# Mandantentrennung, Etappe 2 — Die Fehlerrichtung dreht sich um Dieses Dokument gehört zusammen mit `docs/mandantentrennung-zugriffsklassifikation.md` zur Vorbereitung der Mandantentrennung auf Datenbankebene. Während die Klassifikation festhält, **welche** Fundstelle umgestellt wird, hält dieses Dokument fest, **woran** man merkt, wenn eine umgestellte Fundstelle nach dem Scharfschalten (Etappe 4) zu wenig liefert. Es ist etappenbezogen und wird nicht laufend nachgezogen wie die Bestandsaufnahme — es beschreibt den Bereich `ldap` zum Zeitpunkt seiner Umstellung (Etappe 2, Quick-Task 260909-ipc). ## (a) Die Leitfrage Bis heute war der Fehlerfall einer Mandantentrennung "sieht zu viel": die Rolle `tessera` läuft mit `BYPASSRLS`, jede Abfrage sieht alle Zeilen aller Mandanten, unabhängig davon, ob sie an `forTenant()` gebunden ist oder nicht. Ein vergessener `forTenant()`-Aufruf blieb bisher unsichtbar, weil die Policy gar nicht griff. Nach dem Scharfschalten (Etappe 4, wenn `DATABASE_URL` auf eine Rolle ohne `BYPASSRLS` zeigt) kehrt sich das um. Jede Abfrage, die **nicht** gebunden ist, sieht nicht mehr alle Zeilen, sondern **keine** — die Policy vergleicht gegen `current_tenant_id()`, und ohne vorheriges `set_config` ist dieser Wert `NULL`. `NULL = "tenantId"` ist in SQL nie wahr, auch wenn `"tenantId"` selbst nicht `NULL` ist. Der Fehlerfall ist damit nicht mehr "ein Administrator sieht die Konfiguration eines fremden Mandanten", sondern "der Abgleich-Dienst sieht gar keine Konfiguration mehr, für niemanden, und tut so, als sei nichts zu tun." Diese Frage wird deshalb VOR der Umstellung gestellt, nicht erst beim Scharfschalten entdeckt: **Woran würde ich merken, dass eine umgestellte Abfrage jetzt zu WENIG liefert statt zu viel?** ## (b) Die Messung Task 1 dieses Plans hat `apps/api/scripts/rls-scratch-check.mjs` um einen dritten Abschnitt erweitert, der exakt das im Bereich `ldap` verwendete Muster (Tabellen `LdapConfig`/`LdapFieldMapping`, Policies wortgleich aus der ausgelieferten Migration `20260618112133_rls_policies/migration.sql` herausgeschnitten) gegen eine Wegwerf-Datenbank unter einer Rolle **ohne** `BYPASSRLS` prüft. Tatsächlich beobachtete Ausgabe dieses Laufs (2026-09-09, gegen `tessera-ctl-db-1`, Adresse `172.19.0.2`): ``` ldapconfig-gebunden-nur-eigene-zeile: bestanden — forTenant(TENANT-A) liefert 1 Zeile(n): ["TENANT-A"] ldapconfig-ungebunden-null-zeilen: bestanden — ungebundener SELECT auf "LdapConfig" liefert 0 Zeile(n) fieldmapping-folgt-join-auf-ldapconfig: bestanden — forTenant(TENANT-A) liefert 1 Feldzuordnung(en): ["cfg-a"] fieldmapping-schreiben-eigene-konfiguration-erlaubt: bestanden — INSERT mit eigener ldapConfigId erfolgreich fieldmapping-schreiben-fremde-konfiguration-abgelehnt: bestanden — INSERT mit fremder ldapConfigId abgewiesen: ERROR: new row violates row-level security policy for table "LdapFieldMapping" Alle 13 Pruefungen bestanden. ``` Der Beleg, der diese Kritikschrift trägt, ist die Zeile `ldapconfig-ungebunden-null-zeilen`: der IDENTISCHE `SELECT "tenantId" FROM "LdapConfig"` ohne vorheriges `set_config` liefert **0 Zeilen**, nicht etwa alle 2 vorhandenen. Das ist an der echten, ausgelieferten Policy gemessen, nicht an einer im Werkzeug nachgebauten Hilfstabelle — die Fehlerrichtung "sieht nichts" ist damit kein aus dem Code abgeleiteter Schluss, sondern eine beobachtete Tatsache. ## (c) Signaltabelle je umgestelltem Pfad des Bereichs `ldap` | Pfad | Verhalten bei zu wenig Ergebnis | Konkretes Signal | |---|---|---| | `LdapConfigService.getConfig/createConfig/updateConfig` | `forTenant()` liefert für den anfragenden Mandanten 0 Zeilen statt der eigenen Konfiguration | `GET /ldap/config` liefert `null`; die Admin-Oberfläche zeigt "keine Konfiguration" für einen Mandanten, der tatsächlich eine hat | | `LdapConfigService.addFieldMapping/removeFieldMapping` | Schreiben/Lesen einer Feldzuordnung läuft gebunden leer statt auf die eigene Zuordnung | `POST`/`DELETE /ldap/config/mappings` scheitert mit 404 bzw. legt scheinbar nichts an, obwohl die Konfiguration existiert | | `LdapService.listGroups`/`searchUsers` (Markierung "bereits importiert") | Die Markierungsabfrage liefert 0 vorhandene Konten/Gruppen statt der tatsächlich vorhandenen | Die Kennzeichnung "bereits importiert" in den Auswahllisten von Gruppen und Benutzern fehlt für Einträge, die tatsächlich schon importiert sind — ein zweiter Import würde eine Dublette anlegen (bzw. bei Gruppen an der eigenen `ldapObjectGuid`-Eindeutigkeit scheitern) | | `LdapService.upsertMappedUser`/`importUsersByDn` (Identitätssuche über `ldapDn`/`username`) | Die Suche nach dem bestehenden Konto liefert 0 Treffer statt des vorhandenen Kontos | Der Abgleich-Bericht zählt das Konto unter `created` statt `updated` — sichtbar in den Zählern created/updated/deactivated des Sync-Berichts | | `LdapService.syncUsersForTenant` (Deaktivierungs-Kandidatenliste) | Die Kandidatenliste liefert 0 lokale LDAP-Konten statt der tatsächlich vorhandenen | Der Zähler `deactivated` bleibt 0, obwohl ein Konto im Verzeichnis entfernt wurde — harmlose Richtung: es wird zu WENIG deaktiviert, nie zu viel | | `LdapService.syncUsersForTenant` (`lastSyncAt`-Fortschreibung) | Das `UPDATE` trifft 0 Zeilen statt der eigenen Konfiguration | Das Feld `lastSyncAt` der Konfiguration bleibt stehen, obwohl der Sync gerade lief — sichtbar in der Admin-Oberfläche als "nie synchronisiert" trotz laufendem Betrieb | | `LdapService.importGroupsByDn` (Idempotenzprüfung über `ldapObjectGuid`) | Die Prüfung liefert 0 Treffer statt der bereits importierten Gruppe | Ein zweiter Import derselben AD-Gruppe würde eine Dublette anlegen, statt sie als "übersprungen" zu zählen — im gebundenen Zustand nicht mehr erreichbar, weil `group.create` an der eigenen `ldapObjectGuid`-Unique-Bedingung ohnehin scheitert | | `LdapConfigScheduler` (Planer, `getAllActiveConfigs()`) | Der Planer liest 0 Konfigurationen statt aller aktiven Konfigurationen ALLER Mandanten | Die Protokollzeile "Starting LDAP sync for tenant ..." des Planers erscheint für KEINEN Mandanten mehr — siehe Abschnitt (d), Befund E | ## (d) Welcher Code deutet Leere als Abwesenheit Diese vier Stellen sind die still gefährlichsten Orte des Bereichs `ldap`, weil sie ein zu kleines Datenbankergebnis nicht als Fehler, sondern als gültigen Zustand ("nichts zu tun", "Objekt existiert nicht mehr") interpretieren: 1. **`syncGroupMembershipsForTenant`, `deleteMany` mit `notIn`** — gefährlich, zerstörend. Liefert die Benutzerausfrage zu wenig (weil ungebunden nach dem Scharfschalten 0 Zeilen zurückkommen), entfernt der anschließende `deleteMany({ where: { NOT: { userId: { in: [...] } } } })`-Aufruf ALLE LDAP-Mitgliedschaften der Gruppe, weil die Vergleichsliste leer ist und jede vorhandene Mitgliedschaft als "nicht mehr in der Liste" gilt. Dieser Pfad ist bereits gebunden (`tenantPrisma` seit Etappe 1, Zeile 1179 vor dieser Umstellung); die Gefahr besteht nur, falls diese Bindung jemals entfernt würde. 2. **Die Deaktivierungsschleife in `syncUsersForTenant`** — harmlose Richtung, trotzdem festgehalten. Liefert die Kandidatenliste (`localLdapUsers`) zu wenig, wird zu WENIG deaktiviert, nie zu viel: ein Konto, das eigentlich deaktiviert werden müsste, bleibt aktiv. Das ist unerwünscht, aber nicht destruktiv — es verliert keine Daten und sperrt niemanden fälschlich aus. 3. **Der Löschzweig in `syncBoundGroupsForTenant`** — die eigentliche Löschentscheidung fällt am VERZEICHNIS ("kein Treffer mehr für `objectGUID`"), nicht an der Datenbank; ein zu kleines Datenbankergebnis führt hier zu WENIGER Löschungen, nicht zu mehr. Gefährlich ist stattdessen die Übergabe unmittelbar davor: `this.groupsService.reassignDefaultBeforeDelete(tenantId, group.id)` und `ensureDefaultGroup(tenantId)` liegen in `groups.service.ts` und sind NICHT Teil dieser Umstellung. Nach dem Scharfschalten liefert `reassignDefaultBeforeDelete` still `false` (kein Ersatzkandidat sichtbar), der Standard-Marker wandert nicht mit, und die Gruppe wird trotzdem gelöscht — der Mandant bleibt ohne Standardgruppe zurück (Befund D, siehe (e)). 4. **`getAllActiveConfigs`** — die stillste Stelle im gesamten Bereich. Liefert diese Abfrage nach dem Scharfschalten 0 Zeilen (sie ist bewusst übergreifend und bleibt ungebunden, siehe (e)), stellt der LDAP-Abgleich für JEDEN Mandanten ohne Fehlermeldung, ohne Protokolleintrag und ohne sichtbare Änderung die Arbeit ein (Befund E). Eine Laufzeitwarnung bei "0 aktive Konfigurationen" wurde erwogen und VERWORFEN: der Planer läuft jede Minute, und auf einer frischen Installation ohne LDAP ist 0 der Normalfall — eine Warnung wäre Dauerlärm, der nach kurzer Zeit ignoriert wird und sein Signal verliert. Das Signal gehört deshalb hierhin und in die Vorabprüfung von Etappe 4 (`rls-preflight.mjs`), nicht in den Minutentakt des Planers. ## (e) Was dieser Durchlauf bewusst nicht löst - **Befund A — `resolveEmailForWrite` muss übergreifend bleiben.** `email` und `username` sind in `prisma/schema.prisma` plattformweit eindeutig (`@unique`), nicht je Mandant. Würde diese Abfrage mitgebunden, sähe sie einen fremden Halter der Adresse nicht mehr, meldete "Adresse frei", und der anschließende Schreibvorgang liefe in die plattformweite Eindeutigkeitsbedingung der Datenbank — aus einer sauber berichteten Kollision (WINDOWS #15/T-Q3-01) würde ein P2002-Abbruch des gesamten Sync-Laufs. Nach dem Scharfschalten liefert diese ungebundene Abfrage IMMER "frei" (0 Zeilen unter jedem Mandantenkontext außer dem der Adresse selbst) — ein bekannter, hier bewusst offen gelassener Punkt. Die Lösung gehört nach Etappe 3, vermutlich als vierte SECURITY-DEFINER-Funktion nach dem Muster der drei Funktionen des Anmeldewegs (`auth_lookup_user_by_username`, `auth_lookup_reset_token`, plus die dritte aus Etappe 1). - **Befund D — die Standardgruppen-Übergabe an den Bereich `groups`.** Wie in (d.3) beschrieben, ist der Löschzweig selbst bereits gebunden, aber die Übergabe an `reassignDefaultBeforeDelete`/`ensureDefaultGroup` in `groups.service.ts` ist es nicht. Das ist eine Reihenfolgebedingung für Etappe 4: der Bereich `groups` muss umgestellt sein, bevor scharf geschaltet wird, sonst bleibt ein Mandant nach einer Gruppen-Löschung ohne Standardgruppe zurück. `groups` ist ohnehin als nächster Bereich der Etappe 2 vorgesehen. **Nachtrag (260909-jts, Aufgabe 3): GESCHLOSSEN.** Der Bereich `groups` ist umgestellt — `reassignDefaultBeforeDelete` und `ensureDefaultGroup` laufen seit Aufgabe 2 dieses Plans vollständig über `forTenant()` bzw. `withTenantTransaction()` (siehe Abschnitt "Bereich groups" unten und `docs/mandantentrennung-zugriffsklassifikation.md`, Zeile `groups.service.ts`/`group`, Stand `gebunden`). Die Reihenfolgebedingung für Etappe 4 ist damit erfüllt. Der Befund oben bleibt unverändert stehen — er beschreibt korrekt den Zustand zum Zeitpunkt der ldap-Umstellung. - **Die offene Architekturfrage `req.tenantPrisma`.** `tenant.middleware.ts` und `tenant.guard.ts` setzen `req.tenantPrisma = forTenant(...)`, aber kein Controller liest diesen Wert je. Dieser Durchlauf entscheidet NICHT, ob Controller künftig darüber gehen sollten statt eines erneuten `forTenant()`-Aufrufs im Service — der Bereich `ldap` bindet weiterhin dienst-intern, wie die vier Bestandsstellen in `ldap.service.ts` und die drei in `auth.service.ts` es vormachen. Die Frage bleibt für die übrigen Bereiche der Etappe 2 offen (siehe `docs/mandantentrennung-zugriffsklassifikation.md`, Abschnitt "Was diese Etappe NICHT entscheidet"). ## Bereich groups Dieser Abschnitt erweitert die Kritikschrift um den Bereich `groups` (Quick-Task 260909-jts) und beschreibt ihn zum Zeitpunkt seiner Umstellung. Die Leitfrage aus Abschnitt (a) gilt unverändert weiter — dieser Abschnitt beantwortet sie erneut, aber für einen Bereich, der die Berechtigungsschicht selbst ist: Gruppenmitgliedschaft und Modulfreigaben entscheiden, wer welches Modul sehen darf. ### (g1) Die Messung Aufgabe 1 hat `apps/api/scripts/rls-scratch-check.mjs` um einen vierten Abschnitt (`runGroupsAreaChecks`) und eine eigene Transaktionsmessung (`runTransactionShapeMeasurement`) erweitert, beide gegen die Wegwerf-Datenbank unter der Rolle ohne `BYPASSRLS`, mit den vier Policies für `Group`, `GroupMembership`, `ModuleGrant` (aus `20260804130918_groups_rls_policies`) und `TenantModuleActivation` (aus `20260909140000_rls_remaining_tenant_tables`) WORTGLEICH aus den ausgelieferten Migrationen extrahiert. Tatsächlich beobachtete Ausgabe dieses Laufs (2026-09-09, gegen `tessera-ctl-db-1`, Adresse `172.19.0.2`): ``` group-gebunden-nur-eigene-zeile: bestanden — forTenant(TENANT-A) liefert 1 Zeile(n): ["TENANT-A"] group-ungebunden-null-zeilen: bestanden — ungebundener SELECT auf "Group" liefert 0 Zeile(n) groupmembership-folgt-join-auf-group: bestanden — forTenant(TENANT-A) liefert 1 Mitgliedschaft(en): ["group-a"] groupmembership-schreiben-fremde-gruppe-abgelehnt: bestanden — INSERT mit fremder groupId abgewiesen: ERROR: new row violates row-level security policy for table "GroupMembership" groupmembership-schreiben-fremder-benutzer-nicht-verhindert: bestanden — INSERT mit A-eigener Gruppe, aber einer Benutzerkennung, die es in A nicht gibt, ist GELUNGEN — die Policy auf GroupMembership prueft nur die Gruppenseite, nicht die Benutzerseite (Befund E) modulegrant-gebunden-nur-eigene-zeile: bestanden — forTenant(TENANT-A) liefert 1 Zeile(n): ["TENANT-A"] modulegrant-fremde-gruppe-trotz-eigener-mandantenkennung-erlaubt: bestanden — INSERT mit korrekter eigener tenantId, aber fremder groupId ist GELUNGEN — die Policy auf ModuleGrant prueft nur die Mandantenkennung der Zeile, nicht die referenzierte Gruppe (Befund F) tenantmoduleactivation-gebunden-nur-eigene-zeile: bestanden — forTenant(TENANT-A) liefert 1 Zeile(n): ["TENANT-A"] ``` **NACHTRAG (260910-jab):** die beiden fett hervorgehobenen Zeilen oben (`groupmembership-schreiben-fremder-benutzer-nicht-verhindert` und `modulegrant-fremde-gruppe-trotz-eigener-mandantenkennung-erlaubt`) sind ein Messprotokoll vom 2026-09-09 und bleiben UNVERÄNDERT stehen — sie belegen, dass die beiden Löcher existierten. Seit Migration `20260910120000_rls_widen_membership_grant_and_platform_read` sind beide Aussagen ÜBERHOLT: die Prüfungen sind umgekehrt (`groupmembership-schreiben- fremder-benutzer-abgelehnt`, `modulegrant-fremde-gruppe-abgelehnt`), das INSERT wird jetzt jeweils ABGEWIESEN statt zu gelingen. Siehe den neuen Abschnitt "Regelschluss T-JTS-02, T-JTS-03 und WINDOWS #19" unten für die aktuell beobachtete Ausgabe. Die Belegzeile, die diesen Abschnitt trägt, ist `group-ungebunden-null-zeilen`: der IDENTISCHE `SELECT "tenantId" FROM "Group"` ohne vorheriges `set_config` liefert **0 Zeilen**, nicht etwa die 2 tatsächlich vorhandenen — an der echten, ausgelieferten Policy gemessen, nicht an einer im Werkzeug nachgebauten Hilfstabelle. **Die Transaktionsmessung — namentliches Ergebnis.** Drei Formen wurden gegen einen Client beobachtet, der die Erweiterungsform aus `prisma-tenant.extension.ts` wortgleich nachbaut, jeweils mit `pg_backend_pid()` und `current_tenant_id()` in jeder Teilabfrage plus einem echten Lesezugriff auf `"Group"`: ``` [beobachtet] Form (i) — Array-Form auf gebundenem Client: {"step1":{"pid":276749,"t":"TENANT-A"},"step2":{"pid":276750,"t":"TENANT-A","rows":1}} [beobachtet] Form (ii) — interaktive Callback-Form auf gebundenem Client: {"step1":{"pid":276752,"t":"TENANT-A"},"step2":{"pid":276752,"t":"TENANT-A","rows":1}} [beobachtet] Form (iii) — interaktive Callback-Form auf ungebundenem Client (set_config auf tx): {"step1":{"pid":276753,"applied":"TENANT-A","t":"TENANT-A"},"step2":{"pid":276753,"t":"TENANT-A","rows":1}} mindestens-eine-transaktionsform-traegt-den-mandantenkontext: bestanden — bestanden: [Form (ii) ; Form (iii)] — nicht bestanden: [Form (i)] ``` Form (i) (Array-Form auf dem gebundenen Client) versagt eindeutig: `step1` lief auf Verbindung 276749, `step2` auf Verbindung 276750 — zwei verschiedene physische Verbindungen, obwohl beide Schritte denselben Mandantenkontext lasen. Das bestätigt wortgetreu den Vorbehalt aus dem Kopfkommentar von `prisma-tenant.extension.ts`: jede Modell-Operation eines `$transaction`-Arrays auf dem gebundenen Client dispatcht durch `$allOperations` und bekommt dadurch ihre EIGENE Ein-Element-Transaktion — mehrere solche Operationen laufen auf mehreren Teiltransaktionen statt einer gemeinsamen. In diesem konkreten Fall lieferte jede Teiltransaktion zwar noch den korrekten Mandantenkontext (kein Datenleck), aber die Atomarität der äußeren Transaktion ist nicht mehr gegeben — bei einem Absturz zwischen den beiden Teiltransaktionen bliebe der Zustand inkonsistent. Form (ii) und Form (iii) bestanden beide die im Plan festgelegte Einzelmessung (gleiche Verbindungskennung, korrekter Kontext, korrekte Zeilenzahl). Über diese Einzelmessung hinaus wurde als zusätzliche, sicherheitsrelevante Sorgfaltsprüfung (nicht durch den Plan verlangt, aber durch die Tragweite dieses Bereichs geboten) beide Formen unter echter Nebenläufigkeit erneut gemessen — 40 parallele Aufrufe über EINEN gemeinsamen Client, alternierend TENANT-A/TENANT-B. Diese Belastungsprobe lief zunächst gegen eine separate Experiment-Datenbank und war damit **nicht nachvollziehbar** — eine Zahl, die eine Entscheidung trug, ohne dass jemand sie hätte nachprüfen können. Genau das Anti-Muster, das dieses Projekt sich selbst verboten hat. Sie ist deshalb als `runConcurrencyProbe` in `apps/api/scripts/rls-scratch-check.mjs` nachgereicht worden und läuft seither bei jedem Werkzeuglauf mit. Als Verletzung zählt beides: ein Aufruf, der einen fremden oder gar keinen Mandantenkontext sieht, und ein Aufruf, der abbricht. Gemessen wird, nicht behauptet: - **Form (ii)** bricht unter dieser Last ab, mit Fehlern der Familie `PrismaClientKnownRequestError: Transaction API error` (Code `P2028`). Ursache: jede `tx.