docs(quick-260914-ku1): Betriebshandbuch — Zwei Kanäle Live und Beta, Freigabe, Hotfix ohne Datenbankänderung, neuer Live-Server; ci-cd-setup auf gemessenen Stand
Tessera CI/CD / Lint & Type Check (push) Successful in 48s
Tessera CI/CD / Tests (push) Successful in 52s
Tessera CI/CD / Build & Publish Images (push) Successful in 3m34s

- anleitung-betrieb.md: neues Kapitel 9 (Kanal, IMAGE_TAG je Server, Freigabe,
  Hotfix-Ablauf mit Regel "Keine Datenbankaenderung als Hotfix", drei Kontrollwege,
  Einrichtung des Live-Servers, Erstfreigabe v1.0.0); Inhaltsverzeichnis, Tabelle in
  Kapitel 1, IMAGE_TAG in Kapitel 3, Etiketten in Kapitel 4, Startzeile in Kapitel 7
- ci-cd-setup.md: REGISTRY_TOKEN und Push ueber localhost:3002, Trigger main/live/v*,
  Jobs quality -> test -> publish, Etiketten- und Build-Arg-Tabellen, D-13 ueberholt,
  Tag-/Branch-Schutz-Empfehlung (T-KU1-04), Fehlerbehebung fuer den Stempel

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Claude-Session: https://claude.ai/code/session_018N9CD3ebPKm1b32bPpBknY
This commit is contained in:
2026-09-14 15:44:16 +02:00
parent 9731501718
commit ea6aa995b2
2 changed files with 265 additions and 28 deletions
+81 -19
View File
@@ -80,11 +80,24 @@ docker ps --filter name=gitea-runner
### Gitea Secrets (fuer die CI-Pipeline)
In Gitea unter **Repository > Settings > Actions > Secrets** koennen Secrets
fuer die Pipeline konfiguriert werden. Aktuell werden keine Secrets in der
Pipeline benoetigt, da Images lokal gebaut und deployed werden (kein Registry-Push).
In Gitea unter **Repository > Settings > Actions > Secrets** werden die Secrets
fuer die Pipeline konfiguriert. Benoetigt wird genau eines:
Falls kuenftig Deploy-Pfade oder Credentials benoetigt werden:
| Secret | Beschreibung |
|--------|--------------|
| `REGISTRY_TOKEN` | Gitea-Zugangstoken (Access Token) mit Schreibrecht auf Pakete (`package: write`). Wird im Job `publish` fuer `docker login localhost:3002 --password-stdin` verwendet. |
Das Token erscheint nie im Log: es wird per `--password-stdin` uebergeben und
Gitea maskiert Secret-Werte in der Job-Ausgabe. Das Veroeffentlichungs-Skript
`.gitea/scripts/publish-images.sh` kennt das Token nicht; der Login bleibt im
Workflow.
Der Push geht ueber `localhost:3002` (Gitea laeuft auf demselben Rechner wie der
Runner), weil der Nginx Proxy Manager vor `git.vicolab.de` grosse Image-Blobs
blockt. Das Pullen auf den Servern laeuft ueber `git.vicolab.de`
(`docker-compose.prod.yml`).
Weitere Secrets bei Bedarf:
1. In Gitea **Settings > Actions > Secrets** den Secret anlegen
2. In `.gitea/workflows/ci.yml` ueber `${{ secrets.SECRET_NAME }}` referenzieren
@@ -94,27 +107,62 @@ hardcoden.
## 4. Pipeline-Ueberblick
Die CI/CD-Pipeline (`.gitea/workflows/ci.yml`) wird bei jedem Push auf `main`
ausgefuehrt und besteht aus drei aufeinander aufbauenden Jobs:
Die CI/CD-Pipeline (`.gitea/workflows/ci.yml`) laeuft bei jedem Push auf die
Zweige `main` und `live` sowie bei jedem Tag `v*` (z. B. `v1.0.0`) und besteht
aus drei aufeinander aufbauenden Jobs:
1. **quality** -- Lint (Biome) und TypeScript Type-Check
1. **quality** -- Lint und TypeScript Type-Check (Lint ist derzeit ein Leerlauf,
siehe WINDOWS #35; der Type-Check ist echt)
2. **test** -- Vitest Unit- und Integrationstests
3. **build-deploy** -- Docker Images bauen und Services neu starten
3. **publish** -- Docker Images mit Versionsstempel bauen und in die Gitea-Registry
veroeffentlichen
Ablauf: `quality` -> `test` -> `build-deploy` (jeder Job nur bei Erfolg des
vorherigen).
