Aufgabe 1 — misst die umgekehrte Fehlerrichtung des Bereichs dashboard an den Regeln nach Migration 20260910120000, VOR der Umstellung: - rls-scratch-check.mjs bekommt einen neunten Abschnitt (runDashboardAreaChecks) mit 13 neuen, namentlich benannten Pruefungen gegen die aus der ausgelieferten Migration geschnittenen Regeln fuer DashboardLayout, WidgetInstance und SearchProvider. Alle 87 Pruefungen bestehen (74 bisherige + 13 neue). - Die Konfliktmessung (Befund K) ist gemessen, nicht angenommen: ein gebundenes INSERT ... ON CONFLICT auf eine unter dem Mandanten unsichtbare Zeile scheitert laut mit SQLSTATE 42501. Zusaetzlich am echten generierten Prisma Client gemessen: prisma.dashboardLayout.upsert() wirft PrismaClientUnknownRequestError (nicht P2002) — das tenders-Muster laesst sich deshalb nicht woertlich uebernehmen. - Die widerlegte Praemisse zu SearchProvider (WINDOWS #19) ist in diesem Durchlauf eigenstaendig nachgeprueft, mit benannter Suchreichweite. - docs/mandantentrennung-etappe2-fehlerrichtung.md bekommt den Abschnitt "## Bereich dashboard" (w1)-(w5) samt der beweisvernichtenden Schleife (leeres Dashboard -> Neuaufbau -> automatisches Zurueckschreiben -> ueberschriebene Anordnung) und einen Nachtrag im Abschnitt "## Bereich module-registry" zur geerbten Bindungsentlastung. Baseline gehalten: 839 Tests / 56 Dateien gruen, Typpruefung sauber. Schalter bleibt aus.
Tessera — Anleitungen
Tessera ist eine Plattform, auf der verschiedene Arbeitswerkzeuge — genannt Module — an einer Stelle zusammenlaufen. Statt zwischen mehreren Anwendungen zu wechseln, meldet man sich einmal an und findet alles in derselben Oberfläche: ein einstellbares Dashboard, eine Seitenleiste mit den freigeschalteten Modulen und einen Marktplatz, über den weitere hinzukommen.
Diese Sammlung richtet sich an vier verschiedene Leserkreise. Suchen Sie sich den passenden heraus — die Anleitungen überschneiden sich bewusst kaum.
| Anleitung | Für wen | Worum es geht |
|---|---|---|
| Für Anwender | alle, die mit Tessera arbeiten | Anmelden, Dashboard einrichten, Module benutzen |
| Für Administratoren | wer Tessera einrichtet | Benutzer, Gruppen, AD-Anbindung, Freigaben, SMTP |
| Für den Betrieb | wer die Server betreut | Installieren, neue Fassungen einspielen, Sicherungen, Fehlersuche |
| Für Entwickler | wer an Tessera mitbaut | Aufbau, Modulsystem, Berechtigungen, Konventionen |
Daneben liegt das CI/CD-Runbook, das die Einrichtung der Bau-Pipeline in Gitea beschreibt. Es richtet sich an dieselben Leute wie die Betriebsanleitung, deckt aber nur den Weg vom Quelltext zum fertigen Abbild ab.
Ebenfalls dabei: Mandantentrennung auf Datenbankebene, das sich an dieselben Leute wie die Betriebsanleitung richtet und ausschliesslich die Datenbankrolle behandelt, mit der Tessera verbindet (WINDOWS #18).
Die drei Dinge, die am häufigsten Zeit kosten
Wenn Sie nur wenig lesen wollen — diese drei Punkte haben in der Praxis am meisten Verwirrung gestiftet:
1. Die Anmeldung läuft über den Benutzernamen, nicht über die E-Mail-Adresse. Das Feld heißt „Benutzername". Wer stattdessen seine E-Mail-Adresse einträgt, kommt nicht hinein — ohne dass eine hilfreiche Meldung erscheint. Es sieht aus wie ein kaputter Login, ist aber nur das falsche Feld.
2. „Aktiviert" und „freigegeben" sind zwei verschiedene Dinge. Ein Modul wird zuerst für das Unternehmen aktiviert und danach einzelnen Gruppen oder Personen freigegeben. Sehen Sie ein Modul im Marktplatz, aber nicht in Ihrer Seitenleiste, fehlt die zweite Stufe — wenden Sie sich an Ihre Administration. Details in der Administrationsanleitung.
3. Beim Ausrollen genügt docker compose up -d nicht.
Ohne --force-recreate laufen die alten Container weiter, obwohl ein neues
Abbild heruntergeladen wurde — ohne jede Fehlermeldung. Das Einspielen wirkt
erfolgreich, ist es aber nicht. Der genaue Ablauf samt Kontrollbefehl steht in
der Betriebsanleitung.
Zum Stand dieser Anleitungen
Sie wurden gegen den tatsächlichen Quelltext geschrieben, nicht aus der Planung abgeleitet. Beschriftungen von Schaltflächen und Feldern sind wörtlich aus den Sprachdateien der Oberfläche übernommen, damit sie zu dem passen, was auf dem Bildschirm steht.
Zwei Einschränkungen, die Sie kennen sollten:
- Wo eine Aussage sich nicht aus dem Quelltext belegen ließ — etwa eine Einstellung, die von Hand auf dem Server ergänzt wurde — steht ein Hinweis im Text statt einer Vermutung.
- Tessera wird derzeit ausschließlich intern eingesetzt. Die Trennung mehrerer Mandanten ist in der Architektur angelegt, aber nicht Gegenstand dieser Anleitungen.