$queryRaw`-Anweisung innerhalb der interaktiven Transaktion auf dem gebundenen Client löst selbst wieder eine VERSCHACHTELTE Array-Transaktion auf dem äußeren, ungebundenen Client aus (weil `$allOperations` bei jedem Aufruf erneut feuert) — die äußere interaktive Transaktion UND jede innere Verschachtelung belegen gleichzeitig eine Verbindung aus demselben, endlichen Pool. Unter Last reicht der Pool nicht mehr aus. - **Form (iii)** besteht dieselbe Belastung ohne Verletzung — sie belegt pro Aufruf genau eine Verbindung, ohne Verschachtelung. Die konkreten Zahlen eines einzelnen Laufs stehen bewusst NICHT in diesem Dokument, sondern fallen bei jeder Ausführung neu an; der Werkzeuglauf vom 2026-09-09 ergab 24 Verletzungen von 40 für Form (ii) und 0 von 40 für Form (iii). **Geprüft** wird nur die Eigenschaft, auf die sich der Code stützt — Form (iii) ohne Verletzung. Das Verhalten von Form (ii) läuft daneben als ausgedruckte Beobachtung mit und ist bewusst KEINE Bedingung für einen grünen Lauf: ab welcher Last sie bricht, hängt an Verbindungsvorrat und Maschine. Das ist der entscheidende Befund für die Werkzeugentscheidung in Aufgabe 2: obwohl Form (ii) die im Plan geforderte EINZELMESSUNG technisch besteht, ist sie unter echter Nebenläufigkeit strukturell fragil und ein Denial-of-Service-Risiko genau an der Stelle, die T-JTS-08 benennt (die Startreparatur ruft `ensureDefaultGroup` für mehrere Mandanten auf). Form (iii) ist die einzige der drei Formen, die sowohl die Einzelmessung als auch die Belastungsprobe besteht — sie ist deshalb die Grundlage des neuen Hilfsmittels `withTenantTransaction` in `prisma-tenant.extension.ts`. ### (g2) Signaltabelle je umzustellendem Pfad | Pfad | Verhalten bei zu wenig Ergebnis | Konkretes Signal, Ort | |---|---|---| | `GroupsService.listForTenant` | Liefert 0 Gruppen statt der tatsächlich vorhandenen | Die Gruppenliste in der Verwaltung ist leer (Mitgliederzahl je Zeile fehlt ganz, weil die Zeile fehlt) | | `GroupsService.getImpact` | Liefert `{memberCount:0, grantCount:0}` statt der tatsächlichen Zahlen | Der Löschdialog zeigt seine zwei Zahlen als 0/0 — der Administrator entscheidet über eine kaskadierende Löschung auf falscher Grundlage | | `GroupsService.listMembers` | Liefert 0 Mitglieder statt der tatsächlich vorhandenen | Die Mitgliederliste im Gruppen-Detail ist leer | | `ModuleGrantsService.getMatrix` | Liefert 0 Module und/oder 0 Gruppen statt der tatsächlich aktiven/vorhandenen | Die Freigabe-Matrix zeigt weder Modul- noch Gruppenachse vollständig — eine leere Zelle sieht identisch aus wie eine bewusst nicht erteilte Freigabe | | `ModuleGrantsService.getUserAccess` | Liefert 0 Module bzw. 0 Gruppen statt der tatsächlichen | Das Benutzer-Detail zeigt für beide unabhängigen Antworten (Gruppenmitgliedschaften, Modulzugriff) fälschlich "keine" | | `LdapService.syncBoundGroupsForTenant` (Übergabe an `reassignDefaultBeforeDelete`/`ensureDefaultGroup`) | Der Zähler `defaultMarkerMoved` im Abgleich-Bericht bleibt bei 0, obwohl tatsächlich verschoben wurde — oder eine Gruppe verliert ihre Standardmarkierung ersatzlos | Der Abgleich-Bericht des Verzeichnis-Syncs (D-05/D-06) | | `GroupsService.addUserToDefaultGroup` | Findet die Standardgruppe nicht (0 Zeilen statt der einen vorhandenen) und tut nichts | Ein frisch angelegter Benutzer sieht nach seiner ersten Anmeldung KEIN Modul (leere Modulkacheln) | ### (g3) Welcher Code deutet Leere als Abwesenheit — Bereich groups Ausgangspunkt ist Befund I aus der Planung, ergänzt um eine erneute Sichtung beider Dateien: - **`GroupsService.reassignDefaultBeforeDelete`** — zerstörend und still. Zwei getrennte Stellen liefern `false`: die Gruppe selbst ist nicht sichtbar (`findFirst` auf `Group` liefert 0 Zeilen), oder es ist kein Ersatzkandidat sichtbar (beide `findFirst`-Fallbacks liefern 0 Zeilen). Der Aufrufer im Verzeichnis-Sync (`syncBoundGroupsForTenant`) löscht die Gruppe danach in BEIDEN Fällen trotzdem, und die Löschung nimmt über die Kaskadenregeln aus 15-01 Mitgliedschaften und Modulfreigaben mit. Das ist Befund D aus der ldap-Kritik (Abschnitt (e) oben); ihn zu schließen ist ein Hauptzweck dieses Durchlaufs. - **`GroupsService.ensureDefaultGroup`** — die einzige Stelle des Bereichs, an der zu wenig Lesen zu ZU VIEL Schreiben führt. Der Wächter ist UMGEKEHRT gepolt: null gelesene Gruppen (`group.count` liefert 0 statt der tatsächlichen Anzahl) heißt hier nicht "nichts zu tun", sondern "alles neu aufbauen". Bliebe der Zähler ungebunden, während der Schreibteil (die Transaktion) gebunden liefe, legte die Methode für einen Mandanten, der bereits Gruppen hat, eine ZWEITE Standardgruppe an, nähme ALLE seine Benutzer als Mitglieder auf und verteilte Freigaben für ALLE aktiven Module — eine stille Ausweitung von Berechtigungen, ausgelöst durch ein zu kleines Leseergebnis. Der partielle Eindeutigkeitsindex `Group_one_default_per_tenant` fängt einen Teil der Fälle ab (P2002 beim `group.create`, abgefangen und in `null` übersetzt) — aber nur, wenn der Mandant BEREITS eine markierte Standardgruppe hat. Einen Mandanten mit Gruppen, aber OHNE markierte Standardgruppe, fängt der Index nicht ab. Genau deshalb müssen Zähler und Transaktion GEMEINSAM gebunden werden, nie einzeln (T-JTS-05). - **`GroupsService.getImpact`** — die Zahlen des Löschdialogs. Zwei Zählungen (`groupMembership.count`, `moduleGrant.count`) ohne Mandantenfilter, die bei Leere 0 und 0 melden. Der Administrator entscheidet auf dieser Grundlage über eine kaskadierende Löschung und bekommt "keine Mitglieder, keine Freigaben" für eine tatsächlich volle Gruppe angezeigt. - **`GroupsService.addUserToDefaultGroup`** — stilles Zurückkehren ohne sichtbare Standardgruppe (`group.findFirst` liefert 0 Zeilen statt der einen vorhandenen). Jeder neu angelegte Benutzer landet dann in KEINER Gruppe und sieht nach seiner ersten Anmeldung kein einziges Modul. Nicht zerstörend, aber lautlos und in der Wirkung ein Berechtigungsverlust. Gegenrichtung, ebenfalls festgehalten: `ModuleGrantsService.grant` (die Aktivierungsprüfung: kein aktives `TenantModuleActivation` wirft `BadRequestException`, statt still zu erteilen) und `ModuleGrantsService.assertTargetBelongsToTenant` (die Mandanten-Gegenprüfung: kein Treffer wirft `NotFoundException`) werfen bei Leere LAUT und sind damit die harmlosen Stellen des Bereichs. Entlastung, ausdrücklich am Frontend nachgesehen statt aus dem Backend geschlossen: `apps/web/src/app/(portal)/admin/modules/grants/page.tsx` schaltet die Freigabe-Matrix je Zelle einzeln (ein `POST` bzw. `DELETE` pro Klick) — es gibt keinen Sammel-Speichern-Knopf, der einen Abgleich gegen den gelesenen Zustand fährt. Ein zu kleines Leseergebnis führt dort also zu einer leeren Anzeige, nicht zu einem Massen-Entzug. Das ist der Unterschied zum `deleteMany`-mit-`notIn` des ldap-Bereichs. ### (g4) Was dieser Durchlauf bewusst nicht löst - **Die offene Architekturfrage `req.tenantPrisma`.** Auch der Bereich `groups` entscheidet sie nicht — er bindet dienst-intern, wie `ldap` und `auth.service.ts` es vormachen. - **Die Policies auf `GroupMembership` und `ModuleGrant` prüfen jeweils nur eine Seite.** Gemessen in (g1): `GroupMembership` prüft ausschließlich die Gruppenseite (Befund E, T-JTS-02) — eine Mitgliedschaft mit einer Benutzerkennung, die es im Mandanten der Gruppe nicht gibt, verletzt die Policy NICHT. `ModuleGrant` prüft ausschließlich die Mandantenkennung der Zeile selbst (Befund F, T-JTS-03) — eine Freigabe mit korrekter eigener Mandantenkennung, aber einer fremden Gruppenkennung, verletzt die Policy ebenfalls NICHT. Die Anwendungsprüfungen (die Benutzerfilterung in `addUserToDefaultGroup`, `assertTargetBelongsToTenant`) bleiben deshalb der primäre Schutz gegen diese beiden Formen der Rechteausweitung und werden durch diesen Durchlauf NICHT durch die Datenbank ersetzt. **NACHTRAG (260910-jab):** ÜBERHOLT — seit Migration `20260910120000_rls_widen_membership_grant_and_platform_read` prüft `GroupMembership` BEIDE Seiten (T-JTS-02 geschlossen) und `ModuleGrant` zusätzlich beide möglichen Ziele (T-JTS-03 geschlossen, beide Zweige des Entweder-oder D-04). Die Anwendungsprüfungen bleiben trotzdem bestehen — sie sind bis zum Scharfschalten (#18) der einzige tatsächlich wirksame Schutz, siehe den neuen Abschnitt "Regelschluss T-JTS-02, T-JTS-03 und WINDOWS #19" unten. ### (g5) Fortschreibung des ldap-Abschnitts Der in Abschnitt (e) oben als offen geführte Befund D — die Übergabe der Standardgruppe vor einer Gruppenlöschung — wird durch diesen Durchlauf geschlossen. Der Vermerk selbst steht am Ende von Abschnitt (e), gesetzt in Aufgabe 3 dieses Plans, weil die Schließung erst zu diesem Zeitpunkt tatsächlich vorliegt. ## Bereich tenders Dieser Abschnitt erweitert die Kritikschrift um den Bereich `tenders` (Quick-Task 260909-laa) und beschreibt ihn zum Zeitpunkt seiner Umstellung. Die Leitfrage aus Abschnitt (a) gilt unverändert weiter — dieser Abschnitt beantwortet sie erneut, aber für einen Bereich, der überwiegend NICHT umgestellt wird: von 23 Paaren sind fünf umzustellen, zehn bleiben bewusst der plattformweite Ausschreibungskatalog (D-03), zwei sind bewusste Fan-outs, und sechs zerfallen in eine übergreifende Hälfte (Etappe 3) und eine mandantengebundene Hälfte (hier). Dieser Bereich trägt außerdem eine Fehlerform, die `ldap` und `groups` nicht hatten: zwei Benachrichtigungswege, die bei zu kleinem Leseergebnis nicht falsch handeln, sondern GAR NICHT. ### (t1) Die Messung Aufgabe 1 hat `apps/api/scripts/rls-scratch-check.mjs` um einen fünften Abschnitt (`runTendersAreaChecks`) erweitert, mit den fünf Policies für `TenderEmailConfig`, `TenderNotificationPref`, `TenderRssFeedSource`, `TenderSavedSearch` und `TenderTriage` (alle aus der ausgelieferten Migration `20260909140000_rls_remaining_tenant_tables`) WORTGLEICH extrahiert, nicht im Werkzeug nachgetippt. Tatsächlich beobachtete Ausgabe dieses Laufs (2026-09-09, gegen `tessera-ctl-db-1`, Adresse `172.19.0.2`): ``` tendersavedsearch-gebunden-nur-eigener-mandant: bestanden — forTenant(TENANT-A) liefert 2 Zeile(n): ["TENANT-A","TENANT-A"] tendersavedsearch-ungebunden-null-zeilen: bestanden — ungebundener SELECT auf "TenderSavedSearch" liefert 0 Zeile(n) tendersavedsearch-fremder-nutzer-desselben-mandanten-sichtbar: bestanden — forTenant(TENANT-A) liefert AUCH die Zeile des zweiten Nutzers (user-a2) — die Policy auf TenderSavedSearch prueft nur die Mandantenkennung, nicht die Benutzerkennung; die anwendungsseitige userId-Filterung bleibt der einzige Schutz gegen Quer-Lesen zwischen Nutzern desselben Mandanten und darf nicht entfallen tenderemailconfig-gebunden-nur-eigener-mandant: bestanden — forTenant(TENANT-A) liefert 1 Zeile(n): ["TENANT-A"] tendertriage-gebunden-nur-eigener-mandant: bestanden — forTenant(TENANT-A) liefert 1 Zeile(n): ["TENANT-A"] tendernotificationpref-gebunden-nur-eigener-mandant: bestanden — forTenant(TENANT-A) liefert 1 Zeile(n): ["TENANT-A"] tenderrssfeed-plattformzeile-unter-jedem-mandanten-unsichtbar: bestanden — forTenant(TENANT-A) sieht die Platform-Zeile: false, forTenant(TENANT-B) sieht sie: false — WINDOWS #19: eine plattformweite RSS-Quelle ist unter JEDEM Mandantenkontext unsichtbar; listForUser/createPlatform/remove duerfen deshalb nicht gebunden werden, solange die Policy-Semantik unveraendert ist tenderrssfeed-gebundenes-einfuegen-ohne-mandant-abgelehnt: bestanden — gebundenes INSERT mit tenantId=NULL abgewiesen: ERROR: new row violates row-level security policy for table "TenderRssFeedSource" — createPlatform darf deshalb nicht gebunden werden tendertriage-einfuegen-auf-unsichtbare-zeile-verletzt-eindeutigkeit: bestanden — gebundenes INSERT auf die unsichtbare (userId,tenderId)-Kombination scheitert an der Eindeutigkeitsbedingung, nicht an der Policy: Code 23505, Unique constraint failed — Befund F: aus einem stillen Ueberschreiben wird bei Aufgabe 2 ein harter, verstaendlich uebersetzter Fehler Alle 32 Pruefungen bestanden. ``` **NACHTRAG (260910-jab):** die fett hervorgehobene Zeile oben (`tenderrssfeed-plattformzeile-unter-jedem-mandanten-unsichtbar`) ist ein Messprotokoll vom 2026-09-09 und bleibt UNVERÄNDERT stehen — sie belegt, dass WINDOWS #19 existierte. Seit Migration `20260910120000_rls_widen_membership_grant_and_platform_read` ist diese Aussage ÜBERHOLT: die Prüfung ist umgekehrt (`tenderrssfeed-plattformzeile-gebunden-sichtbar`), die plattformweite Zeile ist jetzt unter BEIDEN Mandantenkontexten SICHTBAR. Siehe den neuen Abschnitt "Regelschluss T-JTS-02, T-JTS-03 und WINDOWS #19" unten für die aktuell beobachtete Ausgabe. Die Belegzeile, die diesen Abschnitt trägt, ist `tendersavedsearch-ungebunden-null-zeilen`: der IDENTISCHE `SELECT "tenantId" FROM "TenderSavedSearch"` ohne vorheriges `set_config` liefert **0 Zeilen**, nicht etwa die 3 tatsächlich vorhandenen — an der echten, ausgelieferten Policy gemessen, nicht an einer im Werkzeug nachgebauten Hilfstabelle. Zwei Messungen dieses Laufs tragen eine Entscheidung, die kein bisheriger Bereich brauchte: - `tendersavedsearch-fremder-nutzer-desselben-mandanten-sichtbar` — das GELINGEN (beide Nutzer von TENANT-A sind sichtbar) IST das bestandene Ergebnis. Alle fünf Policies dieses Bereichs lauten schlicht `"tenantId" = current_tenant_id()`, ohne Benutzerdimension — zwei Nutzer DESSELBEN Mandanten sind füreinander vollständig sichtbar. Die anwendungsseitige `userId`-Filterung, die alle fünf umzustellenden Dienste bereits führen, bleibt deshalb der einzige Schutz gegen Quer-Lesen zwischen Nutzern und wird bei der Umstellung NICHT entfernt. **Nachtrag (260911-nke):** seit Migration `20260911120000_rls_user_dimension_personal_tables` trägt die Regel auf `TenderSavedSearch` die Benutzerdimension — die alte Messung bleibt unter dem Namen `tendersavedsearch-ohne-benutzer-sieht-beide-nutzer-desselben-mandanten` als die gewollte Eigenschaft für Admin/Hintergrunddienst bestehen, die Umkehrung `tendersavedsearch-benutzer-a-sieht-kollegen-nicht-gebunden` misst MIT Benutzer und erwartet das Gegenteil. Siehe Abschnitt "Regelschluss Benutzerdimension (Etappe 3b, 260911-nke)" unten. - `tenderrssfeed-plattformzeile-unter-jedem-mandanten-unsichtbar` — die plattformweite RSS-Zeile (`userId`/`tenantId` beide `NULL`, wie der geseedete `service.bund.de`-Feed) ist unter TENANT-A UND TENANT-B gebunden unsichtbar, weil `NULL = current_tenant_id()` in SQL nie wahr ist. Das ist WINDOWS #19, hier nicht als ferne Sorge, sondern als der Grund, warum `listForUser`, `createPlatform` und `remove` in `tender-rss-feed.service.ts` NICHT gebunden werden — eine Bindung würde die plattformweite Quelle für JEDEN Mandanten verschwinden lassen. `tenderrssfeed-gebundenes-einfuegen-ohne-mandant-abgelehnt` bestätigt die Kehrseite: ein gebundenes `INSERT` mit `tenantId = NULL` wird von der ausgelieferten Policy abgewiesen — `createPlatform` würde in genau diese Abweisung laufen, würde man es binden. **NACHTRAG (260910-jab):** ÜBERHOLT für `listForUser` — seit Migration `20260910120000_rls_widen_membership_grant_and_platform_read` bindet dieser Pfad (die neue Leseregel schließt Zeilen ohne Mandant ausdrücklich ein). `createPlatform`/`remove` bleiben unverändert ungebunden, aus dem jetzt ausdrücklichen Grund einer eigenen Schreibregel je Befehl (WINDOWS #24). Eine dritte Messung trägt die Fehlerbehandlung von Aufgabe 2: `tendertriage-einfuegen-auf-unsichtbare-zeile-verletzt-eindeutigkeit` zeigt, dass ein gebundenes `INSERT` auf ein `(userId, tenderId)`-Paar, dessen Zeile existiert, aber einem anderen Mandanten gehört und deshalb unsichtbar ist, an der Eindeutigkeitsbedingung scheitert (Postgres prüft Unique-Indizes gegen die physischen Zeilen, unabhängig von der RLS-Sichtbarkeit) — NICHT an einer Policy-Abweisung. Aus einem stillen Überschreiben wird dadurch ein harter Fehler, der in Aufgabe 2 als verständliche deutsche Meldung herauskommen muss, nicht als roher 500er. TEIL 2 dieser Aufgabe hat zusätzlich nachgemessen, dass dieser Bereich keine mandantengebundene Transaktion enthält (Befund A): `grep -rn '\$transaction(' apps/api/src/tenders --include=*.ts | grep -v spec` liefert genau EINEN Treffer, `tender-fingerprint-backfill.service.ts:89`, die Array-Form auf der plattformweiten Tabelle `Tender` (D-03), außerhalb jeder Mandantenbindung. Der im Kopf von `prisma-tenant.extension.ts` verlangte erneute Test vor jedem neuen `forTenant()`-Fall mit eigener Transaktion ist damit für diesen Bereich beantwortet: es fällt kein neuer Fall an, `withTenantTransaction()` wird hier nicht gebraucht und auch nicht eingeführt. ### (t2) Signaltabelle je umgestelltem Pfad | Pfad | Verhalten bei zu wenig Ergebnis | Konkretes Signal | |---|---|---| | `TenderSavedSearchService.list` | Liefert 0 gespeicherte Suchprofile statt der tatsächlich vorhandenen | Die Suchprofil-Leiste im Ausschreibungs-Radar ist leer für einen Nutzer, der tatsächlich Profile gespeichert hat | | `TenderSavedSearchService.create/update/remove` | Die Besitzprüfung (`findUnique` gebunden) liefert 0 Zeilen statt der eigenen Zeile | `PATCH`/`DELETE /saved-searches/:searchId` scheitert mit 404, obwohl das Profil existiert; `POST` legt scheinbar erfolgreich ein neues Profil an (unkritisch, betrifft nur den Lesepfad danach) | | `TenderTriageService.listForUser` | Die Markierungsabfrage liefert 0 Treffer statt der tatsächlich vorhandenen | Die Trefferliste zeigt für bereits gelesene/favorisierte Ausschreibungen keine Markierung mehr — ein bereits gelesener Treffer erscheint wieder als ungelesen | | `TenderTriageService.favoriteIds` | Liefert 0 favorisierte tenderIds statt der tatsächlich vorhandenen | Der Merklisten-Filter (`favOnly`) zeigt eine leere Liste für einen Nutzer, der tatsächlich Favoriten hat | | `TenderNotificationPrefService.getForUser` | **Sonderfall**: kein Treffer bedeutet hier nicht "leer", sondern der Vorgabewert `daily` (D-01) | Ein Nutzer, der `off` gewählt hat, sieht in der Oberfläche wieder `daily` — ein zu kleines Leseergebnis setzt die Einstellung stillschweigend auf täglich zurück, statt sie leer zu lassen | | `TenderEmailConfigService.getConfigForApi` | Der gebundene `findUnique` liefert 0 Zeilen statt der eigenen Konfiguration | `GET /email-config` liefert `null`; die Oberfläche zeigt "kein Postfach verbunden" für einen Nutzer, der tatsächlich eines hat | | `TenderEmailConfigService.testConnection` | Der gebundene Rückgriff auf gespeicherte Zugangsdaten liefert 0 Zeilen statt der eigenen | Ein Verbindungstest mit leer gelassenem Formular (Rückgriff auf gespeicherte Zugangsdaten) schlägt fehl, obwohl gespeicherte Zugangsdaten existieren | | `TenderRssFeedSourceService.listForUser`/`createPlatform`/`remove` (bewusst UNGEBUNDEN, WINDOWS #19) | Betrifft nicht diese drei Pfade selbst — sie binden nicht und liefern deshalb weiterhin die plattformweite Zeile korrekt. Das Risiko liegt in einer KÜNFTIGEN Bindung (Etappe 3), nicht in dieser Umstellung | Würde man sie binden: leere Feed-Liste bzw. 404 beim Entfernen einer plattformweiten Quelle — hier ausdrücklich als Grenze festgehalten, nicht als heute beobachtbares Verhalten. **NACHTRAG (260910-jab):** ÜBERHOLT für `listForUser` — dieser Pfad ist seit Migration `20260910120000_rls_widen_membership_grant_and_platform_read` GEBUNDEN (WINDOWS #19 geschlossen, Befund F: ungebunden hätte die Reparatur ihn sonst still auf nur die plattformweiten Zeilen reduziert). `createPlatform`/`remove` bleiben unverändert ungebunden (WINDOWS #24). | | `TenderRssFeedSourceService.createForUser` (gebunden) | Der Zähler (`count`, gebunden) liefert 0 statt der tatsächlichen Anzahl eigener Feeds | Ein Nutzer, der bereits am Limit von 20 eigenen Feeds ist, könnte scheinbar unbegrenzt neue anlegen (harmlose Richtung: die Kappung aus T-17-10 wirkt nicht mehr, kein Datenverlust) | ### (t3) Welcher Code Leere als Abwesenheit deutet **Sichtbare Formen** (Anzeige bleibt leer oder fällt auf einen Vorgabewert zurück, jemand merkt es beim nächsten Blick auf die Oberfläche): siehe Tabelle (t2) oben — Suchprofilliste, Triage-Markierung, Favoriten-Filter, der `daily`-Sonderfall der Benachrichtigungseinstellung, und die Postfach-Anzeige. **Lautlose Formen — die zusätzliche Fehlerform dieses Bereichs.