (`fullchain.pem` und `privkey.pem`); **Apache 2.4.8 und neuer** (ebenfalls `fullchain.pem` und `privkey.pem`); **Apache älter als 2.4.8** (getrennt `cert.pem`, `chain.pem` und `privkey.pem`); **Windows / IIS** (eine PFX-Datei mit dem Passwort, das Sie vergeben, vorgewählt ist „Kompatibel“); **Nginx Proxy Manager** (`certificate.pem`, `intermediate.pem` und `privkey.pem`; die Anleitung nennt, welche Datei in welches Feld unter „SSL Certificates“, „Add SSL Certificate“, „Custom“ gehört); **HAProxy** (eine einzige PEM-Datei mit Zertifikat, Zwischenzertifikaten und Schlüssel) und **Tomcat / Java** (eine `.p12`-Datei mit dem Passwort, das Sie vergeben, ebenfalls mit vorgewähltem „Kompatibel“). Das Passwort steht nie in den angezeigten Zeilen; dort steht stattdessen `IHR-PASSWORT`.
Unterstützte Eingaben sind unter anderem `.pem`, `.crt`, `.cer`, `.der`, `.pfx`, `.p12`, `.p7b`, `.p7c`, Schlüssel (`.key`, PKCS#1, PKCS#8 und SEC1, im Text oder binär, mit und ohne Passwort), Zertifikatsanfragen (`.csr`) und ZIP-Dateien. Tessera erkennt Dateien an ihrem Inhalt, nicht an der Endung, sodass auch eine Datei ohne passende Endung geöffnet wird. Zertifikate und Schlüssel mit elliptischen Kurven (EC) werden ebenso verarbeitet wie RSA.
### Domaincheck