Ablauf: `quality` -> `test` -> `publish` (jeder Job nur bei Erfolg des
vorherigen). Der Job `publish` besteht aus drei Schritten: `actions/checkout@v4`
mit `fetch-depth: 0` (volle Historie samt Tags, sonst liefert `git describe`
nichts), Login in die Registry (siehe Abschnitt 3) und der Aufruf von
`.gitea/scripts/publish-images.sh`.
### Kein Registry-Push
### Zwei Kanaele: Etiketten je Anlass
Images werden **lokal auf dem Server gebaut** und nicht in eine Registry
gepusht (D-13). Da der Runner und die Applikation auf demselben Server laufen,
baut die Pipeline die Images direkt mit `docker compose build` und startet die
Services mit `docker compose up -d` neu.
Das Skript `.gitea/scripts/publish-images.sh` entscheidet allein anhand
`GITHUB_REF`, ob und unter welchen Etiketten veroeffentlicht wird:
Vorteile:
- Keine Registry-Infrastruktur noetig
- Schnellerer Deploy (kein Push/Pull ueber Netzwerk)
- Einfachere Konfiguration
| Anlass | Kanal (`APP_CHANNEL`) | Etiketten in der Registry |
|--------|----------------------|---------------------------|
| Push auf `main` | `beta` | `beta` und `latest` (`latest` ist nur ein Alias fuer `beta` und entfaellt spaeter) |
| Tag `vX.Y.Z` | `live` | `live` und `vX.Y.Z` |
| Push auf `live` ohne Tag | -- | keine; der Lauf prueft nur (`quality`, `test`), das Skript endet mit "nichts zu tun" |
Das Kanalmodell fuer den Betrieb (welcher Server welches Etikett zieht, Freigabe,
Hotfix) steht in `docs/anleitung-betrieb.md`, Kapitel 9.
### Versionsstempel
Das Skript berechnet vier Werte und gibt sie als `--build-arg` an beide
Dockerfiles (`apps/web/Dockerfile`, `apps/api/Dockerfile`):
| Build-Arg | Quelle |
|-----------|--------|
| `APP_VERSION` | `git describe --tags --always` (ohne Tag: kurzer Commit-SHA) |
| `APP_CHANNEL` | `beta` oder `live`, siehe Tabelle oben |
| `APP_COMMIT` | `git rev-parse --short HEAD` |
| `APP_BUILD_TIME` | `date -u`, ISO-Format |
Die API liest die Werte zur Laufzeit (`GET /health/version`, Startzeile im Log).
Das Web-Image bettet `NEXT_PUBLIC_APP_*` beim Build in das Browser-Bundle ein --
deshalb laeuft die `builder`-Stufe des Web-Images jetzt bei jedem Pipeline-Lauf
neu, die Laufzeit liegt eher bei 4-6 statt 2 Minuten.
Lokale Probe ohne Docker-Aufruf:
```bash
GITHUB_REF=refs/tags/v1.2.3 sh .gitea/scripts/publish-images.sh --print-plan
```
Hinweis: Die fruehere Entscheidung D-13 (Images lokal bauen, keine Registry) ist
ueberholt -- seit der Einfuehrung der Gitea-Registry werden Images gepusht und von
den Servern per `docker compose pull` geholt.
## 5. Sicherheitshinweise
@@ -146,6 +194,12 @@ Workflow-Dateien in `.gitea/workflows/` werden direkt aus dem Repository
geladen. Da nur vertrauenswuerdiger Code gepusht wird (D-11, Claude als
einziger Committer), ist das Risiko einer manipulierten Pipeline minimal.
Ein Tag-Push `v*` ist der Freigabe-Hebel fuer Live: wer ihn setzen darf, kann
das `live`-Etikett neu belegen. Heute hat nur das Konto `schalli` Schreibrecht
(0 Kollaborateure, keine Branch-Regeln). Kommen weitere Konten dazu, in Gitea
unter **Repository > Settings > Branches / Tags** eine Tag-Schutzregel fuer `v*`
und einen Branch-Schutz fuer `live` anlegen (T-KU1-04).
## 6. Fehlerbehebung
### Runner registriert sich nicht
@@ -167,3 +221,11 @@ einziger Committer), ist das Risiko einer manipulierten Pipeline minimal.
erreichbar ist
2. Docker Daemon Status pruefen: `docker info`
3. Disk Space pruefen: `df -h`
### Stempel zeigt `dev` oder nur eine Kurzkennung statt des Tags
1. Im Job `publish` pruefen, dass `actions/checkout@v4` mit `fetch-depth: 0`
auscheckt -- ohne Tags liefert `git describe --tags --always` nur den SHA
2. Pruefen, ob der Tag wirklich gepusht wurde: `git ls-remote --tags origin`
3. `dev` bedeutet: das Image wurde ohne Build-Args gebaut (lokal statt ueber
das Skript) -- das ist fuer lokale Builds normal