** Fünf Stellen in den beiden Hintergrunddiensten deuten ein zu kleines Leseergebnis nicht als Fehler, sondern als "nichts zu tun", und protokollieren dabei NICHTS: 1. **`tender-digest.scheduler.ts`, `if (!candidates.length) return;`** — liefert die gebundene Kandidatenabfrage innerhalb eines Profildurchlaufs zu wenig, bricht der GESAMTE Digest für diesen Lauf ab, für ALLE Mandanten, ohne Protokolleintrag. 2. **`tender-digest.scheduler.ts`, `if (!matches.length) continue;`** — liefert die gebundene Treffer-Abfrage für einen Kandidaten zu wenig, bekommt dieser eine Nutzer keine Post, der Lauf macht mit dem nächsten Kandidaten weiter, ohne Protokolleintrag. 3. **`tender-digest.scheduler.ts`, `if (!user || !user.email) continue;`** — liefert die gebundene Benutzer-Abfrage zu wenig, bekommt dieser Nutzer keine Post, ohne Protokolleintrag. 4. **`tender-matching.service.ts`, `if (!fresh.length) continue;`** — liefert die gebundene Abfrage der noch nicht benachrichtigten Treffer innerhalb eines Profildurchlaufs zu wenig, bekommt dieser Nutzer keinen Sofort-Alarm, ohne Protokolleintrag. 5. **`tender-matching.service.ts`, `if (!user || !user.email) continue;`** — dieselbe Form wie Stelle 3, für den Sofort-Alarm-Pfad. Keine dieser fünf Stellen protokolliert etwas — eine ausbleibende Warnung erzeugt keine Fehlermeldung, keinen Protokolleintrag und keine Beschwerde, außer der stillen Abwesenheit einer E-Mail, die niemand erwartet, weil niemand wusste, dass sie hätte kommen sollen. Entlastung in dieselbe Richtung, ebenfalls nachgesehen statt geschlossen behauptet: weil `notifiedAt` auf `TenderMatch` nur nach ERFOLGREICHEM Versand gestempelt wird (D-06), bleiben die betroffenen Zeilen auf `notifiedAt IS NULL` stehen und werden beim nächsten Lauf erneut versucht. Es geht also nichts verloren — es kommt nur nichts an, solange die Ursache (z. B. ein nach dem Scharfschalten ungebunden gebliebener Lesepfad) fortbesteht. Daraus ergibt sich das einzige nachprüfbare Signal dieser Fehlerform: eine wachsende Zahl von `TenderMatch`-Zeilen mit `notifiedAt IS NULL` bei gleichzeitig fehlendem Versandprotokoll. Dieses Signal gehört in die Vorabprüfung von Etappe 4 (`rls-preflight.mjs`), NICHT in diesen Durchlauf — Aufgabe 3 hält es hier fest, löst es aber nicht. Eine Laufzeitwarnung an den fünf Stellen wurde erwogen und VERWORFEN, aus demselben Grund wie bei `getAllActiveConfigs` im `ldap`-Durchlauf: beide Hintergrunddienste laufen regelmäßig, und "kein passender Kandidat"/"kein Konto mit Adresse" ist ein regulärer Zustand, kein Fehlerfall — eine Warnung wäre Dauerlärm und verlöre ihr Signal. ### (t4) Was dieser Durchlauf bewusst nicht löst - **WINDOWS #19 — nullbares `tenantId` bei `TenderRssFeedSource`.** Gemessen in (t1): eine plattformweite Zeile ist unter JEDEM Mandantenkontext unsichtbar, ein gebundenes Einfügen ohne Mandant wird abgewiesen. `listForUser`, `createPlatform` und `remove` bleiben deshalb bewusst UNGEBUNDEN, mit einem Codekommentar, der die Grenze benennt. Die Policy-Semantik selbst (eine `tenantId IS NULL OR tenantId = current_tenant_id()`-Lesevariante) gehört zu Etappe 3 und wird hier nicht angefasst. **NACHTRAG (260910-jab): ÜBERHOLT — WINDOWS #19 ist geschlossen.** Migration `20260910120000_rls_widen_membership_grant_and_platform_read` ersetzt die einfache Regel durch vier nach Befehl getrennte Regeln (`tenant_platform_read_policy` schließt Zeilen ohne Mandant beim Lesen ausdrücklich ein, die drei Schreibregeln verlangen weiterhin einen Mandanten). `listForUser` ist seither GEBUNDEN (Befund F: ungebunden hätte die Reparatur ihn sonst still auf nur die plattformweiten Zeilen reduziert); `createPlatform`/`remove` bleiben bewusst ungebunden — beide Pfade lassen sich unter der Anwendungsrolle grundsätzlich nicht anlegen/entfernen (WINDOWS #24, eigener offener Punkt, verschwindet nicht mit #19). Siehe den neuen Abschnitt "Regelschluss T-JTS-02, T-JTS-03 und WINDOWS #19" unten. - **Die übergreifenden Hälften der beiden Hintergrunddienste.** Aufgabe 3 bindet nur die Je-Treffer-Hälften von `tender-digest.scheduler.ts` und `tender-matching.service.ts`; die Kandidatenabfrage (`tenderMatch.findMany`/`tenderSavedSearch.findMany`) bleibt bewusst über alle Mandanten hinweg ungebunden und ist als Etappe-3-Übergabe kommentiert — siehe `docs/mandantentrennung-zugriffsklassifikation.md`, Abschnitt "Der Hintergrunddienst als Falle". **Nachtrag (260909-laa, Aufgabe 3): Je-Treffer-Hälften GESCHLOSSEN, übergreifende Hälften ausdrücklich an Etappe 3 übergeben.** Innerhalb der Kandidatenschleife von `tender-digest.scheduler.ts` (`tenderNotificationPref.findUnique`, `tenderMatch.findMany`/`updateMany`, `user.findUnique`) und der Profilschleife von `tender-matching.service.ts` (`tenderMatch.upsert` in der Treffer-Anlage, sowie im nachgelagerten Instant-Dispatch `tenderMatch.findMany`/`updateMany` und `user.findUnique`) laufen jetzt alle Zugriffe über `forTenant()`, gebunden an den Mandanten der jeweiligen Kandidaten-/Profilzeile — je EIN gebundener Client pro Zeile, nicht neu je Modellzugriff. Belegt durch Bindungstests je Methode UND einen Falsifizierungsnachweis (ein probeweiser Rückbau der `user.findUnique`-Bindung im Instant-Dispatch von `tender-matching.service.ts` machte genau den erwarteten Test rot, danach zurückgenommen — siehe 260909-laa-SUMMARY.md). Die übergreifenden Kandidaten-/Profilabfragen selbst (`tenderMatch.findMany({distinct:['userId']})` bzw. `tenderSavedSearch.findMany()`) bleiben UNVERÄNDERT ungebunden und tragen im Code einen Kommentar, der sie als Etappe-3-Übergabe benennt — die Trennlinie zwischen Etappe 2 und Etappe 3 wird hier gezogen, nicht verwischt. Der Sonderfall, dass ein Nutzer Treffer unter zwei verschiedenen Mandanten haben könnte (der Digest wählt das denormalisierte `tenantId` der Kandidatenzeile über `distinct`, was bei einem Mandantenwechsel veraltet sein kann), ist NICHT gelöst, sondern im Code und hier benannt — Gegenstand von Etappe 3. - **Befund K — die Abhängigkeit vom noch nicht umgestellten Bereich `settings`.** `tender-mail.service.ts` holt die SMTP-Angaben über `SettingsService.getDecryptedSmtpConfig(tenantId)`; `settings.service.ts` ist noch vollständig unbound (4 Rohtreffer, siehe Übersichtstabelle in `docs/mandantentrennung-zugriffsklassifikation.md`). Nach dem Scharfschalten fände diese ungebundene Abfrage keine SMTP-Zeile mehr — Ergebnis: kein Versand für niemanden, mit Wiederholung bei jedem Lauf (dieselbe Entlastung wie in (t3)). Das ist eine Reihenfolgebedingung für Etappe 4, genau wie Befund D des `ldap`-Durchlaufs es für `groups` war — hier festgehalten, nicht gelöst. **Nachtrag (260911-gwh):** `getDecryptedSmtpConfig(tenantId)` läuft seit Aufgabe 2 dieses Laufs über `forTenant()` (GENAU EIN Klient `tenantPrisma` je Aufruf). Die Reihenfolgebedingung ist damit ERFÜLLT — siehe `docs/mandantentrennung-zugriffsklassifikation.md`, Bestandsaufnahme-Zeile `settings.service.ts`/`smtpConfig`, und den Hintergrunddienst-Abschnitt dort. Die Etappe-4-Vorabprüfung muss diese Bedingung ab jetzt NICHT mehr führen. - **Die offene Architekturfrage `req.tenantPrisma`.** Auch der Bereich `tenders` entscheidet sie nicht — er bindet dienst-intern, wie `ldap` und `groups` es vormachen. - **Befund G — ein Administrator eines beliebigen Mandanten kann eine plattformweite RSS-Quelle entfernen.** `TenderRssFeedSourceService.remove` ist bereits heute ein einziger bedingter `deleteMany` mit der Besitzbedingung in der Datenbank — das ist das gewünschte Muster, keine Wiederholung des `ldap`-Fundes (Auflösung über die Kennung allein). Die eine Beobachtung, die trotzdem festgehalten gehört: ein Administrator EINES beliebigen Mandanten kann über diesen Pfad eine plattformweite Quelle entfernen, die ALLE Mandanten speist — eine Produkt-/ Zuständigkeitsfrage im Umfeld von WINDOWS #19, kein Auftrag dieser Aufgabe. **Nachtrag (260911-nke):** die Benutzerdimension der `TenderRssFeedSource`-Regeln ist seit Migration `20260911120000_rls_user_dimension_personal_tables` Teil der vier befehlsgetrennten Regeln (Lesen schließt gemeinsame/eigene Zeilen ein, Schreiben verlangt weiterhin `userId = current_user_id()`), gemessen in `tenderrssfeed-gemeinsame-zeile-*`. Befund G (Admin eines beliebigen Mandanten entfernt eine plattformweite Zeile) bleibt unverändert — WINDOWS #24 hält das offen, siehe Abschnitt "Regelschluss Benutzerdimension (Etappe 3b, 260911-nke)" unten. ### (t5) Was dieser Durchlauf bewusst nicht anfasst Die zwölf Paare des plattformweiten Ausschreibungskatalogs (D-03, `tender-dedup.service.ts`, `tender-fingerprint-backfill.service.ts`, `tender-ingestion.service.ts`, `tender-matching.service.ts`/`tender`, `tender-scheduler.service.ts`, `tenders.controller.ts`, `tenders.module.ts`) und der beiden bewussten Fan-out-Adapter (`adapters/email-alert.adapter.ts`, `adapters/rss.adapter.ts`) sind geprüft und deliberat ungebunden — nicht übersehen. Jede der zwölf trägt ihre Begründung im eigenen Dateikopf bzw. in D-03. Befund I gehört ausdrücklich hierher: `tender-ingestion.service.spec.ts` enthält eine Schutzprüfung, die den QUELLTEXT von `tender-ingestion.service.ts` liest und gegen ein Vorkommen des Bezeichners `forTenant` prüft ("never calls forTenant()"). In dieser einen Datei darf deshalb auch kein ERKLÄRENDER Kommentar diesen Bezeichner nennen — die Datei selbst steht ohnehin auf der Nicht-Anfassen-Liste, hier nur festgehalten, damit niemand sie beim Nachziehen der Begründungen "freundlich kommentiert" und den Lauf rot macht. ## Bereich dkv Dieser Abschnitt erweitert die Kritikschrift um den Bereich `dkv` (Quick-Task 260909-mir) und beschreibt ihn zum Zeitpunkt seiner Umstellung. Die Leitfrage aus Abschnitt (a) gilt unverändert weiter — dieser Abschnitt beantwortet sie erneut, für einen Bereich mit einer dritten, eigenen Fehlerform: nicht "eine Liste ist leer" (wie bei `ldap`/`groups`) und nicht "ein Benachrichtigungsweg handelt gar nicht" (wie bei `tenders`), sondern "ein einzelnes Objekt wird `null`, und `null` hat an dieser Stelle bereits eine gültige, harmlose Bedeutung". Ein eingerichtetes Modul sieht danach aus wie ein nie eingerichtetes. ### (d1) Die Messung Aufgabe 1 hat `apps/api/scripts/rls-scratch-check.mjs` um einen sechsten Abschnitt (`runDkvAreaChecks`) erweitert, mit den drei Policies für `DkvInvoiceHistory`, `DkvModuleConfig` und `DkvVehicleMaster` (alle aus der ausgelieferten Migration `20260909140000_rls_remaining_tenant_tables`) WORTGLEICH extrahiert, nicht im Werkzeug nachgetippt. Tatsächlich beobachtete Ausgabe dieses Laufs (2026-09-09, gegen `tessera-ctl-db-1`, Adresse `172.19.0.2`): ``` dkvmoduleconfig-gebunden-nur-eigene-zeile: bestanden — forTenant(TENANT-A) liefert 1 Zeile(n): ["TENANT-A"] dkvmoduleconfig-ungebunden-null-zeilen: bestanden — ungebundener SELECT auf "DkvModuleConfig" liefert 0 Zeile(n) dkvmoduleconfig-ungebundene-einzelabfrage-liefert-keine-zeile: bestanden — ungebundenes SELECT ... LIMIT 1 ohne jede Bedingung liefert 0 Zeile(n), obwohl 2 existieren — die Form, die der Planer-Startpfad heute benutzt: aus einer beliebigen-aber-vorhandenen Zeile wird KEINE Zeile, und der aufrufende Code liest das als "dieses Modul ist nicht eingerichtet" dkvinvoicehistory-gebunden-nur-eigener-mandant: bestanden — forTenant(TENANT-A) liefert 1 Zeile(n): ["TENANT-A"] dkvvehiclemaster-gebunden-nur-eigener-mandant: bestanden — forTenant(TENANT-A) liefert 2 Zeile(n): ["TENANT-A","TENANT-A"] dkvvehiclemaster-gebundenes-einfuegen-fremder-mandant-abgelehnt: bestanden — gebundenes INSERT unter TENANT-A mit tenantId=TENANT-B abgewiesen: ERROR: new row violates row-level security policy for table "DkvVehicleMaster" dkvvehiclemaster-gebundenes-update-ueber-kennung-allein-trifft-null-zeilen: bestanden — gebundenes UPDATE unter TENANT-A ueber die Kennung 'veh-b1' (gehoert TENANT-B) allein betrifft 0 Zeile(n) — Folge fuer Aufgabe 3 (Befund G): die vorgeschaltete Besitzpruefung bleibt deshalb erhalten und wird nicht durch die Datenbank ersetzt dkvvehiclemaster-schluessel-traegt-mandant-keine-fremdkollision: bestanden — gebundenes INSERT unter TENANT-A auf das bereits unter TENANT-B vorhandene Kennzeichen 'B-ONLY-1' gelingt — der Mandant ist Teil des zusammengesetzten Schluessels, keine Kollision auf einer unsichtbaren fremden Zeile, keine P2002-Uebersetzung noetig dkv-zwei-parallele-gebundene-einzelabfragen-je-eigener-kontext: bestanden — TENANT-A: pid=286680, t="TENANT-A", rows=1; TENANT-B: pid=286679, t="TENANT-B", rows=1 — Nebenlaeufigkeitsform von getHistory(): zwei ueber Promise.all gleichzeitig gestartete gebundene Einzelabfragen ueber denselben Klienten, jede unter ihrem eigenen Kontext Alle 41 Pruefungen bestanden. ``` Die Belegzeile, die diesen Abschnitt der Kritikschrift trägt, ist `dkvmoduleconfig-ungebunden-null-zeilen`: der IDENTISCHE `SELECT "tenantId" FROM "DkvModuleConfig"` ohne vorheriges `set_config` liefert **0 Zeilen**, nicht etwa die 2 tatsächlich vorhandenen — an der echten, ausgelieferten Policy gemessen, nicht an einer im Werkzeug nachgebauten Hilfstabelle. Daneben trägt `dkvmoduleconfig-ungebundene-einzelabfrage-liefert-keine-zeile` diesen Abschnitt zusätzlich, weil dieser Bereich an der entscheidenden Stelle kein Mengenergebnis liest, sondern ein Einzelobjekt: dieselbe Tabelle, dasselbe fehlende `set_config`, aber diesmal ein `SELECT ... LIMIT 1` ohne jede Bedingung — exakt die Form, die `loadConfig()` ohne Mandant (der Planer-Startpfad) heute über `findFirst()` benutzt. Auch diese Abfrage liefert **0 Zeilen**, obwohl 2 existieren. Der Unterschied zur ersten Belegzeile ist nicht die Zahl (beide sind 0), sondern die Lesart: ein leeres `findMany`-Ergebnis ist im aufrufenden Code sichtbar leer, ein leeres `findFirst`-Ergebnis wird zu `null`, und `null` hat in `loadConfig()`/`onModuleInit()` bereits eine gültige, harmlose Bedeutung ("kein aktives Modul konfiguriert") — siehe (d3). TEIL 2 hat zusätzlich die Nebenläufigkeitsform gemessen, auf die sich `getHistory()` stützt (Befund C): zwei über `Promise.all` gleichzeitig gestartete gebundene Einzelabfragen über DENSELBEN Klienten, hier für zwei verschiedene Mandanten nachgebaut (`dkv-zwei-parallele-gebundene-einzelabfragen-je-eigener-kontext`). Jede Abfrage sah den Kontext, unter dem sie gestartet wurde (`TENANT-A`/ `TENANT-B`), und jede lieferte die richtige Zeilenzahl (je 1) — keine Verletzung, kein Abbruch. TEIL 3 hat nachgemessen, dass dieser Bereich keine mandantengebundene Transaktion enthält (Befund C): `grep -rn '\$transaction(' apps/api/src/dkv --include=*.ts | grep -v spec` liefert **null Treffer** (Rückgabewert 1, keine Ausgabe). Der im Kopf von `prisma-tenant.extension.ts` verlangte erneute Test vor jedem neuen `forTenant()`-Fall mit eigener Transaktion ist damit für diesen Bereich beantwortet: es fällt kein neuer Fall an, `withTenantTransaction()` wird hier nicht gebraucht und in Aufgabe 2/3 nicht eingeführt. Die beiden mehrschrittigen Stellen des Bereichs — der Ersetzen-Modus des Fahrzeug-Imports (`deleteMany` gefolgt von `createMany`) und die Zugangsdaten-Erhaltung in `saveConfig` (lesen, entschlüsseln, neu verschlüsseln, schreiben) — bleiben deshalb so unatomar wie heute; sie in eine Transaktion zu heben wäre eine Verhaltensänderung jenseits dieses Auftrags, siehe (d5). Zwei Messungen dieses Laufs tragen eine Entscheidung, die kein bisheriger Bereich in dieser Form brauchte: - `dkvvehiclemaster-gebundenes-einfuegen-fremder-mandant-abgelehnt` (Befund I) — dieselbe Frage wie bei `TenderRssFeedSource` in `tenders`, hier mit demselben Ergebnis: die ausgelieferten Policies dieses Bereichs tragen keine eigene `WITH CHECK`-Klausel, also verwendet PostgreSQL denselben `USING`-Ausdruck auch für neu geschriebene Zeilen — ein gebundenes `INSERT` unter TENANT-A mit `tenantId = TENANT-B` wird abgewiesen. Was PostgreSQL daraus für ein `INSERT` ableitet, ist eine Eigenschaft der Datenbank, keine des Policy-Textes, deshalb gemessen und nicht aus dem Text geschlossen. - `dkvvehiclemaster-schluessel-traegt-mandant-keine-fremdkollision` (Befund H) — der Gegenbefund zu `tenders`-Befund F: weil `DkvVehicleMaster` die zusammengesetzte Eindeutigkeit `@@unique([tenantId, kennzeichen])` trägt, gibt es hier KEINE Kollision auf einer unsichtbaren fremden Zeile. Ein gebundenes `INSERT` unter TENANT-A auf ein Kennzeichen, das unter TENANT-B bereits existiert, GELINGT — das bestandene Ergebnis ist das Gelingen, nicht die Abweisung. Aufgabe 2/3 bauen deshalb keine P2002-Übersetzung für diesen Bereich; anders als bei `TenderTriage` in `tenders` ist hier keine gebaut, weil keine gebraucht wird — nachgemessen statt unterstellt. ### (d2) Signaltabelle je umgestelltem Pfad | Pfad | Verhalten bei zu wenig Ergebnis | Konkretes Signal | |---|---|---| | `DkvService.getConfigForApi` | Der gebundene erste Lesezugriff (`loadConfig(tenantId)`) liefert `null` statt der eigenen Konfiguration | `GET /dkv/config` liefert `404 DKV module not yet configured`; die Oberfläche zeigt das Einrichtungsformular für ein Modul, das tatsächlich eingerichtet ist | | `DkvService.getConfigForApi`, der zweite (rohe) Lesezugriff auf die Zugangsdaten | Läuft dieser gebundene `findUnique` leer (während der erste — sicher ausgewählte — noch träfe), bleibt `raw` `null`, der `try`-Block liefert `hasPassword=false` | Die Oberfläche meldet "kein Passwort hinterlegt" für ein Modul mit tatsächlich hinterlegtem Passwort — ohne Fehlermeldung, siehe (d3) Stelle 4 | | `DkvService.saveConfig`, die Zugangsdaten-Erhaltung | Der gebundene erhaltende Lesezugriff liefert `null` statt der bestehenden Zeile, der `try/catch` schluckt das | Ein gespeichertes Passwort wird mit dem LEEREN Wert neu verschlüsselt — die zerstoerende Stelle, siehe (d3) Stelle 5 und T-MIR-07 | | `DkvService.testConnection`, der Rückgriff auf gespeicherte Zugangsdaten | Der gebundene Lesezugriff liefert `null` statt der bestehenden Zeile | Der Verbindungstest schlägt mit einem Anmeldefehler des Postfachs fehl — die Meldung zeigt auf das Postfach, nicht auf die Datenbank | | `DkvService._runPipeline`, der Konfigurations-Lesezugriff | Der gebundene `findUnique` liefert `null` statt der bestehenden Konfiguration | `_runPipeline` protokolliert `no config for tenant ...` als Warnung und `return`et — die Rechnungsverarbeitung stellt für diesen Mandanten die Arbeit ein, ohne Fehlermeldung | | `DkvService.listVehicles`/`createVehicle` | Der gebundene Zugriff liefert 0 Zeilen statt der tatsächlich vorhandenen bzw. schreibt nicht | Die Fahrzeugliste ist leer für einen Mandanten mit tatsächlich vorhandenen Fahrzeugen | | `DkvService.updateVehicle`/`deleteVehicle`, die Besitzprüfung | Der gebundene `findFirst` liefert `null` statt der eigenen Zeile | `PUT`/`DELETE /dkv/vehicles/:id` scheitert mit der vorhandenen `NotFoundException`, obwohl das Fahrzeug existiert — siehe (d2)-Zeile zum neuen Riegel unten für die spiegelbildliche Fehlerform | | `DkvService.importVehiclesCsv` (Ersetzen-Modus) | Der gebundene `deleteMany` löscht 0 Zeilen statt der tatsächlich vorhandenen (harmlos: dann bleiben Alt-Fahrzeuge stehen, `createMany` legt zusätzlich an) | Nach einem Ersetzen-Import bestehen alte UND neue Fahrzeugzeilen nebeneinander — kein Datenverlust, aber ein Zustand, der als "Ersetzen" nicht mehr stimmt | | `DkvService.getHistory` | Beide gebundenen Parallelabfragen liefern 0 Zeilen bzw. Zählung 0 statt der tatsächlich vorhandenen | Die Rechnungshistorie-Tabelle ist leer für einen Mandanten mit tatsächlich vorhandener Historie | | `DkvService._buildExportRows`, der gebündelte Lesezugriff auf die Fahrzeugstammdaten | Der gebundene `findMany` liefert 0 Zeilen statt der tatsächlich vorhandenen | Eine vollständige Ausfuhrdatei OHNE einen einzigen Fahrer entsteht — kein Fehler, keine Warnung, eine Datei, die plausibel aussieht und falsch ist, siehe (d3) Stelle 7 | | `DkvService.getExportFile`, neuer Riegel (Aufgabe 3, Befund E) | Der gebundene Lesezugriff auf `DkvInvoiceHistory.exportFilename` liefert keinen Treffer, obwohl die Datei existiert und das Namensmuster besteht | `GET /dkv/exports/:filename` liefert `404`, obwohl die Datei auf der Platte liegt — die Absicht der Umstellung: Fehlen und Fremdbesitz kollabieren bewusst zur selben Antwort | | `loadConfig(tenantId)` ohne Mandant (bewusst ungebunden, Planer-Startpfad) | Betrifft nicht die Bindung selbst — die Methode bindet niemals. Nach dem Scharfschalten liefert dieselbe Abfrage `null` statt einer beliebigen Zeile | `onModuleInit()` protokolliert `DKV scheduler: no active config found — cron job not registered` und richtet für JEDEN Mandanten nichts ein — siehe (d4) | ### (d3) Welcher Code Leere als Abwesenheit deutet Die Form, die diesen Bereich von `ldap`, `groups` und `tenders` unterscheidet: nicht "eine Liste ist leer" und nicht "ein Benachrichtigungsweg handelt gar nicht", sondern "ein einzelnes Objekt wird `null`, und `null` hat an dieser Stelle bereits eine gültige, harmlose Bedeutung". Ein eingerichtetes Modul sieht danach aus wie ein nie eingerichtetes: ein leeres Formular, eine unauffällige Protokollzeile, kein Alarm. **Zerstörend (eine Stelle, der gefährlichste Punkt des Bereichs):** 5. `DkvService.saveConfig`, die Erhaltung der nicht ausgefüllten Zugangsdaten — liest die bestehende Zeile, um Benutzername oder Passwort zu übernehmen, wenn das Formularfeld leer gelassen wurde. Läuft dieser Lesezugriff nach dem Scharfschalten leer (weil ungebunden oder unter falschem Kontext gebunden), wird das Feld mit dem LEEREN Wert neu verschlüsselt: aus einem gespeicherten Passwort wird ein leeres. Die Stelle liegt hinter einem `try/catch`, das ausdrücklich sagt, dass es Fehler ignoriert und mit dem Übergebenen überschreibt — T-MIR-07 im Bedrohungsregister dieses Plans. Aufgabe 2 bindet Lese- UND Schreibzugriff dieser Methode gemeinsam an denselben Mandanten, sodass ein leerer Lesezugriff nicht mit einem erfolgreichen Schreibzugriff unter einem anderen Kontext kombiniert werden kann. **Lautlos (drei Stellen, die Rechnungsverarbeitung bekommt eigenen Raum):** 1. `DkvSchedulerService.onModuleInit()`, gefolgt von `config?.isActive && config.tenantId` — `null` heißt "kein aktives Modul konfiguriert", der Planer richtet nichts ein und protokolliert das als Normalfall (`DKV scheduler: no active config found — cron job not registered`). Kein Fehler, keine Warnung, keine sichtbare Änderung — siehe (d4) für die volle Begründung, warum dieser Pfad bewusst ungebunden bleibt. 2. `DkvService._runPipeline`, `if (!config) { warn; return; }` — `null` heißt "dieser Mandant hat DKV nicht eingerichtet". Die Rechnungsverarbeitung stellt die Arbeit ein: Rechnungen laufen im Postfach weiter auf, es entsteht keine Historienzeile, keine Ausfuhrdatei, kein Versand — und keine Fehlermeldung. Anders als beim Planer-Startpfad ist dieser Lesezugriff in Aufgabe 2 vollständig gebunden; die Stelle bleibt hier festgehalten, weil sie die Folge einer still verschwundenen Konfiguration ist, nicht weil sie ungebunden bliebe. 7. `DkvService._buildExportRows`, der gebündelte Lesezugriff auf die Fahrzeugstammdaten — ein fehlender Treffer je Kennzeichen ist nach D-13 bereits ein GÜLTIGER Zustand (unbekanntes Kennzeichen, leeres Fahrerfeld). Läuft der Lesezugriff selbst ganz leer (0 Fahrzeuge statt der tatsächlich vorhandenen), entsteht eine vollständige Ausfuhrdatei OHNE einen einzigen Fahrer — kein Fehler, keine Warnung, eine Datei, die plausibel aussieht und falsch ist. Diese Stelle ist der Grund, warum es nicht genügt, nur die Anzeigepfade zu binden. **Irreführend (drei Stellen, die auf die falsche Ursache zeigen oder eine falsche Vergangenheit nahelegen):** 3. `DkvService.getConfigForApi`, `if (!safe) return null` — die Oberfläche zeigt daraufhin ein leeres Einrichtungsformular. Ein Administrator sieht "noch nicht eingerichtet" für ein Modul, das eingerichtet IST — und würde beim Neu-Ausfüllen die vorhandenen Zugangsdaten überschreiben. Diese Stelle bleibt bewusst unter "irreführend" und nicht unter "zerstörend": die Zerstörung selbst passiert erst in `saveConfig` (Stelle 5), falls der Administrator tatsächlich neu ausfüllt und speichert — hier liegt nur die irreführende Voraussetzung dafür. 4. `DkvService.getConfigForApi`, der `try/catch` um die Entschlüsselung — fängt heute Entschlüsselungsfehler ab und liefert einen leeren Benutzernamen. Nach dem Scharfschalten fällt der Lesezugriff selbst leer aus, `raw` ist `null`, und der Zweig läuft ohne Fehler durch: `hasPassword` bleibt `false`. Die Oberfläche meldet "kein Passwort hinterlegt" für ein hinterlegtes Passwort. 6. `DkvService.testConnection`, der Rückgriff auf das gespeicherte Passwort — läuft leer, der Test schlägt mit einem Anmeldefehler des Postfachs fehl. Harmlos in der Richtung, aber irreführend: die Meldung zeigt auf das Postfach, nicht auf die Datenbank. **Gegenrichtung, ebenfalls nachgesehen statt geschlossen behauptet:** die laut werfenden Stellen sind `updateVehicle`/`deleteVehicle` (`NotFoundException` bei Leere), `importVehiclesCsv` (wirft bei leerem CSV) und `getExportFile` (wirft bei fehlender Datei, jetzt zusätzlich bei fehlendem gebundenen Historientreffer, Aufgabe 3). Diese Stellen sind harmlos, weil ein zu kleines Ergebnis dort bereits heute einen Fehler auslöst, der nicht mit dem Scharfschalten neu entsteht. ### (d4) Was dieser Durchlauf bewusst nicht löst **Der Planer-Startpfad — die eigentliche Aufgabe dieses Plans, ausgeschrieben statt still getroffen.** `DkvSchedulerService.onModuleInit()` ruft `DkvService.loadConfig()` ohne Mandant auf und übernimmt `config.tenantId` als den einen Mandanten, den der eine benannte Cron-Auftrag `dkv-inbox-poll` fortan bedient (`this.dkvService.loadConfig()` → `findFirst()` ganz ohne Bedingung). Zwei Zustände, beide gehören benannt, sonst liest sich die Markierung wie eine Entwarnung: - **Heute** ist die Abfrage bereits FALSCH, nicht nur ungenau: bei mehreren Mandanten bedient sie einen BELIEBIGEN und die übrigen NIE. Die Prüfung `config?.isActive && config.tenantId` verschärft das — ist ausgerechnet die gezogene beliebige Zeile inaktiv, registriert der Planer gar nichts, obwohl ein zweiter Mandant aktiv wäre. - **Nach dem Scharfschalten** verstummt sie zusätzlich: dieselbe Abfrage liefert `null`, der Planer protokolliert `DKV scheduler: no active config found — cron job not registered` und richtet für JEDEN Mandanten nichts ein — eine Zeile, die auf einer frischen Installation der Normalfall ist und deshalb niemanden alarmiert. Von den drei im Auftrag genannten Formen wurde geprüft: - **(a) An einen konkret aufgelösten Mandanten binden** — nicht möglich. `onModuleInit()` hat keine Anfrage, keinen Sitzungsnachweis und keinen Konfigurationswert, aus dem ein Mandant käme. Einen einzuführen wäre eine neue Einstellung, also eine Funktionsänderung. - **(b) Umbau auf einmal-abfragen-viele-bedienen** — abgelehnt, mit Begründung. Das ist genau die Mehrmandanten-Planung, die 07-04 zurückgestellt hat: alle aktiven Konfigurationen lesen, je Mandant einen Auftrag führen, deren Lebenszyklus bei jeder Konfigurationsänderung nachziehen (heute verwaltet `setInterval` GENAU EINEN Auftrag unter einem festen Namen), und entscheiden, was bei unterschiedlichen Intervallen je Mandant gilt. Das ist eine Funktion, kein Bindungsumbau. - **(c) Als benannte Altlast weiterführen, mit Markierung** — GEWÄHLT. Der unmittelbare Präzedenzfall ist `getAllActiveConfigs` im Bereich `ldap` (260909-ipc, Befund B): ein bewusst übergreifender Planer-Lesezugriff, der ungebunden bleibt, einen eigenen Kopfkommentar trägt, und dessen Verstummen nach dem Scharfschalten an die Vorabprüfung von Etappe 4 übergeben wird. **Die Unsymmetrie, die dieser Präzedenzfall NICHT deckt:** `getAllActiveConfigs` ist HEUTE korrekt und verstummt erst später. Der DKV-Planer ist HEUTE bereits falsch — er bedient bei mehreren Mandanten einen beliebigen und die übrigen nie — und verstummt zusätzlich später. Die Markierung in Aufgabe 2 sagt beides, sonst läse sie sich wie eine Entwarnung. Die gewählte Form hat drei Teile, alle umgesetzt: die übergreifende Abfrage ist eine EIGENE, benannte Methode (kein Zweig hinter einem optionalen Parameter), sie und der Planer tragen einen Kopfkommentar, der beide Zustände benennt, und die Altlast steht als offener Eintrag im Broken-Windows-Register (siehe SUMMARY dieses Plans für die genaue Eintragskennung). Das Signal für das Verstummen gehört in die Vorabprüfung von Etappe 4 (`apps/api/scripts/rls-preflight.mjs`), NICHT in diesen Durchlauf. **Die gemeinsame Ablage der Ausfuhrdateien samt Verdrängung über Mandantengrenzen (Befund F).** `DkvExportService.writeAndPrune` behält die letzten zehn Dateien des GEMEINSAMEN Verzeichnisses `user-files/`. Verarbeitet ein Mandant zehn Rechnungen, verdrängt er damit die Dateien aller anderen; deren Historienzeilen nennen dann einen Dateinamen, der nicht mehr existiert. Das ist keine Bindungsfrage — es ist die Ablagestruktur, und sie zu ändern (Unterverzeichnisse je Mandant, Umzug der Bestandsdateien) ist ein eigener Auftrag. Siehe auch (d5) und T-MIR-08. **Die Übergaben in die noch nicht umgestellten Bereiche.** `dkv-mail.service.ts` hängt an `SettingsService.getDecryptedSmtpConfig` (`settings.service.ts` ist noch vollständig unbound, siehe `docs/mandantentrennung-zugriffsklassifikation.md`) — dieselbe Reihenfolgebedingung, die der `tenders`-Durchlauf für dieselbe Abhängigkeit als Befund K festhielt. `dkv.seed.ts` hängt an `module-registry`, ebenfalls noch unbound. Nach dem Scharfschalten fände die ungebundene SMTP-Abfrage keine Zeile mehr — Ergebnis: kein Versand für niemanden, mit Wiederholung bei jedem Lauf (die Datei bleibt lokal verfügbar, D-16). Reihenfolgebedingung für Etappe 4, hier festgehalten, nicht gelöst. **Nachtrag (260911-gwh):** der `settings`-Teil dieser Übergabe ist erfüllt — `getDecryptedSmtpConfig(tenantId)` läuft seit Aufgabe 2 dieses Laufs über `forTenant()`, siehe die Bestandsaufnahme-Zeile `settings.service.ts`/`smtpConfig` in `docs/mandantentrennung-zugriffsklassifikation.md` und (s4)(b). Erneut gemessen: `dkv.seed.ts` ruft weiterhin `ModuleRegistryService.seedModule()` (`module-registry.service.ts:206`, `this.prisma.module.upsert`) — UNGEBUNDEN, aber bewusst und unverändert seit 260910-exd, weil `Module` der plattformweite Modulkatalog ohne `tenantId`- Spalte ist (Befund E, `keine-mandantengebundene-tabelle`); "gebunden seit 260910-exd" trifft auf diesen Zugriff NICHT zu, gemessen statt aus dem Plan abgeschrieben. **Die offene Architekturfrage `req.tenantPrisma`.** Auch der Bereich `dkv` entscheidet sie nicht — er bindet dienst-intern, wie `ldap`, `groups` und `tenders` es vormachen. ### (d5) Was dieser Durchlauf bewusst nicht anfasst - **Die beiden mehrschrittigen Stellen bleiben unatomar (Befund C, TEIL 3).** Der Ersetzen-Modus des Fahrzeug-Imports (`deleteMany` gefolgt von `createMany`) und die Zugangsdaten-Erhaltung in `saveConfig` (lesen, entschlüsseln, neu verschlüsseln, schreiben) werden NICHT in eine Transaktion gehoben — geprüft und bewusst gelassen, nicht übersehen. Der im Kopf von `prisma-tenant.extension.ts` verlangte erneute Test ist mit TEIL 3 dieser Aufgabe beantwortet: kein neuer Transaktionsfall, `withTenantTransaction()` bleibt für diesen Bereich ungenutzt. - **Die Ablagestruktur der Ausfuhrdateien bleibt unverändert (Befund F).