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tessera-ctl/docs/README.md
T
schalli 3501eb4dd1
Tessera CI/CD / Lint & Type Check (push) Successful in 45s
Tessera CI/CD / Tests (push) Successful in 54s
Tessera CI/CD / Build & Publish Images (push) Successful in 7s
docs: Anleitungen fuer Kollegen — Anwender, Administration, Betrieb, Entwicklung
Bisher gab es fuer Kollegen keine Dokumentation: im Projekt lagen nur das
CI/CD-Runbook und die Arbeitsanweisungen fuer die Entwicklung. Diese Luecke
schliessen vier Anleitungen plus eine Einstiegsseite unter docs/.

Alle vier wurden gegen den Quelltext geschrieben, nicht aus der Planung
abgeleitet, und anschliessend unabhaengig gegengeprueft: jede zitierte
Beschriftung ist woertlich aus de.json belegt, jede beschriebene Funktion im
Code nachgewiesen, alle Befehle und Pfade gegen die echten Compose-Dateien,
Dockerfiles und package.json-Skripte verifiziert. Die Gegenpruefung fand keine
falsche Aussage.

Die Einstiegsseite hebt die drei Punkte hervor, die in der Praxis am meisten
Zeit gekostet haben: Anmeldung ueber den Benutzernamen statt der E-Mail,
der Unterschied zwischen aktiviert und freigegeben, und dass ein blosses
'up -d' die laufenden Container nicht ersetzt.

Nebenbefund beim Schreiben des Betriebshandbuchs, als #17 im Ledger erfasst:
user-files/ ist in keiner Compose-Datei als Volume eingebunden — hochgeladene
Profilbilder und DKV-Exporte ueberleben kein --force-recreate. Noch ohne
Schaden, da bisher kein Nutzer ein Profilbild hinterlegt hat.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Claude-Session: https://claude.ai/code/session_01FYZcd3SSmo14QTqWx2KKzU
2026-09-09 08:46:33 +02:00

3.2 KiB

Tessera — Anleitungen

Tessera ist eine Plattform, auf der verschiedene Arbeitswerkzeuge — genannt Module — an einer Stelle zusammenlaufen. Statt zwischen mehreren Anwendungen zu wechseln, meldet man sich einmal an und findet alles in derselben Oberfläche: ein einstellbares Dashboard, eine Seitenleiste mit den freigeschalteten Modulen und einen Marktplatz, über den weitere hinzukommen.

Diese Sammlung richtet sich an vier verschiedene Leserkreise. Suchen Sie sich den passenden heraus — die Anleitungen überschneiden sich bewusst kaum.

Anleitung Für wen Worum es geht
Für Anwender alle, die mit Tessera arbeiten Anmelden, Dashboard einrichten, Module benutzen
Für Administratoren wer Tessera einrichtet Benutzer, Gruppen, AD-Anbindung, Freigaben, SMTP
Für den Betrieb wer die Server betreut Installieren, neue Fassungen einspielen, Sicherungen, Fehlersuche
Für Entwickler wer an Tessera mitbaut Aufbau, Modulsystem, Berechtigungen, Konventionen

Daneben liegt das CI/CD-Runbook, das die Einrichtung der Bau-Pipeline in Gitea beschreibt. Es richtet sich an dieselben Leute wie die Betriebsanleitung, deckt aber nur den Weg vom Quelltext zum fertigen Abbild ab.


Die drei Dinge, die am häufigsten Zeit kosten

Wenn Sie nur wenig lesen wollen — diese drei Punkte haben in der Praxis am meisten Verwirrung gestiftet:

1. Die Anmeldung läuft über den Benutzernamen, nicht über die E-Mail-Adresse. Das Feld heißt „Benutzername". Wer stattdessen seine E-Mail-Adresse einträgt, kommt nicht hinein — ohne dass eine hilfreiche Meldung erscheint. Es sieht aus wie ein kaputter Login, ist aber nur das falsche Feld.

2. „Aktiviert" und „freigegeben" sind zwei verschiedene Dinge. Ein Modul wird zuerst für das Unternehmen aktiviert und danach einzelnen Gruppen oder Personen freigegeben. Sehen Sie ein Modul im Marktplatz, aber nicht in Ihrer Seitenleiste, fehlt die zweite Stufe — wenden Sie sich an Ihre Administration. Details in der Administrationsanleitung.

3. Beim Ausrollen genügt docker compose up -d nicht. Ohne --force-recreate laufen die alten Container weiter, obwohl ein neues Abbild heruntergeladen wurde — ohne jede Fehlermeldung. Das Einspielen wirkt erfolgreich, ist es aber nicht. Der genaue Ablauf samt Kontrollbefehl steht in der Betriebsanleitung.


Zum Stand dieser Anleitungen

Sie wurden gegen den tatsächlichen Quelltext geschrieben, nicht aus der Planung abgeleitet. Beschriftungen von Schaltflächen und Feldern sind wörtlich aus den Sprachdateien der Oberfläche übernommen, damit sie zu dem passen, was auf dem Bildschirm steht.

Zwei Einschränkungen, die Sie kennen sollten:

  • Wo eine Aussage sich nicht aus dem Quelltext belegen ließ — etwa eine Einstellung, die von Hand auf dem Server ergänzt wurde — steht ein Hinweis im Text statt einer Vermutung.
  • Tessera wird derzeit ausschließlich intern eingesetzt. Die Trennung mehrerer Mandanten ist in der Architektur angelegt, aber nicht Gegenstand dieser Anleitungen.