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tessera-ctl/.planning/todos/completed/2026-08-11-verschluesselungsschluessel-vorgabewert.md
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schalli 61948440ab
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Tessera CI/CD / Tests (push) Successful in 49s
Tessera CI/CD / Build & Publish Images (push) Successful in 7s
docs: close the encryption-key backlog note and log the session
The note predated 7bda56d and f574884, so two of its three points were
already shipped when it was picked up. Records what each commit actually
closed, and that the .env deny rules block the two committed template
files that hold no secrets.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-11 15:19:13 +02:00

4.7 KiB

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created completed title area severity trigger files resolution_commits
2026-08-11 2026-08-11 Verschluesselungsschluessel — fest eingebauter Vorgabewert in der Basis-Compose, Dokumentation in der Beispiel-Umgebung fehlt vermutlich infra minor vor der ersten Installation bei einem externen Kunden; intern folgenlos, solange die Variable gesetzt ist
docker-compose.yml:46
docker-compose.prod.yml:44
.env.example
.env.prod.example
7bda56d
f574884
379606e

Problem

Seit 4f687ea sind alle Zugangsdaten in der Datenbank verschluesselt — Kalender, SMTP, DKV-Postfach, Ausschreibungs-Postfach und nun auch das LDAP-Bind-Passwort. Der Schluessel dafuer kommt aus der Umgebungsvariable CALENDAR_ENCRYPTION_KEY und liegt bewusst NICHT in der Datenbank.

Zwei Luecken drumherum:

1. Vorgabewert in der Basis-Compose. docker-compose.yml:46 lautete

CALENDAR_ENCRYPTION_KEY: ${CALENDAR_ENCRYPTION_KEY:-5dbbaba2...}

Ist die Variable nicht gesetzt, startet die Anwendung also trotzdem — mit einem Schluessel, der im Repository steht und damit jedem bekannt ist, der den Code hat. Die Verschluesselung sieht dann vorhanden aus, traegt aber nicht. Ein stiller Fehlstart ist hier schlechter als ein lauter: docker-compose.prod.yml:44 macht es bereits richtig und verlangt die Variable ohne Vorgabe.

2. Dokumentation. Ob .env.example / .env.prod.example den Schluessel erklaeren, konnte ich am 2026-08-11 nicht pruefen (Dateizugriff in der Sitzung blockiert) — beim Umsetzen also zuerst nachsehen. Falls er dort fehlt oder ohne Erklaerung steht, weiss bei einer Neuinstallation niemand, dass ein eigener Wert erzeugt werden muss und was passiert, wenn er spaeter verloren geht.

Aufgefallen am 2026-08-11, als der User fragte, wo der Schluessel liegt und ob man ihn exportieren kann.

Solution

  1. Den Vorgabewert aus docker-compose.yml:46 entfernen, sodass ein Start ohne gesetzten Schluessel scheitert statt still einen bekannten zu verwenden. Vorher pruefen, was das fuer die lokale Entwicklung heisst — moeglicherweise braucht docker-compose.dev.yml dann einen eigenen, klar als Wegwerf-Wert gekennzeichneten Eintrag, damit ein frisch geklontes Repo weiterhin hochfaehrt.
  2. In beiden Beispiel-Umgebungsdateien den Schluessel dokumentieren: wie er erzeugt wird (openssl rand -hex 32), dass er zu jedem Datenbank-Backup gehoert und getrennt davon aufbewahrt werden sollte, und dass ein verlorener Schluessel bedeutet, dass alle gespeicherten Zugangsdaten neu eingetragen werden muessen.

Optional im selben Zug, weil es beim Lesen sonst jedes Mal irritiert: der Name CALENDAR_ENCRYPTION_KEY stammt daher, dass das Kalender-Modul die Verschluesselung zuerst brauchte. Er gilt laengst fuer alle Zugangsdaten der Plattform. Eine Umbenennung muesste den alten Namen als Rueckfallebene lesen, sonst faellt jede bestehende Installation beim naechsten Start auf die Nase — siehe auch die Notiz dazu im LdapModule.

Resolution (2026-08-11)

Punkt 1 war beim Abschluss dieses Zettels bereits erledigt — der Zettel war insoweit veraltet. 7bda56d hat den Vorgabewert aus beiden Compose-Dateien entfernt; statt eines Ersatzwerts steht dort jetzt ein :?-Abbruch, der Stack startet ohne gesetzten Schluessel gar nicht. Der befuerchtete Nebeneffekt fuer die lokale Entwicklung trat nicht ein: es gibt keine docker-compose.dev.yml, und die Basis-Compose verlangt den Wert seither aus der lokalen .env.

Auch die optionale Umbenennung ist erledigt — f574884 hat die Variable in TESSERA_ENCRYPTION_KEY umbenannt und liest CALENDAR_ENCRYPTION_KEY weiterhin als Rueckfallebene, damit bestehende Installationen nicht beim naechsten Start stehenbleiben. Im selben Zug ist der CryptoService aus dem CalendarModule in ein eigenes globales Modul gewandert.

Punkt 2 schliesst 379606e. .env.example hatte gar keinen Eintrag, .env.prod.example nannte noch den alten Namen ohne Erklaerung. Beide Vorlagen tragen jetzt denselben Block: aktueller Variablenname, Erzeugungsbefehl openssl rand -hex 32, der Hinweis dass ein verlorener Wert alle gespeicherten Zugangsdaten unwiederbringlich macht, und dass der Schluessel zu jedem Datenbank-Backup gehoert, aber getrennt davon aufbewahrt werden muss.

Reibung beim Umsetzen, fuer das naechste Mal: Die Deny-Regeln Read(.env) und Read(.env.*) in ~/.claude/settings.json sperren auch die beiden eingecheckten Vorlagendateien, die keinerlei Geheimnisse enthalten. Read und Edit sind darauf nicht benutzbar; die Aenderung lief ueber die Shell. Wer hier wieder arbeitet, faengt sich dieselbe Sperre ein — sie enger zu fassen (echte Geheimnisdateien einzeln statt .env.*) wuerde das aufloesen.