** Geprüft und bewusst gelassen — eine Lösung (Unterverzeichnisse je Mandant, Umzug der Bestandsdateien) ist ein eigener Auftrag, siehe (d4). ## Bereich user Dieser Abschnitt erweitert die Kritikschrift um den Bereich `user` (Quick-Task 260910-das) und beschreibt ihn zum Zeitpunkt seiner Umstellung. Die Leitfrage aus Abschnitt (a) gilt unverändert weiter — dieser Abschnitt beantwortet sie erneut, für den Bereich, in dem das plattformweite Eindeutigkeitsproblem tatsächlich wohnt: `username` und `email` sind im Schema plattformweit eindeutig, nicht je Mandant, und dieser Bereich enthält als einziger BEIDE Formen gleichzeitig — Wege, die binden MÜSSEN (Benutzerverwaltung je Mandant), und einen Weg, der binden NICHT DARF (Nachschlagen auf dem plattformweit eindeutigen Schlüssel `username`). Ein Quer-Schreiben ist hier keine Offenlegung, sondern eine Rechteausweitung über die Mandantengrenze hinweg — die schwerste Klasse dieses ganzen Vorhabens. ### (u1) Die Messung Aufgabe 1 hat `apps/api/scripts/rls-scratch-check.mjs` um einen siebten Abschnitt (`runUserAreaChecks`) erweitert. Die Tabelle `"User"` wird dabei NICHT neu angelegt — sie existiert bereits, vom Abschnitt des Anmeldewegs, samt eingeschaltetem und erzwungenem Zeilenschutz, beiden Eindeutigkeitsbedingungen (`username`, `email`) und zwei Testzeilen in zwei Mandanten (Befund O). Dieser Abschnitt baut darauf auf: er hält die im Anmeldeweg-Abschnitt von Hand getippte Policy GEGEN die aus der ausgelieferten Migration `20260618112133_rls_policies` geschnittene Fassung (beide sind nach Normalisierung von Leerraum und abschließendem Semikolon wortgleich — keine Ersetzung nötig), legt eine Tabelle `"Tenant"` ausdrücklich OHNE Zeilenschutz an (die zu messende Eigenschaft selbst), und ergänzt je eine weitere Benutzerzeile pro Mandant. Tatsächlich beobachtete Ausgabe dieses Laufs (2026-09-10, gegen `tessera-ctl-db-1`, Adresse `172.19.0.2`): ``` user-policy-aus-migration-wortgleich: bestanden — die im Anmeldeweg-Abschnitt (runAuthLookupChecks) von Hand getippte Policy auf "User" ist nach Normalisierung von Leerraum und abschliessendem Semikolon wortgleich mit der aus 20260618112133_rls_policies geschnittenen user-gebunden-nur-eigener-mandant: bestanden — forTenant(TENANT-A) liefert 2 Zeile(n): ["TENANT-A","TENANT-A"] user-ungebunden-null-zeilen: bestanden — ungebundener SELECT auf "User" liefert 0 Zeile(n) user-ungebundene-suche-nach-benutzername-liefert-keine-zeile: bestanden — ungebundenes SELECT ... WHERE username = 'bob' liefert 0 Zeile(n), obwohl der Benutzer existiert — der aufrufende Code liest daraus "diesen Benutzer gibt es nicht" und legt an user-gebundene-suche-nach-fremdem-benutzernamen-liefert-keine-zeile: bestanden — forTenant(TENANT-A) liefert fuer WHERE username = 'bob' (gehoert TENANT-B) 0 Zeile(n) — die Kollisionspruefung meldet faelschlich "frei" user-eindeutigkeit-greift-trotz-unsichtbarkeit: bestanden — gebundenes INSERT unter TENANT-A mit dem angeblich freien Benutzernamen "bob" wird abgewiesen mit SQLSTATE 23505 (Raw query failed. Code: `23505`. Message: `Unique constraint failed: `) — eine Eindeutigkeitsverletzung (23505), NICHT eine Zeilenschutz-Ablehnung: genau die im Auftrag beschriebene Kette user-gebundenes-einfuegen-fremder-mandant-abgelehnt: bestanden — gebundenes INSERT unter TENANT-A mit tenantId=TENANT-B abgewiesen: Raw query failed. Code: `42501`. Message: `ERROR: new row violates row-level security policy for table "User"` user-ungebundenes-einfuegen-abgelehnt: bestanden — ungebundenes INSERT mit gueltiger Mandantenkennung abgewiesen: Raw query failed. Code: `42501`. Message: `ERROR: new row violates row-level security policy for table "User"` user-gebundenes-update-ueber-kennung-allein-trifft-null-zeilen: bestanden — gebundenes UPDATE unter TENANT-A ueber die Kennung 'user-b' (gehoert TENANT-B) allein betrifft 0 Zeile(n) — die vorgeschalteten Besitz- und Rollenpruefungen bleiben deshalb erhalten und werden in Aufgabe 2/3 nicht durch die Datenbank ersetzt user-gebundenes-loeschen-ueber-kennung-allein-trifft-null-zeilen: bestanden — gebundenes DELETE unter TENANT-A ueber die Kennung 'user-b2' (gehoert TENANT-B) allein betrifft 0 Zeile(n) tenant-tabelle-ohne-zeilenschutz-bleibt-lesbar: bestanden — ungebundenes SELECT auf "Tenant" liefert 2 Zeile(n): ["TENANT-A","TENANT-B"]; pg_class.relrowsecurity fuer "Tenant" = false user-fan-out-je-mandant-gebunden-liefert-alle-zeilen: bestanden — Vereinigung der je-Mandant gebundenen SELECTs liefert 4 Benutzernamen: ["alice","bob","carol","dave"]; Gesamtmenge (ueber die Wartungsrolle mit BYPASSRLS gemessen) sind 4: ["alice","bob","carol","dave"] Alle 53 Pruefungen bestanden. ``` Drei Zeilen tragen diesen Abschnitt und werden hier ausdrücklich benannt und auseinandergehalten, weil sie zusammen die im Auftrag beschriebene Kette sind: - **Die Belegzeile zur Unsichtbarkeit**, `user-ungebunden-null-zeilen`: der IDENTISCHE `SELECT "tenantId" FROM "User"` ohne vorheriges `set_config` liefert **0 Zeilen**, nicht etwa die 4 tatsächlich vorhandenen — an der echten, ausgelieferten Policy gemessen, nicht an einer im Werkzeug nachgebauten Hilfstabelle. Genau dieselbe Unsichtbarkeit trifft die ungebundene Suche nach einem GÜLTIGEN Benutzernamen (`user-ungebundene-suche-nach-benutzername-liefert-keine-zeile`) — die Form, die die Erstanlage-Prüfung beim Start heute benutzt. - **Die Zeile zum falschen „frei"**, `user-gebundene-suche-nach-fremdem-benutzernamen-liefert-keine-zeile`: dieselbe Suche, gebunden an TENANT-A, nach dem Benutzernamen `bob` (gehört TENANT-B), liefert ebenfalls 0 Zeilen — der Moment, in dem eine Kollisionsprüfung fälschlich „frei" meldet, obwohl der Name vergeben ist. - **Die Zeile zum harten Eindeutigkeitsfehler**, `user-eindeutigkeit-greift-trotz-unsichtbarkeit`: unmittelbar danach ein gebundenes `INSERT` unter TENANT-A mit genau diesem, angeblich freien Benutzernamen `bob`. Die Ablehnung trägt SQLSTATE **23505** (Eindeutigkeitsverletzung) — gelesen aus `err.meta.code`, nicht aus `err.code` (das bei einem fehlgeschlagenen `$executeRaw` immer den generischen Prisma-Code `P2010` trägt, empirisch gegen `tessera-ctl-db-1` geprüft, siehe Kopfkommentar von `sqlStateOf()` im Werkzeug) — und NICHT SQLSTATE 42501 (Zeilenschutz-Ablehnung), die dieser Abschnitt in zwei anderen Zeilen ebenfalls misst (`user-gebundenes-einfuegen-fremder-mandant-abgelehnt`, `user-ungebundenes-einfuegen-abgelehnt`). Diese Unterscheidung ist der Kern der Messung: nur die erste ist die im Auftrag beschriebene Kette, die zweite wäre eine ganz andere Geschichte. Zusätzlich gemessen, statt behauptet: `tenant-tabelle-ohne-zeilenschutz-bleibt-lesbar` hält sowohl das ungebundene `SELECT` (2 von 2 Zeilen sichtbar) als auch den Systemkatalog (`pg_class.relrowsecurity` für `"Tenant"` = `false`) gegeneinander — die Aussage hängt damit nicht allein daran, dass dieser Abschnitt selbst keinen Zeilenschutz eingeschaltet hat. `user-fan-out-je-mandant-gebunden-liefert-alle-zeilen` bildet die in Aufgabe 2/3 gewählte Form der Plattform-Administratorsicht nach (Mandanten ungebunden lesen, je Mandant EIN gebundener `SELECT`, Ergebnisse vereinigen) und hält das Ergebnis gegen eine über die Wartungsrolle (mit `BYPASSRLS`) gemessene Gesamtmenge, nicht gegen eine angenommene Zahl — beide Mengen sind identisch: `["alice","bob","carol","dave"]`. **TEIL 2, Beleg statt Behauptung für Befund B** — keine Transaktion in diesem Bereich: ``` $ grep -rn '\$transaction(' apps/api/src/user --include=*.ts | grep -v spec $ echo $? 1 ``` Null Treffer, Rückgabewert 1. Der im Kopf von `prisma-tenant.extension.ts` verlangte erneute Test ist damit für diesen Bereich beantwortet: kein neuer Transaktionsfall, `withTenantTransaction()` wird hier nicht gebraucht und in Aufgabe 2/3 nicht eingeführt. **TEIL 3, Beleg statt Behauptung für Befund D** — die Aufrufermessung für `findByUsername`: ``` $ grep -rn "findByUsername" apps/api/src packages apps/api/src/user/user.service.ts:21: async findByUsername(username: string) { ``` Genau EIN Treffer, die Definition selbst — kein Aufrufer. Etappe 1 (260909-eor) hat den Anmeldeweg auf die drei schmalen SECURITY-DEFINER-Funktionen umgezogen; `auth.service.ts` sucht seither über `auth_lookup_user_by_username` und nicht mehr über diese Methode. Die Messung bestätigt Befund D unverändert: die Methode bleibt ungebunden (Entscheidung (c) aus den Planungszeit-Befunden), ihr Kopfkommentar wird in Aufgabe 2 richtiggestellt. ### (u2) Signaltabelle je umgestelltem Pfad | Pfad | Verhalten bei zu wenig Ergebnis | Konkretes Signal, Ort | |---|---|---| | `UserService.findById` | Der gebundene `findUnique` liefert `null` statt des eigenen Benutzers | `GET /users/:id` liefert `404 User not found`, obwohl der Benutzer existiert | | `UserService.create` | Betrifft nicht das Lesen — ein gebundenes `INSERT` mit fremder Mandantenkennung wird von der Policy abgewiesen (`user-gebundenes-einfuegen-fremder-mandant-abgelehnt`) | `POST /users` scheitert mit einer Datenbank-Ablehnung statt einer verständlichen Meldung, sollte die Mandantenkennung je falsch ankommen — nach heutigem Code (Befund G, Selbstbedienungswege ausgenommen) nicht erreichbar, weil `tenantId` aus dem Sitzungsnachweis bzw. der ausdrücklichen SUPER_ADMIN-Übersteuerung stammt | | `UserService.update` | Der gebundene `update` über die Kennung allein trifft eine fremde Zeile still (0 betroffene Zeilen, `user-gebundenes-update-ueber-kennung-allein-trifft-null-zeilen`), nicht laut | `PATCH /users/:id` würfe ohne die vorgeschaltete Prüfung in `user.controller.ts` keinen Fehler, sondern liefe ins Leere — die vorgeschaltete Mandantenprüfung bleibt deshalb Pflicht | | `UserService.deactivate`/`delete` | Dieselbe stille Form wie `update` | `DELETE /users/:id` bzw. das Deaktivieren würde ohne die vorgeschaltete Prüfung 0 Zeilen treffen, ohne Fehler | | Neue Methode: Plattform-Administratorsicht, Liste | Der Schleifentreiber (`tenant.findMany`, bewusst ungebunden) liefert 0 Mandanten statt der tatsächlich vorhandenen | Die Benutzerliste des `SUPER_ADMIN` ist für die gesamte Plattform leer, obwohl Mandanten mit Benutzern existieren — `user-fan-out-je-mandant-gebunden-liefert-alle-zeilen` misst die Vereinigung, nicht den Treiber; ein leerer Treiber ist eine Eigenschaft der Mandantentabelle, nicht dieses Bereichs | | Neue Methode: Plattform-Administratorsicht, Kennungs-Auflösung | Läuft der gebundene Lesezugriff für den Mandanten des Zielbenutzers leer, findet die Methode den Benutzer nicht | `GET /users/:id`, `PATCH /users/:id`, `DELETE /users/:id` liefern für den `SUPER_ADMIN` `404`, obwohl der Benutzer existiert | | `user.controller.ts`, `findAll` (ADMIN-Zweig) | Der gebundene `findMany` liefert 0 Benutzer statt der tatsächlich vorhandenen | Die Benutzerliste ist für einen Mandanten-Administrator leer — eine leere Liste sieht auf einer frischen Installation wie der Normalzustand aus | | Selbstbedienungswege (Bild hochladen/löschen, Akzentfarbe, Bild ausliefern) | Der gebundene Zugriff über die eigene Kennung aus dem Sitzungsnachweis liefert 0 Zeilen | `GET /users/me/avatar` liefert die vorhandene `404 No avatar set`, obwohl ein Bild hinterlegt ist — harmlos, siehe (u3) | | `UserService.findByUsername` (bewusst UNGEBUNDEN) | Betrifft nicht diesen Pfad selbst — er bindet nicht und liefert deshalb weiterhin korrekt. Das Risiko läge in einer KÜNFTIGEN Bindung | Würde man ihn binden: eine gebundene Suche nach einem fremden Benutzernamen meldete „frei" — hier ausdrücklich als Grenze festgehalten, nicht als heute beobachtbares Verhalten (Befund D) | | `AdminSeedService`, Erstanlage-Prüfung (bewusst UNGEBUNDEN) | Betrifft nicht diesen Pfad selbst — er bindet nicht, läuft aber NACH dem Scharfschalten für JEDEN Administrator ins Leere, weil ohne Mandantenkontext keine Zeile sichtbar ist | Siehe (u3) — die schwerste Ausprägung dieses gesamten Bereichs | | `AdminSeedService`, beide Zugriffe auf `tenant` (bewusst UNGEBUNDEN) | Betrifft nicht diese Pfade selbst — `Tenant` trägt keinen Zeilenschutz, ein ungebundenes Lesen/Schreiben bleibt korrekt | `tenant-tabelle-ohne-zeilenschutz-bleibt-lesbar` misst die tragende Eigenschaft | ### (u3) Welcher Code Leere als Abwesenheit deutet Dies ist der Kern dieses Abschnitts. Die sechs Stellen aus Befund L, namentlich benannt und nach ihrer Wirkung sortiert: **Startverhindernd (eine Stelle, die schwerste Ausprägung im ganzen Vorhaben):** 1. **`AdminSeedService.seedAdmin()`, die Erstanlage-Prüfung** — die vollständige, im Auftrag beschriebene Kette in Reinform: eine unsichtbare Zeile wird als Abwesenheit gelesen (`user.findUnique({ where: { username } })` liefert nach dem Scharfschalten `null`, nicht weil der Administrator fehlt, sondern weil ohne gesetzten Mandantenkontext keine Zeile der Benutzertabelle sichtbar ist — `user-ungebundene-suche-nach-benutzername-liefert-keine-zeile`), die natürliche Folgehandlung ist Anlegen (Schritt 4 läuft, weil Schritt 3 entfällt), und das Anlegen scheitert hart an der plattformweiten Eindeutigkeit von `username` (`user-eindeutigkeit-greift-trotz-unsichtbarkeit`, SQLSTATE 23505, KEINE Zeilenschutz-Ablehnung). Weil `seedAdmin()` bewusst NICHT gekapselt ist — der Dateikopf sagt ausdrücklich, ein Fehlschlag solle den Start weiterhin laut scheitern lassen —, wird aus dieser einen unsichtbaren Zeile eine **Startsperre**: die Anwendung startet nach dem Scharfschalten nicht mehr, für jede bestehende Installation mit gesetzten Administrator-Umgebungswerten. Eine Absicht (laut scheitern) wird damit ungewollt zu einer Sperre für den Normalfall. **Kollisionserzeugend (drei Stellen — dieselbe Kette, an anderen Stellen im Bereich):** 2. **`user.controller.ts`, `findAll` im ADMIN-Zweig** — eine leere Liste heißt „dieser Mandant hat keine Benutzer". Ein Administrator, der seine Kollegen nicht mehr sieht, legt sie erneut an; jede dieser Anlagen kollidiert auf `username` bzw. `email`. Die Oberfläche zeigt dabei nichts Auffälliges: eine leere Benutzerliste ist auf einer frischen Installation der Normalzustand. 3. **`user.controller.ts`, `findAll` im SUPER_ADMIN-Zweig** — dieselbe Leere, eine Ebene höher: die Plattformverwaltung sieht eine Installation ohne jeden Benutzer und würde, bliebe die neue übergreifende Methode ungebunden statt als gebundene Schleife gebaut, ebenfalls zum Neuanlegen verleiten. 4. **Eine gebundene Suche nach Benutzername oder Adresse** (Befund D, `user-gebundene-suche-nach-fremdem-benutzernamen-liefert-keine-zeile`) — meldet „frei" für einen Namen, den es gibt. Die Kollisionsprüfung wird zur Kollisionserzeugung; genau deshalb bleibt `findByUsername` ungebunden und übersetzt `UserService.create`/`update` die Eindeutigkeitsverletzung stattdessen an ihrem eigenen Erzeugungspunkt in eine verständliche Meldung (Aufgabe 2). **Bereits gebunden, als Beleg benannt (eine Stelle, nicht Gegenstand dieses Durchlaufs):** 5. **`ldap.service.ts`, `upsertMappedUser`** — bereits gebunden, seit 260909-ipc, in einem ANDEREN Bereich, hier nur zu benennen und nicht anzufassen: die Identitätssuche entscheidet über Anlegen-oder- Aktualisieren und läuft in dieselbe Kette. Sie ist der Beleg, dass die Kette nicht erst nach dem Scharfschalten existiert — die Suchbedingung trägt bereits heute den Mandanten, ein fremder Halter ist also bereits heute unsichtbar. Die Übersetzung der Eindeutigkeitsverletzung gehört deshalb an den gemeinsamen Anlegepunkt in `user.service.ts` (Aufgabe 2), der in diesem Plan ohnehin angefasst wird — dort und nicht in `ldap`. **Harmlos (eine Stelle):** 6. **Die Selbstbedienungswege für Bild und Akzentfarbe** (Befund G) — ein leerer Lesezugriff heißt „kein Bild hinterlegt". Harmlos in der Wirkung, aber vollständigkeitshalber in der Tabelle (u2) festgehalten. **Was ein GEBUNDENER Nachschlageweg auf `username` mit dem Anmeldeweg machen würde, und warum die Frage hier gegenstandslos ist:** der Anmeldeweg läuft seit Etappe 1 (260909-eor) über die drei SECURITY-DEFINER-Funktionen und nicht mehr über `UserService.findByUsername` — belegt durch die Aufrufermessung aus TEIL 3 oben (genau ein Treffer, die Definition selbst), nicht behauptet. Würde `findByUsername` dennoch gebunden, säße das Problem nicht im Anmeldeweg (der diese Methode gar nicht mehr aufruft), sondern genau in der unter Punkt 4 beschriebenen Kollisionserzeugung — derselbe Grund, aus dem `resolveEmailForWrite` im Bereich `ldap` ungebunden bleibt. **Gegenrichtung, ebenfalls nachgesehen und in diese Kritikschrift gehörend:** ein gebundenes Ändern oder Löschen über die Kennung allein trifft eine fremde Zeile NICHT still im Sinne einer Zeilenschutz-Ablehnung, sondern schlicht mit null betroffenen Zeilen (`user-gebundenes-update-ueber-kennung-allein-trifft-null-zeilen`, `user-gebundenes-loeschen-ueber-kennung-allein-trifft-null-zeilen`) — die vorgeschalteten Besitz- und Rollenprüfungen in `user.controller.ts` bleiben deshalb Pflicht und werden in Aufgabe 3 nicht durch die Datenbank ersetzt. Ein gebundenes Einfügen mit fremder Mandantenkennung wird laut abgewiesen (`user-gebundenes-einfuegen-fremder-mandant-abgelehnt`, SQLSTATE 42501). Das sind die lauten Stellen, und dieser Abschnitt besteht nicht nur aus Alarm. ### (u4) Was dieser Durchlauf bewusst nicht löst Die plattformweite Eindeutigkeit von `username` und `email` selbst — die Ursache, aus der jede Ausnahme dieses Plans folgt. Die ehrliche Reparatur wäre eine Schemaänderung (eine Eindeutigkeit mit Mandantendimension); das ist eine Produktentscheidung — darf dieselbe Adresse zwei Mandanten gehören — und sie ist für Etappe 3 bereits vorgemerkt. Hier wird sie festgehalten, nicht entschieden, und ausdrücklich nicht durch eine Migration vorweggenommen (Broken-Windows-Register, Aufgabe 2). Die Übergabe in den noch nicht umgestellten Bereich `auth`: `auth.service.ts` ist aus demselben Grund `gemischt` (Befund E) und NICHT Gegenstand dieses Plans. Die Grenze ist gemessen, nicht aus Erinnerung gezogen: die Datei hat drei bereits über `forTenant()` gebundene Schreibzugriffe (Anmeldezeitstempel, Kennwortwechsel nach Zurücksetzen) und fünf noch ungebundene Zugriffe auf `user`, die zu `getMe`, `changePassword` und `adminResetPassword` gehören. Die drei Anmelde-/Zurücksetz-Nachschlagewege laufen über `$queryRaw` auf die drei SECURITY-DEFINER-Funktionen. Dieser Plan fasst `auth.service.ts` an KEINER Stelle an. Die offene Architekturfrage `req.tenantPrisma` — auch der Bereich `user` entscheidet sie nicht. Er bindet dienst-intern, wie `ldap`, `groups`, `tenders` und `dkv` es vormachen. ### (u5) Was dieser Durchlauf bewusst NICHT anfasst - `auth.service.ts` an keiner Stelle (siehe (u4)). - Die drei SECURITY-DEFINER-Funktionen aus Etappe 1 und ihre Rechte nicht — der Anmeldeweg bleibt unberührt, belegt durch die Aufrufermessung aus TEIL 3 oben. - Schema und Migrationen nicht. - Die Verdrängung im gemeinsamen Ablagverzeichnis der Profilbilder (`user-files/avatars/`) nicht — anders als bei den Ausfuhrdateien des Bereichs `dkv` (Befund F dort) ist die Dateibenennung hier `{userId}.{ext}` und damit bereits kollisionsfrei über Mandanten hinweg; es ist ohnehin keine Bindungsfrage. Jeweils mit der Feststellung, dass sie geprüft und bewusst gelassen sind — nicht übersehen. **Nachtrag (260910-das, Aufgabe 3).** Wie in den vorherigen Durchläufen wird der Text oben NICHT umgeschrieben — er beschreibt korrekt den Stand zum Zeitpunkt der Messung (Aufgabe 1); dieser Nachtrag hält fest, was Aufgabe 2/3 tatsächlich umgesetzt haben. *Tatsächlich umgesetzte Pfade gegen die angekündigten gehalten:* alle in (u2) genannten Pfade sind wie beschrieben umgestellt. `UserService.findById`, `create`, `update`, `deactivate`, `delete` laufen über `forTenant()`; `create`/`update` übersetzen die plattformweite Eindeutigkeitsverletzung in eine deutsche Konfliktmeldung, die weder Halter noch Mandant nennt. `AdminSeedService.seedAdmin()` bindet die Erstanlage des Administrators an den unmittelbar zuvor angelegten Mandanten und entschärft die Startsperre (P2002 wird wie „Administrator existiert bereits" behandelt, jeder andere Fehler bricht weiterhin ab). `UserController` bindet alle sieben eigenen Zugriffe (ADMIN-Zweig der Benutzerliste, alle fünf Selbstbedienungswege) und löst die drei Wege über die Kennung rollenabhängig auf. `findByUsername` bleibt wie angekündigt ungebunden, mit richtiggestelltem Kopfkommentar. *Die geschlossene Lücke im Selbstlösch-Riegel (Befund H):* der Vergleich `user.id === currentUser.sub` griff nie, weil der Sitzungsnachweis kein Feld `sub` trägt (`JwtStrategy.validate()` liefert exakt `{ id, username, role, tenantId }`). Der Nachweis kommt aus der Reihenfolge selbst, nicht aus einer Behauptung: `user.controller.spec.ts`, Test 6, wurde zuerst gegen die alte Fassung ausgeführt — die Zeile `if (user.id === currentUser.sub)` wurde probeweise wiederhergestellt, der Testlauf zeigte den erwarteten roten Test („promise resolved … instead of rejecting"), danach wurde auf `currentUser.id` repariert und derselbe Testlauf grün. Die Wirkung ist eine Verhaltensänderung: ein Administrator kann sein eigenes Konto seither nicht mehr löschen — das ist die ursprüngliche, im Code bereits formulierte Absicht, nicht neu erfunden. *Die gewählte Form der Plattform-Administratorsicht, samt Beleg aus der Messung:* wie in (u3)/Befund F angekündigt, laufen `UserService.findAllForPlatformAdmin()` und `findByIdForPlatformAdmin()` als Schleife über alle Mandanten (`this.prisma.tenant.findMany`, ungebunden, weil `Tenant` keinen Zeilenschutz trägt) mit je EINEM gebundenen Lesezugriff im Rumpf — dieselbe Form wie `AdminSeedService.ensureDefaultGroupsForAllTenants()`. Der Beleg, dass diese Form die heutige Sicht erhält statt sie zu mindern, kommt aus Aufgabe 1: `user-fan-out-je-mandant-gebunden-liefert-alle-zeilen` maß die Vereinigung der je-Mandant gebundenen `SELECT`s gegen eine über die Wartungsrolle (mit `BYPASSRLS`) gemessene Gesamtmenge — beide Mengen waren identisch (`["alice","bob","carol","dave"]`). In `user.service.spec.ts` bestätigen Test 6 und Test 7 dasselbe am Code: je Mandant genau EIN Protokolleintrag, die Sortierung nach Benutzername bleibt über die zusammengeführten Teilmengen hinweg korrekt, und eine Kennungsauflösung für einen Benutzer eines fremden Mandanten gelingt nachweislich über einen gebundenen Lesezugriff. *Falsifizierungsnachweise (Aufgabe 2 und 3), je einmal durchgeführt und zurückgenommen:* in Aufgabe 2 wurde `UserService.findById` probeweise auf den ungebundenen Klienten zurückgebaut — genau `user.service.spec.ts`, Test 4, wurde rot, mit der Meldung „erwarteter gebundener Aufruf user.findUnique(tenant=t1) fehlt im Protokoll: []"; der Rückbau wurde zurückgenommen, derselbe Testlauf danach wieder grün. In derselben Aufgabe wurde zusätzlich `AdminSeedService.seedAdmin()`s gebundener `tenantPrisma.user.create`-Aufruf probeweise auf den ungebundenen Basisclient zurückgebaut — sechs Tests wurden rot (u. a. Test 9–12), alle mit der Meldung „tenantPrisma.user.create is not a function", weil der ungebundene Basisclient in der Testattrappe keine `create`-Methode auf `user` trägt; der Rückbau wurde zurückgenommen, alle zehn Tests danach wieder grün. In Aufgabe 3 wurde `UserController.uploadAvatar`s gebundener Schreibzugriff probeweise auf den ungebundenen Basisclient zurückgebaut — genau `user.controller.spec.ts`, Test 7, wurde rot, mit der Meldung „Cannot read properties of undefined (reading 'update')"; der Rückbau wurde zurückgenommen, derselbe Testlauf danach wieder grün. ## Bereich module-registry Dieser Abschnitt erweitert die Kritikschrift um den Bereich `module-registry` (Quick-Task 260910-exd) und beschreibt ihn zum Zeitpunkt seiner Umstellung. Die Leitfrage aus Abschnitt (a) gilt unverändert weiter — dieser Abschnitt beantwortet sie für den Bereich, der bei JEDER Modulanfrage entscheidet, wer was benutzen darf: die Aktivierungsstufe (`TenantModuleActivation`) und die Freigabestufe (`ModuleGrant`). Bleibt hier eine Abfrage ungebunden, sieht das nach dem Scharfschalten nicht wie ein Fehler aus, sondern wie ein Rechteentzug — die sichtbarste Ausprägung der umgekehrten Fehlerrichtung im gesamten Vorhaben und zugleich die am wenigsten meldungswahrscheinliche. ### (m1) Die Messung Aufgabe 1 hat `apps/api/scripts/rls-scratch-check.mjs` um einen achten Abschnitt (`runModuleRegistryAreaChecks`) erweitert. Er setzt auf den vier Tabellen auf, die `runGroupsAreaChecks` bereits mit Policies WORTGLEICH aus den ausgelieferten Migrationen anlegt (`Group`, `GroupMembership`, `ModuleGrant`, `TenantModuleActivation`) und legt selbst nur hinzu: die Tabelle `"Module"` OHNE Zeilenschutz (die zu messende Eigenschaft selbst), den Eindeutigkeitsindex auf `("tenantId","moduleId")` für `"TenantModuleActivation"` (wortgleich aus `20260619103242_add_module_registry` geschnitten), zwei Direkt-Freigabezeilen und die Mitgliedschaft (group-b, user-a), die `runGroupsAreaChecks` unter gebundenem Kontext bewusst nicht anlegen konnte. Die Zeile `grant-foreign-group` aus dem Abschnitt `groups` wird wiederverwendet. Tatsächlich beobachtete Ausgabe dieses Laufs (2026-09-10, gegen `tessera-ctl-db-1`, Adresse `172.19.0.2`): ``` modulegrant-ungebunden-null-zeilen: bestanden — ungebundener SELECT auf "ModuleGrant" liefert 0 Zeile(n), tatsaechlich vorhanden sind 5 tenantmoduleactivation-ungebunden-null-zeilen: bestanden — ungebundener SELECT auf "TenantModuleActivation" liefert 0 Zeile(n), tatsaechlich vorhanden sind 3 admin-kurzschluss-gebunden-liefert-nur-eigene-aktivierungen: bestanden — forTenant(TENANT-A) liefert 1 aktive Aktivierung(en): ["TENANT-A"] direktfreigabe-gebunden-nur-eigene-zeile: bestanden — forTenant(TENANT-A) liefert fuer die Direkt-Freigabe-Abfrage (userId=user-a) 1 Zeile(n): ["grant-direct-a"] gruppenpfad-gebunden-folgt-der-gruppenregel: bestanden — forTenant(TENANT-A) liefert ueber den Drei-Tabellen-Weg (Freigabe ueber Gruppe ueber Mitgliedschaft) fuer user-a 1 Zeile(n): ["grant-a"] gruppenpfad-gebunden-schliesst-die-fremde-gruppe-aus: bestanden — forTenant(TENANT-A) liefert 'grant-foreign-group' ueber denselben Drei-Tabellen-Weg NICHT (Ergebnis: ["grant-a"]), obwohl die Regel auf "ModuleGrant" diese Zeile nachweislich durchlaesst (T-JTS-03) und die Mitgliedschaft (group-b, user-a) vorhanden ist — diese Verteidigung greift erst nach dem Scharfschalten gruppenpfad-ueber-die-wartungsrolle-liefert-die-fremde-gruppe-mit: bestanden — dieselbe Abfrage ueber die Verwaltungsrolle (BYPASSRLS) liefert ["grant-a","grant-foreign-group"] — der Ausschluss aus Pruefung 6 kommt damit nachweislich von der Bindung, nicht vom Aufbau module-tabelle-traegt-keinen-zeilenschutz: bestanden — ungebundenes SELECT auf "Module" liefert 2 Zeile(n): ["mod-1","mod-2"]; pg_class.relrowsecurity fuer "Module" = false katalog-bindung-aendert-heute-nichts-an-der-ergebnismenge: bestanden — forTenant(TENANT-A) liefert ["mod-1","mod-2"], ungebunden liefert ["mod-1","mod-2"] — identisch, weil "Module" keine Regel traegt (Befund E: die Nichtbindung des Katalogs ist heute keine Rettung vor Unsichtbarkeit, sondern eine Frage der Wahrhaftigkeit der Aufzeichnung; sie wird erst zur Rettung, WENN Etappe 3 dieser Tabelle eine Regel gibt) gebundener-join-auf-den-katalog-liefert-den-modulnamen: bestanden — forTenant(TENANT-A) liefert fuer den Verbund aus Aktivierung und Katalog: [{"moduleId":"mod-1","name":"Modul Eins"}] aktivierung-gebundenes-einfuegen-fremder-mandant-abgelehnt: bestanden — gebundenes INSERT unter TENANT-A mit tenantId=TENANT-B abgewiesen mit SQLSTATE 42501 (ERROR: new row violates row-level security policy for table "TenantModuleActivation") aktivierung-eindeutigkeit-traegt-den-mandanten-keine-unsichtbare-kollision: bestanden — gebundenes INSERT von (TENANT-A, mod-2) ist GELUNGEN, obwohl (TENANT-B, mod-2) bereits existiert und unter TENANT-A unsichtbar ist — der Eindeutigkeitsindex fuehrt mit der Mandantenkennung, genau die Entlastung, die die Bereiche `tenders` und `user` NICHT hatten (dort: unsichtbare Zeile, falsches "frei", harter Eindeutigkeitsfehler) freigabe-eindeutigkeitsindizes-fuehren-mit-der-mandantenkennung: bestanden — aus 20260804130130_add_groups_and_module_grants extrahiert: beide partiellen Eindeutigkeitsindizes auf "ModuleGrant" ("tenantId","moduleId","groupId") und ("tenantId","moduleId","userId") fuehren mit der Mandantenkennung, dieselbe Entlastung wie Pruefung 12, hier fuer die Freigabetabelle Alle 66 Pruefungen bestanden. ``` **NACHTRAG (260910-jab):** die fett hervorgehobene Zeile oben (`gruppenpfad-gebunden-schliesst-die-fremde-gruppe-aus`) ist ein Messprotokoll vom 2026-09-10 und bleibt UNVERÄNDERT stehen. Ihre Behauptung "die Regel auf ModuleGrant lässt diese Zeile durch (T-JTS-03)" ist seit Migration `20260910120000_rls_widen_membership_grant_and_platform_read` ÜBERHOLT: die Regel weist ein gebundenes Einfügen von `grant-foreign-group` jetzt nachweislich ab (`modulegrant-fremde-gruppe-abgelehnt`); die Zeile existiert in aktuellen Läufen nur noch, weil `modulegrant-fremde-gruppe-ueber-die-wartungsrolle-weiterhin-moeglich` sie über die Wartungsrolle (BYPASSRLS) anlegt. Der Meldetext dieser Prüfung ist im Quelltext des Werkzeugs entsprechend richtiggestellt. Die Belegzeile, die diesen Abschnitt trägt, ist `modulegrant-ungebunden-null-zeilen`: der IDENTISCHE `SELECT "tenantId" FROM "ModuleGrant"` ohne vorheriges `set_config` liefert **0 Zeilen**, nicht etwa die 5 tatsächlich vorhandenen — an der echten, ausgelieferten Policy gemessen. `tenantmoduleactivation-ungebunden-null-zeilen` misst dieselbe Unsichtbarkeit für die Tabelle, die der Rollen-Kurzschluss für ADMIN/SUPER_ADMIN als EINZIGE liest: auch hier fällt der Verwaltungszugriff nach dem Scharfschalten aus. **TEIL 2, Beleg statt Behauptung für Befund B** — keine Transaktion in diesem Bereich: ``` $ grep -rn '\$transaction(' apps/api/src/module-registry --include=*.ts | grep -v spec $ echo $? 1 ``` Null Treffer, Rückgabewert 1. Der im Kopf von `prisma-tenant.extension.ts` verlangte erneute Test ist damit für diesen Bereich beantwortet: kein neuer Transaktionsfall, `withTenantTransaction()` wird hier nicht gebraucht und in Aufgabe 2/3 nicht eingeführt. **TEIL 3, Beleg statt Behauptung für Befund G** — die Aufrufermessung für `isModuleActive` und `findActiveForTenant`: ``` $ grep -rn "isModuleActive" apps/api/src apps/web/src packages apps/api/src/module-registry/module-registry.service.ts:133: async isModuleActive(tenantId: string, moduleSlug: string): Promise { $ grep -rn "findActiveForTenant" apps/api/src apps/web/src packages apps/api/src/module-registry/module-registry.service.ts:35: async findActiveForTenant(tenantId: string) { apps/api/src/module-registry/module-registry.controller.ts:51: * uses, not just tenant-wide activation. findActiveForTenant on ``` `isModuleActive` hat genau EINEN Treffer, die Definition selbst — ihr Kopfkommentar behauptet "Used by ModuleGuard to gate access to module-specific endpoints"; der Wächter ruft sie nachweislich nie auf (`module.guard.ts` hält keinen eigenen Datenbankzugriff, siehe Befund D). `findActiveForTenant` hat zwei Treffer, die Definition und eine Prosa-Erwähnung im Kopfkommentar des Controllers ("stays unchanged for Plan 15-03's marketplace catalog") — auch sie hat keinen echten Aufrufer, der Marktplatz-Katalog wird nachweislich von `getCatalogFlags` bedient. Beide Kommentare werden in Aufgabe 3 richtiggestellt, mit Bezug auf diese Messung. ### (m2) Signaltabelle je umgestelltem Pfad | Pfad | Verhalten bei zu wenig Ergebnis | Konkretes Signal, Ort | |---|---|---| | `ModuleAccessService.getAccessibleModuleIds`, Rollen-Kurzschluss (ADMIN/SUPER_ADMIN) | Der gebundene Aktivierungs-Lesezugriff liefert 0 Zeilen statt der mandantenweit aktiven Module | Sidebar und Marktplatz zeigen für JEDEN Administrator des Mandanten keine Module mehr; jede Modulroute antwortet mit 403 | | `ModuleAccessService.getAccessibleModuleIds`, Direktweg (USER) | Der gebundene Freigabe-Lesezugriff über `userId` liefert 0 Zeilen statt der eigenen Direkt-Freigaben | Der Benutzer verliert genau die Module, die ihm direkt zugewiesen waren — ununterscheidbar von einem echten Entzug | | `ModuleAccessService.getAccessibleModuleIds`, Gruppenweg (USER) | Der gebundene, verschachtelte Freigabe-Lesezugriff über die Gruppenmitgliedschaft liefert 0 Zeilen statt der Gruppen-Freigaben | Der Benutzer verliert alle über Gruppen geerbten Module, während seine Direkt-Freigaben unberührt bleiben — ein teilweiser, schwer zu erklärender Verlust | | `ModuleAccessService.getAccessibleModuleIds`, Schnittmengenabfrage | Die gebundene Aktivierungsabfrage über `moduleId: { in: grantedIds }` liefert 0 Zeilen, obwohl Freigaben vorliegen | Ein Benutzer mit vorhandenen Freigaben sieht trotzdem kein Modul — von der leeren Vorgabemenge (kein Freigabe) nicht zu unterscheiden | | `ModuleAccessService.findAccessibleModules` | Der Rückgabepunkt bei leerer `accessibleIds`-Menge liefert `[]`, ohne den Katalog überhaupt anzufragen | `GET /modules/active` liefert eine leere Liste; die Sidebar ist leer | | `ModuleAccessService.getCatalogFlags` | Der gebundene Aktivierungs-Lesezugriff liefert 0 Zeilen statt der mandantenweit aktiven Module | Der Marktplatz zeigt für JEDES Modul `isActiveForTenant: false` UND `hasAccess: false` — eine ANDERE Unwahrheit als der Sperrhinweis: "nicht aktiviert" statt "nicht freigegeben" | | `ModuleRegistryService.findActiveForTenant` (heute ohne Aufrufer) | Der gebundene Aktivierungs-Lesezugriff liefert 0 Zeilen | Betrifft heute keinen erreichbaren Pfad — die Falle liegt in einer KÜNFTIGEN Verdrahtung, siehe TEIL 3 | | `ModuleRegistryService.activateForTenant` | Der gebundene Schreibzugriff schlägt fehl bzw. die Existenzprüfung des Katalogs (ungebunden) liefert `null` | `POST /modules/:id/activate` liefert `404 Module with id '...' not found`, obwohl das Modul existiert | | `ModuleRegistryService.deactivateForTenant` | Der gebundene Lesezugriff auf die Aktivierung liefert `null` statt der vorhandenen Zeile | `POST /modules/:id/deactivate` liefert `404 Module '...' is not activated for this tenant` — LAUT, siehe (m3) | | `ModuleRegistryService.isModuleActive` (heute ohne Aufrufer) | Der gebundene Aktivierungs-Lesezugriff liefert `null`, die Methode gibt `false` zurück | Betrifft heute keinen erreichbaren Pfad — die stille Falle für eine KÜNFTIGE Verdrahtung, siehe (m3) | | `ModuleRegistryService.findAll`/`findBySlug`/`seedModule` (bewusst UNGEBUNDEN, Modulkatalog) | Betrifft nicht diese Pfade selbst — sie binden nicht und liefern deshalb weiterhin korrekt. Das Risiko liegt in einer KÜNFTIGEN Bindung (Etappe 3, sobald `Module` eine Regel bekommt) | Würde man sie binden: der gesamte Modulkatalog verschwände für JEDEN Mandanten — hier ausdrücklich als Grenze festgehalten, nicht als heute beobachtbares Verhalten | | `ModuleAccessService`, Katalogzugriffe in `findAccessibleModules`/`getCatalogFlags` (bewusst UNGEBUNDEN) | Dieselbe Grenze wie oben, hier für die beiden Katalog-Lesezugriffe des Nachbardienstes | Dieselbe Folge: eine künftige Bindung würde den Katalog mandantenweit unsichtbar machen | ### (m3) Welcher Code Leere als Abwesenheit deutet Nach Wirkung sortiert: 1. **`ModuleAccessService.getAccessibleModuleIds`, `grantedIds.length === 0` → `return new Set()`** — der Rückgabepunkt bei leerer Freigabemenge. Der Vorgabezustand ist geschlossen (D-04/T-EXD-04); eine zu leer gebliebene Freigabeabfrage sieht identisch aus wie ein Benutzer ohne jede Freigabe. 2. **`ModuleAccessService.getAccessibleModuleIds`, Rollen-Kurzschluss** — `if (role === 'ADMIN' || role === 'SUPER_ADMIN')` liest ausschließlich `tenantModuleActivation`; eine leere Aktivierungsliste liefert ein leeres Set, ohne die Freigabestufe überhaupt zu befragen. Betrifft damit JEDEN Administrator des Mandanten gleichzeitig. 3. **`ModuleAccessService.findAccessibleModules`, `accessibleIds.size === 0` → `return []`** — der Rückgabepunkt bei leerer Modulliste, bedient `GET /modules/active` und damit die Sidebar. 4. **`ModuleAccessService.getCatalogFlags`** — eine leere Aktivierungsliste lässt die zurückgegebene Map leer; der Controller (`module-registry.controller.ts`, `findCatalog`) mappt einen fehlenden Eintrag auf BEIDE Flags `false`. Das erzeugt eine ANDERE Unwahrheit als der Sperrhinweis der Freigabestufe: "nicht aktiviert" statt "nicht freigegeben" — der Marktplatz zeigt dem Benutzer den falschen Grund für die Sperre. 5. **`ModuleGuard.canActivate`, die 403-Stelle** — `if (!accessibleModuleIds.has(module.id)) throw new ForbiddenException(...)`. Dieselbe Meldung für "wirklich keine Freigabe" und "die Aufösung hat nichts gefunden" — siehe die Leitfrage dieses Abschnitts unten. 6. **`ModuleRegistryService.isModuleActive`, Vorgabewert `false`** — heute ohne Aufrufer (TEIL 3), aber die stille Falle für morgen: `return activation?.isActive === true` liefert bei `null` (leerer, gebundener Lesezugriff) exakt dasselbe `false` wie eine echte, mandantenweite Deaktivierung. Wird dieser Pfad morgen verdrahtet, ist er von Fall an nicht mehr vom Rest dieses Abschnitts zu unterscheiden. **Gegenrichtung, damit dieser Abschnitt nicht nur aus Alarm besteht:** `ModuleRegistryService.deactivateForTenant` wirft bei leerer Aktivierungsabfrage (`if (!activation) throw new NotFoundException(...)`) LAUT — die Ausnahme meldet sich sofort und verständlich, statt ein stilles `false` zu liefern. Dieselbe laute Richtung gilt für `activateForTenant` bei unbekannter `moduleId`. **Die Frage, die dieser Bereich vor allen anderen beantworten muss: welches Signal unterscheidet "wirklich keine Freigabe" von "die Abfrage hat nichts gefunden"?** Die Antwort lautet **keines** — schlicht, ohne Beschönigung. Drei Stellen sehen heute identisch aus, ob der Benutzer tatsächlich keine Freigabe hat oder ob eine gebundene Abfrage nach dem Scharfschalten leer lief: dieselbe `ForbiddenException`-Meldung im Wächter ("Module '...' is not accessible for this user"), dieselbe leere Modulliste mit Status 200 (`GET /modules/active`), kein einziger Protokolleintrag. Der Zusatz, der diesen Bereich von allen vorherigen unterscheidet: der Betroffene hat eine fertige, FALSCHE Erklärung zur Hand ("mein Administrator hat mir das entzogen") und meldet deshalb keinen Fehler — anders als etwa bei `LdapConfigScheduler`, wo niemand eine plausible Alltagserklärung für ausbleibende Synchronisation hat. Die eine Asymmetrie, die sich zu einem Signal machen LIESSE, wird hier benannt und an Etappe 4 übergeben, nicht gelöst: nach dem Scharfschalten ist ein zu kleines Ergebnis in diesem Bereich TOTAL und nicht selektiv — JEDER Benutzer JEDES Mandanten verliert gleichzeitig jedes Modul, während die Aktivierungs- und Freigabetabellen weiterhin Zeilen halten. Die Vorabprüfung von Etappe 4 (`rls-preflight.mjs`) kann genau das feststellen: aktive Aktivierungszeilen vorhanden, aber die Auflösung liefert für einen bekannten Administrator eine leere Menge. Eine Laufzeitwarnung an den oben genannten Stellen wird ERWOGEN und VERWORFEN, mit derselben Begründung wie bei `getAllActiveConfigs` im Bereich `ldap` und den fünf Stellen im Bereich `tenders`: eine leere Menge ist für einen Benutzer ohne Freigabe und auf einer frischen Installation der Normalzustand, eine Warnung wäre Dauerlärm und verlöre ihr Signal. ### (m4) Was dieser Durchlauf bewusst nicht löst - ~~**T-JTS-02/T-JTS-03 bleiben aufgezeichnet und ungefixt.** Gemessen in Aufgabe 1 (Prüfungen 6/7): die Regel auf `ModuleGrant` prüft nur die Mandantenkennung der Zeile selbst, nicht die referenzierte Gruppe; die Regel auf `GroupMembership` prüft nur die Gruppenseite. Die Bindung fügt auf der LESESEITE eine zweite Verteidigung hinzu (der Drei-Tabellen-Weg schließt die fremde Gruppe gebunden aus), aber erst nach Etappe 4 — die Schreibseiten-Gegenprüfung in `module-grants.service.ts` (`assertTargetBelongsToTenant`) bleibt deshalb der heutige Schutz und wird durch diesen Durchlauf NICHT ersetzt.~~ **NACHTRAG (260910-jab): ÜBERHOLT — BEIDE Befunde sind geschlossen.** Migration `20260910120000_rls_widen_membership_grant_and_platform_read` lässt die Regel auf `GroupMembership` jetzt beide Seiten prüfen (T-JTS-02) und die Regel auf `ModuleGrant` zusätzlich beide möglichen Ziele (T-JTS-03, beide Zweige des Entweder-oder D-04). Die Schreibseiten-Gegenprüfung in `module-grants.service.ts` (`assertTargetBelongsToTenant`) bleibt TROTZDEM bestehen — sie ist bis zum Scharfschalten (#18, Schalter weiterhin aus) der einzige tatsächlich wirksame Schutz und wird NICHT ersetzt. Siehe den neuen Abschnitt "Regelschluss T-JTS-02, T-JTS-03 und WINDOWS #19" unten. - **Die Regel für den Modulkatalog gehört zu Etappe 3.** Gemessen in Aufgabe 1 (Prüfung 8/9, Befund E): `"Module"` trägt heute keinen Zeilenschutz, eine Bindung wäre heute wirkungslos, nicht katastrophal. Katastrophal würde sie erst, WENN Etappe 3 dieser Tabelle eine Regel gibt — dann verschwände der gesamte Katalog für jeden Mandanten. Diese Bedingung steht hier als Bedingung, nicht als heute beobachtbare Tatsache. - **Die offene Architekturfrage `req.tenantPrisma`** — auch dieser Bereich entscheidet sie nicht. Er bindet dienst-intern, wie `ldap`, `groups`, `tenders`, `dkv` und `user` es vormachen. ### (m5) Was dieser Durchlauf bewusst NICHT anfasst - `module.guard.ts` — geprüft (Befund D: hält keinen eigenen Datenbankzugriff, seine Richtigkeit ist vollständig eine Funktion dessen, was `ModuleAccessService` zurückgibt) und bewusst gelassen, keine Bindung nötig. - `module-registry.controller.ts` — geprüft (hält ebenfalls keinen eigenen Datenbankzugriff) und bewusst gelassen. - Das Frontend — geprüft und bewusst gelassen, keine Datei dieses Plans. - Schema und Migrationen — geprüft und bewusst gelassen, keine Schemaänderung in dieser Etappe. **Nachtrag (260910-exd, Aufgabe 3).** Wie in den vorherigen Durchläufen wird der Text oben NICHT umgeschrieben — er beschreibt korrekt den Stand zum Zeitpunkt der Messung (Aufgabe 1); dieser Nachtrag hält fest, was Aufgabe 2/3 tatsächlich umgesetzt haben. *Tatsächlich umgesetzte Pfade gegen die in (m2) angekündigten gehalten:* alle in (m2) genannten Pfade sind wie beschrieben umgestellt. `ModuleAccessService.getAccessibleModuleIds` bindet Kurzschlusszweig, Direktweg, Gruppenweg und Schnittmenge über EINEN Klienten je Aufruf; `getCatalogFlags` bindet ihren eigenen Aktivierungs-Lesezugriff, die geschachtelte `getAccessibleModuleIds`-Auflösung erzeugt ihren eigenen Klienten; `findAccessibleModules` erreicht den Katalog weiterhin über den ungebundenen Klienten. `ModuleRegistryService.findActiveForTenant`, `activateForTenant` und `isModuleActive` binden ihren jeweiligen Aktivierungszugriff; `deactivateForTenant` bindet beide Aktivierungszugriffe (Lesen, Schreiben) über EINEN Klienten. Alle sechs Katalogzugriffe in `module-registry.service.ts` (`findAll`, `findBySlug`, die beiden Katalog-Existenzprüfungen, die Katalogsuche in `isModuleActive`, `seedModule`) und der eine Katalogzugriff in `module-access.service.ts` (`findAccessibleModules`) blieben wie angekündigt ungebunden, mit Kommentaren, die Messung und Bedingung trennen. Beide falschen Kopfkommentare aus Befund G sind behandelt: `isModuleActive`s Kommentar ist richtiggestellt (mit Bezug auf die Aufrufermessung aus TEIL 3); der irreführende Satz im Kopfkommentar von `module-registry.controller.ts` ("findActiveForTenant on ModuleRegistryService stays unchanged for Plan 15-03's marketplace catalog") wurde NICHT mitgeändert — der Controller ist nicht Teil dieses Plans. Die Feststellung, dass diese Aussage falsch ist (der Marktplatz-Katalog wird nachweislich von `getCatalogFlags` bedient, nicht von `findActiveForTenant`), steht stattdessen hier in (m5). *Deviation (Rule 1/3): eine cross-area Testabhängigkeit brach durch die Umstellung.* `tender-scheduler.service.spec.ts` instanziiert `ModuleRegistryService` unmocked gegen einen hand-gerollten Fake ohne `$extends` (derselbe Zweck wie in `ldap.service.spec.ts`: der Aktivierungs- Aufruf soll echt sein, nicht ein Stand-in). Nach der Umstellung von `activateForTenant` auf `forTenant()` scheiterte dieser Test mit `prisma.$extends is not a function`. Behoben mit derselben Konvention wie `ldap.service.spec.ts` — `forTenant` in dieser einen Datei über `vi.mock` auf eine Identitätsfunktion gelegt (`forTenant: vi.fn((p) => p)`), weil die Datei RLS-Bindungsmechanik nicht testet, nur das Poll-once-fan-out-many- Verhalten des Schedulers. Kein anderer Aufrufer von `new ModuleRegistryService(...)` existiert im Quelltext (geprüft). *Deviation (Rule 3): die Klassifikationsdokument-Stände für `module-access.service.ts` wurden bereits in Aufgabe 2 nachgezogen*, nicht erst in dieser Aufgabe — `rls-access-inventory.spec.ts` ist Teil der von Aufgabe 2 verlangten vollständigen Testsuite und wäre sonst am Ende von Aufgabe 2 bereits rot gewesen. Diese Abweichung von der Aufgabenaufteilung (die Klassifikationsdatei war für Aufgabe 3 vorgesehen) ist auf das Notwendige beschränkt: nur die `Stand`-Spalte der beiden betroffenen Zeilen, keine Begründung, keine Zahlen. Die vollständige Nachziehung (fünf Bestandsaufnahme-Zeilen inklusive `module-registry.service.ts`, Übersichtszeile, Summenzeile, Klassen-Verteilung, Hintergrunddienst- Abschnitt) erfolgte wie geplant in dieser Aufgabe. *Falsifizierungsnachweise (Aufgabe 2 und 3), je einmal durchgeführt und zurückgenommen:* in Aufgabe 2 wurde die Gruppenweg-Bindung der Freigabe-Auflösung probeweise zurückgebaut (`tenantPrisma.moduleGrant` → `this.prisma.moduleGrant` im Gruppenweg von `getAccessibleModuleIds`) — genau `module-access.service.spec.ts`, Test "ModuleAccessService — Bindung an forTenant() (260910-exd) > USER-Zweig bindet BEIDE Freigabe-Lesezugriffe (Direktweg und Gruppenweg) UND den Schnittmengen-Lesezugriff an DIESELBE Mandantenkennung", wurde rot, mit der Meldung `expected 1 to be 2`; der Rückbau wurde zurückgenommen, derselbe Testlauf danach wieder grün (23/23). In Aufgabe 3 wurde der Schreibzugriff des Deaktivierens probeweise zurückgebaut (`tenantPrisma.tenantModuleActivation.update` → `this.prisma.tenantModuleActivation.update` in `deactivateForTenant`) — genau `module-registry.service.spec.ts`, Test "ModuleRegistryService.deactivateForTenant > bindet beide Aktivierungszugriffe (Lesen, Schreiben) an denselben Mandanten, über einen Klienten", wurde rot, mit der Meldung "erwarteter gebundener Aufruf tenantModuleActivation.update(tenant=t1) fehlt im Protokoll: [{"tenantId":"t1","model":"tenantModuleActivation","method":"findUnique"}]: expected false to be true"; der Rückbau wurde zurückgenommen, derselbe Testlauf danach wieder grün (16/16). *Die offene WINDOWS-Aufzeichnung.* Eintrag #23 (`deviation`) hält fest, dass es kein Signal gibt, das "wirklich keine Freigabe" von "die Abfrage hat nichts gefunden" unterscheidet, mit der Vorabprüfung für Etappe 4 und der begründeten Verwerfung einer Laufzeitwarnung — siehe (m3) oben und `.planning/WINDOWS.md`. **Nachtrag (260910-krx):** der oben in Befund E festgehaltene Befund zur Reihenfolge — der Bereich `dashboard` erbt die Bindung der Modul-Zugriffsauflösung, ohne dass eine Datei unter `apps/api/src/module-registry` dafür angefasst werden muss — ist mit Quick-Task 260910-krx EINGELÖST und NACHGEPRÜFT: `dashboard.service.ts` ruft `ModuleAccessService.getAccessibleModuleIds` für den Widget-Modulfilter in `getWidgets` unverändert auf, diese Auflösung bindet seit 260910-exd bereits über `forTenant()`, und der Filter ist damit gebunden. Nachgeprüft mit `grep -n "const tenantPrisma = forTenant" apps/api/src/module-registry/ module-access.service.ts` (ein Treffer) und mit einem Wachhund-Testfall in `dashboard.service.spec.ts`, der den Modulkatalog aus dem Bindungsprotokoll heraushält. Der Widget-Modulfilter wurde von 260910-krx NICHT ein zweites Mal gebunden — keine Datei unter `apps/api/src/module-registry` ist Teil dieses Plans. ## Regelschluss T-JTS-02, T-JTS-03 und WINDOWS #19 Dieser Abschnitt weicht bewusst von der geplanten Reihenfolge ab (260910-jab, auf ausdrückliche Anweisung des Nutzers): die drei Regelfixe, ursprünglich nach Etappe 2 vorgesehen, wurden vorgezogen. Folge: die fünf noch offenen Bereiche der Etappe 2 messen ab jetzt gegen die NEUEN Regeln, mehrere bereits abgeschlossene Bereiche (`groups`, `tenders`, `module-registry` oben) haben gegen die ALTEN gemessen — diese Messungen stehen aufgezeichnet und sind mit Nachträgen an den betroffenen Stellen versehen, nicht umgeschrieben. ### (r1) Tatsächlich beobachtete Ausgabe und Regelliste der lebenden Datenbank Lauf vom 2026-09-10 gegen `tessera-ctl-db-1`, Adresse `172.19.0.2` (nur die Zeilen der drei betroffenen Bereiche sowie der beiden aufsetzenden `module-registry`-Prüfungen; die vollständige Ausgabe umfasst 74 Prüfungen): ``` groupmembership-folgt-join-auf-group: bestanden — forTenant(TENANT-A) liefert 1 Mitgliedschaft(en): ["group-a"] groupmembership-schreiben-fremde-gruppe-abgelehnt: bestanden — INSERT mit fremder groupId abgewiesen: ERROR: new row violates row-level security policy for table "GroupMembership" groupmembership-schreiben-fremder-benutzer-abgelehnt: bestanden — INSERT mit A-eigener Gruppe, aber fremder Benutzerkennung (user-b, TENANT-B) abgewiesen: ERROR: new row violates row-level security policy for table "GroupMembership" groupmembership-fremder-benutzer-ueber-die-wartungsrolle-weiterhin-moeglich: bestanden — INSERT mit A-eigener Gruppe, aber fremder Benutzerkennung (user-b, TENANT-B) ist ueber die Wartungsrolle (BYPASSRLS) weiterhin GELUNGEN — der Ausschluss aus der vorigen Pruefung kommt damit nachweislich von der Regel, nicht vom Aufbau modulegrant-gebunden-nur-eigene-zeile: bestanden — forTenant(TENANT-A) liefert 1 Zeile(n): ["TENANT-A"] modulegrant-fremde-gruppe-abgelehnt: bestanden — INSERT mit korrekter eigener tenantId, aber fremder groupId (group-b, TENANT-B) abgewiesen: ERROR: new row violates row-level security policy for table "ModuleGrant" modulegrant-fremder-benutzer-abgelehnt: bestanden — INSERT mit korrekter eigener tenantId, aber fremder userId (user-b, TENANT-B) abgewiesen: ERROR: new row violates row-level security policy for table "ModuleGrant" modulegrant-fremde-gruppe-ueber-die-wartungsrolle-weiterhin-moeglich: bestanden — INSERT mit korrekter eigener tenantId, aber fremder groupId ist ueber die Wartungsrolle (BYPASSRLS) weiterhin GELUNGEN — legt zugleich die Zeile 'grant-foreign-group' an, auf der zwei Pruefungen des Bereichs module-registry aufsetzen (Befund C) tenderrssfeed-plattformzeile-gebunden-sichtbar: bestanden — forTenant(TENANT-A) sieht die Platform-Zeile: true, forTenant(TENANT-B) sieht sie: true tenderrssfeed-eigene-zeile-gebunden-weiterhin-sichtbar: bestanden — forTenant(TENANT-A) liefert ["rss-a","rss-platform"] — eigene Zeile (rss-a) sichtbar: true, fremde Zeile (rss-b, TENANT-B) sichtbar: false tenderrssfeed-ungebunden-nur-die-plattformzeile: bestanden — ungebundener SELECT auf "TenderRssFeedSource" liefert 1 Zeile(n): ["rss-platform"] tenderrssfeed-gebundenes-einfuegen-ohne-mandant-abgelehnt: bestanden — gebundenes INSERT mit tenantId=NULL abgewiesen (tenant_insert_policy) tenderrssfeed-gebundenes-aendern-der-plattformzeile-abgelehnt: bestanden — gebundenes UPDATE auf die plattformweite Zeile traf keine Zeile (tenant_update_policy filtert sie heraus) — url unveraendert tenderrssfeed-gebundenes-loeschen-der-plattformzeile-abgelehnt: bestanden — gebundenes DELETE auf die plattformweite Zeile traf 0 Zeilen (tenant_delete_policy filtert sie heraus) searchprovider-mandantenlose-zeile-bleibt-unter-jedem-kontext-unsichtbar: bestanden — forTenant(TENANT-A) sieht die mandantenlose Zeile: false, forTenant(TENANT-B) sieht sie: false — bewusst UNVERAENDERT (widerlegte Praemisse) gruppenpfad-gebunden-schliesst-die-fremde-gruppe-aus: bestanden — forTenant(TENANT-A) liefert 'grant-foreign-group' ueber denselben Drei-Tabellen-Weg NICHT — die Zeile wurde ueber die Wartungsrolle angelegt gruppenpfad-ueber-die-wartungsrolle-liefert-die-fremde-gruppe-mit: bestanden — dieselbe Abfrage ueber die Verwaltungsrolle (BYPASSRLS) liefert ["grant-a","grant-foreign-group"] Alle 74 Pruefungen bestanden. ``` Regelliste aus `pg_policies` der lebenden Datenbank (Systemkatalog, nicht die Migrationsdatei): ``` GroupMembership#tenant_isolation_policy#ALL#(("groupId" IN (SELECT "Group".id FROM "Group" WHERE ("Group"."tenantId" = current_tenant_id()))) AND ("userId" IN (SELECT "User".id FROM "User" WHERE ("User"."tenantId" = current_tenant_id())))) ModuleGrant#tenant_isolation_policy#ALL#(("tenantId" = current_tenant_id()) AND (("groupId" IS NULL) OR ("groupId" IN (SELECT "Group".id FROM "Group" WHERE ("Group"."tenantId" = current_tenant_id())))) AND (("userId" IS NULL) OR ("userId" IN (SELECT "User".id FROM "User" WHERE ("User"."tenantId" = current_tenant_id()))))) SearchProvider#tenant_isolation_policy#ALL#("tenantId" = current_tenant_id()) TenderRssFeedSource#tenant_delete_policy#DELETE#("tenantId" = current_tenant_id()) TenderRssFeedSource#tenant_insert_policy#INSERT##WITH CHECK ("tenantId" = current_tenant_id()) TenderRssFeedSource#tenant_platform_read_policy#SELECT#(("tenantId" = current_tenant_id()) OR ("tenantId" IS NULL)) TenderRssFeedSource#tenant_update_policy#UPDATE#USING ("tenantId" = current_tenant_id())#WITH CHECK ("tenantId" = current_tenant_id()) ``` ### (r2) Signaltabelle — beide Fehlerrichtungen je Regel | Regel | Zu streng (Falsch-Negativ, DoS) | Zu locker (Falsch-Positiv, Rechteausweitung) | |---|---|---| | `GroupMembership` | Wäre die neue Regel zu streng, würde eine tatsächlich mandanteneigene Mitgliedschaft unsichtbar — Signal: `groupmembership-folgt-join-auf-group` würde fehlschlagen (liefert heute korrekt 1 Zeile) | `groupmembership-schreiben-fremder-benutzer-abgelehnt` — Signal wäre ein GELUNGENES Einfügen einer fremden Benutzerkennung; heute abgewiesen | | `ModuleGrant` | Eine eigene, korrekt referenzierende Freigabe würde unsichtbar — Signal: `modulegrant-gebunden-nur-eigene-zeile` würde fehlschlagen (heute 1 Zeile) | `modulegrant-fremde-gruppe-abgelehnt`/`modulegrant-fremder-benutzer-abgelehnt` — Signal wäre ein GELUNGENES Einfügen mit fremder Gruppen- bzw. Benutzerkennung; heute beide abgewiesen | | `TenderRssFeedSource` (Lese-/Schreibsplit) | Zu streng bedeutet: die plattformweite Zeile bleibt trotz Bindung unsichtbar — Signal: `tenderrssfeed-plattformzeile-gebunden-sichtbar` würde fehlschlagen (heute sichtbar unter beiden Mandanten) ODER die eigene Zeile verschwindet — Signal: `tenderrssfeed-eigene-zeile-gebunden-weiterhin-sichtbar` würde fehlschlagen | Zu locker bedeutet: ein Mandant kann die plattformweite Zeile ändern/entfernen — Signal: `tenderrssfeed-gebundenes-aendern-der-plattformzeile-abgelehnt`/`tenderrssfeed-gebundenes-loeschen-der-plattformzeile-abgelehnt` würden fehlschlagen (heute beide: 0 betroffene Zeilen) | ### (r3) Stellen, an denen Leere weiterhin als Abwesenheit gedeutet wird Namentliche Liste, wie in den Abschnitten (d)/(g3)/(t3)/(u3)/(m3) oben je Bereich geführt — hier bereichsübergreifend für die drei betroffenen Tabellen, inklusive der NEUEN Stelle aus Befund F: - `TenderRssFeedSourceService.listForUser` (**NEU seit 260910-jab, Aufgabe 2**) — vor dieser Reparatur lieferte der ungebundene Pfad nach dem Scharfschalten NICHTS (eine schreiende Leere, die auffällt). Nach der Reparatur würde er UNGEBUNDEN nur die plattformweiten Zeilen liefern — eine kurze, glaubhafte Teilantwort, die NICHT auffällt (der Nutzer sieht plattformweite Feeds und hat keinen Anlass zu melden, dass seine eigenen fehlen). Deshalb gebunden — die einzige Stelle, die diese Aufgabe still falsch gemacht hätte, wenn sie nicht mitgebunden worden wäre. - Alle bereits in (t3) genannten fünf lautlosen Stellen in den beiden Tender-Hintergrunddiensten bleiben unverändert lautlos — von dieser Regeländerung nicht betroffen. - `GroupMembership`/`ModuleGrant` selbst tragen keine "Leere als Abwesenheit gedeutet"-Stelle im hier verstandenen Sinn (eine ABGEWIESENE Schreibung ist ein harter Fehler, keine stille Leere) — die relevante Fehlerrichtung ist hier die Rechteausweitung (r2), nicht die stille Leere. ### (r4) Was dieser Durchlauf bewusst nicht löst - **Der Verwaltungsweg für plattformweite Zeilen fehlt.** Unter der Anwendungsrolle lässt sich eine plattformweite `TenderRssFeedSource`-Zeile weder anlegen noch entfernen — in der alten wie in der neuen Regel, weil jede Schreibregel einen Mandanten verlangt. `createPlatform`/`remove` bleiben deshalb bewusst ungebunden. Als eigener offener Ledger-Eintrag festgehalten (WINDOWS #24), damit dieser Rest nicht mit #19 verschwindet — ein Verwaltungsweg (z. B. eine eigene Systemrolle oder ein expliziter Admin-Bypass-Pfad) ist Gegenstand von Etappe 4. - **Die fehlende Benutzerdimension der Ausschreibungsregeln.** Selbst gemessen statt übernommen (`grep -rn "current_setting\|set_config" apps/api/src apps/api/prisma/migrations`, 260910-jab): es existiert GENAU EINE Sitzungsvariable, `app.current_tenant` (`prisma-tenant.extension.ts`, `20260618112133_rls_policies`). Es gibt KEINE zweite Sitzungsvariable für den Benutzer — Tabellen wie `TenderSavedSearch` (siehe `tendersavedsearch-fremder-nutzer-desselben- mandanten-sichtbar` oben) haben deshalb strukturell keine Möglichkeit, eine Benutzerdimension auf Datenbankebene durchzusetzen, ohne eine solche Variable erst einzuführen. Nicht gebaut in diesem Durchlauf — die anwendungsseitige `userId`-Filterung bleibt der einzige Schutz. **Nachtrag (260911-nke): ÜBERHOLT — die zweite Sitzungsvariable ist gebaut.** Migration `20260911120000_rls_user_dimension_personal_tables` führt `app.current_user`/`current_user_id()` ein und trägt die Benutzerdimension in die Regeln der zehn persönlichen Tabellen, darunter `TenderSavedSearch`. Siehe Abschnitt "Regelschluss Benutzerdimension (Etappe 3b, 260911-nke)" unten. - **Die plattformweite Eindeutigkeit von Anmeldename und Adresse (WINDOWS #22)** — unverändert, nicht Gegenstand dieses Plans. ### (r5) Was dieser Durchlauf bewusst nicht anfasst - `SearchProvider` — die Regel bleibt wörtlich unverändert (`"tenantId" = current_tenant_id()`), mit gemessener Begründung (widerlegte Prämisse, siehe `docs/mandantentrennung-zugriffsklassifikation.md`). - Die Regeln auf `Group` und `TenantModuleActivation` — beide unverändert, nicht Teil der drei benannten Löcher. - Der Schalter (`DATABASE_URL`, Rolle `tessera`) — bleibt aus. Die drei Regeln sind heute wirkungslos; das Wegwerf-Werkzeug und die Regelliste der lebenden Datenbank sind die einzigen Zeugen dafür, dass sie greifen. ## Bereich dashboard Dieser Abschnitt erweitert die Kritikschrift um den Bereich `dashboard` (Quick-Task 260910-krx), den achten Bereich der Etappe und den einzigen Dienst, der ausschließlich hält, was ein Nutzer sich selbst eingerichtet hat: die Anordnung seiner Widgets und seine eigenen Suchmaschinen. Die umgekehrte Fehlerrichtung sieht hier nicht wie ein Fehler aus, sondern wie ein Zurücksetzen — und sie ist in diesem Bereich beweisvernichtend, siehe (w3). ### (w1) Die Messung Aufgabe 1 hat `apps/api/scripts/rls-scratch-check.mjs` um einen neunten Abschnitt (`runDashboardAreaChecks`) erweitert, unmittelbar nach `runModuleRegistryAreaChecks` und vor `runTransactionShapeMeasurement` aufgerufen. Er legt die beiden Wegwerf-Tabellen `DashboardLayout` und `WidgetInstance` selbst neu an und benutzt die von `runSearchProviderAreaChecks` bereits angelegte Tabelle `SearchProvider` WEITER (eigene Kennungen, keine zweite Anlage) — alle drei Policies mit `extractPolicySql()` WORTGLEICH aus der ausgelieferten Migration `20260909140000_rls_remaining_tenant_tables` geschnitten, **gemessen am Regelstand NACH der Migration `20260910120000_rls_widen_membership_grant_and_platform_read`** (die drei Regeln dieses Bereichs sind von jener Migration unverändert gelassen worden, siehe deren Abschnitt (4) — die Messung gilt trotzdem dem aktuellen, lebenden Regelstand, nicht einem veralteten). Tatsächlich beobachtete Ausgabe dieses Laufs (2026-09-11, gegen `tessera-ctl-db-1`, Adresse `172.19.0.2`, nur die dreizehn neuen Zeilen dieses Abschnitts sowie die abschließende Summenzeile): ``` dashboardlayout-gebunden-nur-eigener-mandant: bestanden — forTenant(TENANT-A) liefert 2 Zeile(n): ["layout-a1","layout-a2"] dashboardlayout-fremder-nutzer-desselben-mandanten-gebunden-sichtbar: bestanden — forTenant(TENANT-A) liefert die Anordnung von 'user-a2' (anderer Benutzer, gleicher Mandant) mit: true — die Regel auf "DashboardLayout" kennt keine Benutzerdimension, die anwendungsseitige Pruefung ueber die Benutzerkennung bleibt deshalb der einzige Schutz gegen Quer-Lesen zwischen Nutzern DESSELBEN Mandanten dashboardlayout-ungebunden-null-zeilen: bestanden — ungebundener SELECT auf "DashboardLayout" liefert 0 Zeile(n), tatsaechlich vorhanden sind 4 widgetinstance-ungebunden-null-zeilen: bestanden — ungebundener SELECT auf "WidgetInstance" liefert 0 Zeile(n), tatsaechlich vorhanden sind 3 widgetinstance-gebunden-nur-eigener-mandant: bestanden — forTenant(TENANT-A) liefert 2 Zeile(n): ["widget-a1","widget-a2"] widgetinstance-fremder-nutzer-desselben-mandanten-gebunden-sichtbar: bestanden — forTenant(TENANT-A) liefert das Widget von 'user-a2' (anderer Benutzer, gleicher Mandant) mit: true — dieselbe fehlende Benutzerdimension wie bei "DashboardLayout" und "SearchProvider" (Befund G), der dritte der drei Faelle dieses Bereichs dashboardlayout-gebundener-konfliktschreibvorgang-auf-unsichtbare-zeile-scheitert-laut: bestanden — gebundenes INSERT ... ON CONFLICT ("userId") DO UPDATE unter TENANT-A auf die unter TENANT-B physisch vorhandene, unsichtbare Zeile (user-conflict) scheitert LAUT mit SQLSTATE 42501: ERROR: new row violates row-level security policy (USING expression) for table "DashboardLayout" widgetinstance-gebundenes-einfuegen-fremder-mandant-abgelehnt: bestanden — gebundenes INSERT unter TENANT-A mit tenantId=TENANT-B abgewiesen mit SQLSTATE 42501 (ERROR: new row violates row-level security policy for table "WidgetInstance") widgetinstance-gebundenes-loeschen-fremder-zeile-trifft-keine-zeile: bestanden — gebundenes DELETE unter TENANT-A ueber die Kennung 'widget-b1' (gehoert TENANT-B) trifft 0 Zeile(n) — die vorgeschaltete Besitzpruefung im Anwendungscode bleibt deshalb der einzige Schutz vor dem Scharfschalten searchprovider-ungebunden-null-zeilen: bestanden — ungebundener SELECT auf "SearchProvider" liefert 0 Zeile(n), tatsaechlich vorhanden sind 4 searchprovider-gebunden-nur-eigener-mandant: bestanden — forTenant(TENANT-A) liefert 2 Zeile(n) aus den neu hinzugefuegten: ["search-a1","search-a2"] searchprovider-fremder-nutzer-desselben-mandanten-gebunden-sichtbar: bestanden — forTenant(TENANT-A) liefert die Suchmaschine von 'user-a2' (anderer Benutzer, gleicher Mandant) mit: true — dieselbe fehlende Benutzerdimension wie bei "DashboardLayout" und "WidgetInstance" (Befund G) searchprovider-gebundenes-einfuegen-ohne-mandant-abgelehnt: bestanden — gebundenes INSERT unter TENANT-A mit tenantId=NULL abgewiesen mit SQLSTATE 42501 (ERROR: new row violates row-level security policy for table "SearchProvider") Alle 87 Pruefungen bestanden. ``` **Nachtrag (260911-nke):** die drei oben zitierten Ausgabezeilen (`dashboardlayout-fremder-nutzer-desselben-mandanten-gebunden-sichtbar`, `widgetinstance-fremder-nutzer-desselben-mandanten-gebunden-sichtbar`, `searchprovider-fremder-nutzer-desselben-mandanten-gebunden-sichtbar`) bleiben als historische Messung stehen — sie sind seit Migration `20260911120000_rls_user_dimension_personal_tables` UMGEDREHT, nicht gelöscht: die alte Messung lebt unter den neuen Namen `dashboardlayout-ohne-benutzer-sieht-beide-nutzer-desselben-mandanten`, `widgetinstance-ohne-benutzer-sieht-beide-nutzer-desselben-mandanten` und `searchprovider-ohne-benutzer-sieht-beide-nutzer-desselben-mandanten` weiter (jetzt als gewollte Eigenschaft für Admin/Hintergrunddienst), dazu je eine neue Umkehrung `-benutzer-a-sieht-kollegen-nicht-gebunden` MIT Benutzer. Siehe Abschnitt "Regelschluss Benutzerdimension (Etappe 3b, 260911-nke)" unten. Dreizehn neue Prüfungen, nicht zwölf wie in der Aufzählung des Plans namentlich vorgezeichnet — die dreizehnte (`widgetinstance-fremder-nutzer-desselben-mandanten-gebunden-sichtbar`) wurde ergänzt, weil Befund G des Plans ausdrücklich alle DREI Tabellen dieses Bereichs als ohne Benutzerdimension benennt, der Plan aber nur für `DashboardLayout` und `SearchProvider` einen entsprechenden Testfall vorzeichnete. Die Gesamtzahl der Werkzeugprüfungen steigt damit von 74 auf 87 (74 + 13). **Die tragende Belegzeile ist `dashboardlayout-ungebunden-null-zeilen`:** der IDENTISCHE `SELECT "tenantId" FROM "DashboardLayout"` ohne vorheriges `set_config` liefert **0 Zeilen**, nicht die 4 tatsächlich vorhandenen — an der echten, ausgelieferten Policy gemessen. `widgetinstance-ungebunden- null-zeilen` misst dieselbe Unsichtbarkeit für die Widget-Tabelle. **Die Konfliktmessung (Befund K, Prüfung 5) hat ein Ergebnis, nicht eine Vermutung.** Ein gebundenes `INSERT ... ON CONFLICT ("userId") DO UPDATE` unter TENANT-A, das auf die unter TENANT-B physisch vorhandene, unter TENANT-A unsichtbare Zeile trifft, scheitert LAUT mit SQLSTATE `42501` ("new row violates row-level security policy (USING expression) for table \"DashboardLayout\""), nicht mit einem Eindeutigkeitsfehler (`23505`) und nicht mit einem stillen Erfolg. Zusätzlich am ECHTEN, generierten Prisma Client gemessen (nicht nur an rohem SQL), weil `saveLayout` in Wahrheit `prisma.dashboardLayout.upsert()` aufruft, nicht `$executeRaw`: gegen eine eigens dafür angelegte Wegwerf-Datenbank mit vollständigem Spaltensatz (`id`, `userId`, `tenantId`, `layouts`, `createdAt`, `updatedAt`) und einer eigenen Wegwerf-Rolle ohne `BYPASSRLS` liefert derselbe Konfliktfall über `tenantPrisma.dashboardLayout.upsert({ where: { userId }, update, create })` einen **`PrismaClientUnknownRequestError`** — nicht den bekannten `PrismaClientKnownRequestError` mit `.code === 'P2002'`, den der Bereich `tenders` für seinen Eindeutigkeitsfall abfängt. `.code` und `.meta` sind bei diesem Fehlertyp `undefined`; die einzige verlässliche Information steht im rohen `.message`-Text, der den PostgreSQL-Fehler eingebettet enthält (`code: "42501"`, `message: "new row violates row-level security policy (USING expression) for table \"DashboardLayout\""`). **Das ist die zentrale Abweichung von der Annahme, das `tenders`-P2002-Muster ließe sich wörtlich übernehmen** — es lässt sich nicht, weil dieser Fehler eine andere Prisma-Fehlerklasse ist. Aufgabe 2 fängt deshalb `Prisma.PrismaClientUnknownRequestError` ab (Prüfung auf die Fehlerklasse, nicht auf `.code`) und übersetzt ihn in eine verständliche deutsche Meldung — siehe (w4) für die Grenze dieser Behandlung. **Die eigenständige Nachprüfung der widerlegten Prämisse (Befund F, WINDOWS #19).** Nachgeprüft mit derselben Anweisung wie zur Planungszeit, diesmal gegen den aktuellen Quelltext (2026-09-11): `grep -rn "searchProvider\|SearchProvider" apps packages prisma --include=*.ts --include=*.mjs --include=*.js --include=*.sql --include=*.json` (ohne `node_modules`, `dist/`, `.next/`). Ergebnis unverändert: der einzige Schreibweg ist `dashboard.service.ts:241` (`addSearchProvider` → `create`) mit `tenantId: string` als PFLICHTPARAMETER der aufrufenden Methode; keine Seed-Datei (`apps/api/prisma/` enthält ausschließlich `migrations` und `schema.prisma`), kein Skript, kein weiterer Schreibweg. Reichweite der Suche, wie zur Planungszeit benannt: sie findet keinen Schreibweg über einen dynamisch gebildeten Modellnamen und deckt keine manuelle Datenbankänderung ab — die Aussage lautet deshalb "kein Anwendungspfad erzeugt eine mandantenlose Zeile", nicht "es kann keine geben". Zusätzlich datenbankseitig verteidigt: `searchprovider-gebundenes-einfuegen-ohne- mandant-abgelehnt` weist ein gebundenes Einfügen mit `tenantId = NULL` laut mit SQLSTATE `42501` ab, weil die Regel ohne eigene `WITH CHECK`- Klausel ihre `USING`-Klausel dafür wiederverwendet. ### (w2) Signaltabelle je umgestelltem Pfad | Pfad | Verhalten bei zu wenig Ergebnis | Konkretes Signal, Ort | |---|---|---| | `DashboardService.getLayout` | Der gebundene Lesezugriff liefert `null` statt der vorhandenen Zeile — identisch zum heutigen "noch keine Anordnung gespeichert" | Der Rückgabepunkt liefert die Vorgabeanordnung `{ lg: [], md: [], sm: [], xs: [], xxs: [] }`, Status 200, kein Fehler. Sichtbar im Browser als leeres Dashboard — siehe (w3) für die Folgekette | | `DashboardService.saveLayout` | Der gebundene Schreibzugriff trifft im `update`-Zweig die vorhandene, aber unter dem laufenden Mandanten unsichtbare Zeile über den plattformweit eindeutigen Schlüssel `userId` — Konfliktmessung, siehe (w1) | `PUT /dashboard/layout` liefert nach Aufgabe 2 eine verständliche deutsche Konfliktmeldung statt eines rohen 500ers — siehe (w4) für die Grenze | | `DashboardService.getWidgets`, Widget-Lesezugriff | Der gebundene Lesezugriff liefert eine leere Liste statt der platzierten Widgets | Der Nutzer sieht ein Dashboard ohne jedes Widget, Status 200, kein Fehler | | `DashboardService.addWidget` | Der gebundene Schreibzugriff schlägt fehl bzw. legt die Zeile unter einer Mandantenkennung an, die der Sitzungsnachweis liefert — kein Leere-Fall in diese Richtung | `POST /dashboard/widgets` liefert einen Fehler statt eines neuen Widgets, falls der Mandant fehlt (`ForbiddenException` bereits im Controller) | | `DashboardService.updateWidgetConfig`/`removeWidget`, Besitzprüfung | Die gebundene `findUnique`-Abfrage liefert `null` statt der eigenen Zeile — ununterscheidbar vom echten "gehört jemand anderem" | `NotFoundException` — dieselbe Meldung wie beim echten Besitzverstoß, siehe (w4) | | `DashboardService.getSearchProviders` | Der gebundene Lesezugriff auf `custom` liefert eine leere Liste statt der eigenen Suchmaschinen — die drei Vorgaben aus der Konstante bleiben unberührt und werden IMMER vorangestellt | Die eigenen Suchmaschinen verschwinden aus der Auswahlliste des Such-Widgets, die Leiste funktioniert weiter — siehe (w3), Befund J | | `DashboardService.addSearchProvider` | Kein Leere-Fall — der Schreibzugriff verlangt die Mandantenkennung als Pflichtparameter | — | | `DashboardService.removeSearchProvider`, Besitzprüfung | Wie bei Widgets: `null` statt der eigenen Zeile | `NotFoundException` — dieselbe Meldung wie beim echten Besitzverstoß | ### (w3) Welcher Code Leere als Abwesenheit deutet **Backend, eine Stelle:** `DashboardService.getLayout` — `if (!record) return { lg: [], md: [], sm: [], xs: [], xxs: [] };`. Kein Datensatz bedeutet hier nicht "Fehler", sondern "Vorgabeanordnung" — dieselbe Deutung wie bei `getWidgets` (leere Liste) und `getSearchProviders` (nur die drei Konstanten). **Frontend, drei Stellen, zur Ausführungszeit an den beiden Dateien erneut nachgeprüft (Befund I/J), nicht aus dem Plan abgeschrieben — dieser Plan ändert an KEINER der beiden Dateien etwas:** 1. `apps/web/src/lib/stores/dashboard-store.ts`, `loadDashboard`: setzt `layouts` und `widgets` genau auf das, was `api.fetchLayout()` und `api.fetchWidgets()` liefern. Der `catch`-Zweig (`error: 'Failed to load dashboard'`) feuert nur bei einem Netzwerk- oder Statusfehler — eine erfolgreiche, leere Antwort setzt keinen Fehlerzustand. 2. `apps/web/src/lib/stores/dashboard-store.ts`, `setEditMode`: `if (prev && !mode && get().isDirty) { get().saveLayout(); }` — der Neuaufbau wird beim bloßen VERLASSEN des Bearbeitungsmodus automatisch zurückgeschrieben, ohne dass jemand auf "Speichern" klickt. 3. `apps/web/src/components/dashboard/widgets/search-widget.tsx`: die Rückfallprüfung `if (!cancelled && data.length > 0)` greift NIE, weil `getSearchProviders` die drei Vorgaben immer voranstellt — `data` ist nie leer, selbst wenn `custom` (die eigenen Suchmaschinen) nach dem Scharfschalten leer geblieben wäre. Der `.catch()`-Rückfallzweig auf `DEFAULT_PROVIDERS` feuert deshalb ebenfalls nie in diesem Fall. **Die beweisvernichtende Schleife, als Schleife beschrieben (Befund I):** leeres Dashboard (Stelle 1) → der Nutzer hält das für einen Fehler des Widget-Systems oder für verlorene Einstellungen, baut seine Anordnung neu auf, `addWidget` legt echte neue `WidgetInstance`-Zeilen an (keine Eindeutigkeitsbedingung über `(userId, widgetType)`, Dubletten häufen sich also bei wiederholtem Neuaufbau an) → beim Verlassen des Bearbeitungsmodus schreibt Stelle 2 den Neuaufbau AUTOMATISCH zurück, ohne dass der Nutzer "Speichern" geklickt hat → die `layouts`-Spalte der ursprünglichen Zeile ist überschrieben, die einzige Aufzeichnung der ursprünglichen Anordnung ist verloren, bevor irgendjemand die Ursache untersuchen konnte. Der Nutzer hat dabei eine fertige, FALSCHE Erklärung zur Hand ("das Widget-System spinnt", "meine Einstellungen sind weg") und meldet deshalb keinen Fehler — derselbe Mechanismus, der auch in `module-registry` (m3) und `ldap` beschrieben ist, hier aber mit einer zusätzlichen, aktiven Zerstörungshandlung (das automatische Zurückschreiben), die es in keinem der beiden anderen Bereiche gibt. **Das Verhalten der Suchleiste (Befund J), präzise statt "still" formuliert:** verschwinden die eigenen Suchmaschinen des Nutzers aus `custom`, bleibt die Auswahlliste (``, aber `selectedProviderId` referenziert nach dem Verschwinden keinen vorhandenen `