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Tessera 1.10.0
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2026-10-06 11:27:39 +02:00 | 3 commits to main since this releaseNeu
- Einstellungen und Administration sind neu und aufgeräumter aufgebaut. Beide Bereiche teilen sich jetzt eine Leiste: oben Ihre persönlichen Einstellungen, darunter – für Administratoren – die Administration, gegliedert in „Benutzer und Zugang“, „Module“ und „Anbindungen“. „Freigaben“ und „Kategorien“ stehen dort direkt, statt nur über Knöpfe auf der Modulseite. Jede Seite hat oben Titel und eine kurze Erklärung, darunter Karten mit je einem Thema; Speichern steht unten rechts in der jeweiligen Karte. Formulare wie Konto, E-Mail-Versand und Verzeichnis sind in Abschnitte gegliedert, die Benutzertabelle passt ohne seitliches Scrollen auf den Bildschirm, und die Module sind nach Kategorie gruppiert. Im Profilmenü gibt es nur noch einen Eintrag: „Einstellungen“, bei Administratoren „Einstellungen/Administration“; der Bereich heißt in der Leiste ebenfalls „Administration“ (vorher „Administrator“). Die Seitentitel heißen wie die Einträge in der Leiste (zum Beispiel „Benutzer“ statt „Benutzerverwaltung“). Auf dem Handy wählen Sie die Seite über eine Auswahlliste.
- Kategorien der Module lassen sich jetzt von Administratoren selbst gestalten, unter Administration → Kategorien. Sie können neue Kategorien anlegen, bestehende umbenennen und mit Pfeilen in eine andere Reihenfolge bringen, jedes Modul (auch gemeinsame eigene Module) einer Kategorie zuordnen und die Module innerhalb einer Kategorie sortieren. Seitenleiste, Marktplatz und Freigaben-Matrix folgen dieser Reihenfolge und den neuen Namen. Löschen Sie eine Kategorie, in der noch Module liegen, wählen Sie eine Zielkategorie: Alle Module wandern dorthin, auch die persönlichen Einträge der Benutzer, es geht nichts verloren. „Eigene Module“ lässt sich umbenennen und verschieben, aber nicht löschen. Benutzer können für ihre eigenen Einträge jetzt jede vorhandene Kategorie wählen. Alte Modul-Adressen aus Lesezeichen funktionieren weiter.
- Neues Modul „Nextcloud-Status“ in der Gruppe „Infrastruktur“. Es zeigt für jede eingetragene Nextcloud-Cloud Ihrer Kunden eine Kachel mit Logo (oder Initialen), Kundenname, Adresse (öffnet in einem neuen Tab), installierter Version, Ampelfarbe mit kurzer Begründung und dem Zeitpunkt der letzten Prüfung; oben steht die neueste Nextcloud-Version. Grün heißt: neuester Stand seiner Version und der Support läuft noch mehr als drei Monate. Gelb heißt: ein Update steht an oder der Support endet in den nächsten drei Monaten. Rot heißt: der Support ist abgelaufen, die Cloud ist nicht erreichbar, im Wartungsmodus oder wartet auf eine Datenbank-Aktualisierung. Grau heißt: Bewertung nicht möglich, zum Beispiel wenn die Versionsdaten gerade nicht abrufbar sind. Tessera prüft jede Cloud automatisch einmal pro Stunde; „Jetzt prüfen“ und ein Knopf je Kachel prüfen sofort. Die Kacheln lassen sich nach Kundenname, Status (Rot zuerst), Version oder Support-Ende sortieren, die Wahl merkt sich Tessera für jeden Benutzer. Clouds eintragen, ändern, entfernen und Logos hinterlegen (Bild hochladen bis 1 MB oder eine https-Bildadresse) dürfen Administratoren und Benutzer mit der Freigabestufe „Verwalten“; alle anderen mit Freigabe sehen die Kacheln. Aktivieren Sie das Modul als Administrator im Marktplatz und erteilen Sie die Freigabe.
- Nextcloud-Status: Auf jeder Kachel gibt es jetzt eine Glocke „Benachrichtigen“, die jeder Benutzer mit Zugriff auf das Modul für sich ein- und ausschalten kann. Ist sie an, meldet Tessera per E-Mail und, solange Tessera geöffnet ist, als Benachrichtigung auf dem Bildschirm (in der Desktop-App als Windows-Benachrichtigung), wenn die Cloud eine Störung hat – nicht erreichbar, keine gültige Antwort, Wartungsmodus, ausstehende Datenbank-Aktualisierung oder abgelaufener Support – und wenn sie wieder in Ordnung ist. Pro Änderung kommt genau eine Nachricht, solange die Störung anhält, nicht jede Stunde neu. Ein einzelner fehlgeschlagener Abruf löst keine Meldung aus: Die Kachel zeigt weiter den letzten guten Stand mit dem Hinweis „Prüfung fehlgeschlagen, wird in wenigen Minuten wiederholt“, und Tessera prüft nach etwa fünf Minuten erneut. Für die E-Mails muss der Mailversand eingerichtet sein und im Benutzerprofil eine E-Mail-Adresse stehen. Außerdem nennt die Kachel bei „Nicht erreichbar“ jetzt den Grund in Klartext, zum Beispiel „Zertifikat passt nicht zur Adresse“, „Adresse nicht gefunden“ oder „Zeitüberschreitung“, statt eines technischen Fehlercodes.
- Neue Dashboard-Kachel „Nextcloud-Status“: drei Zähler für Grün, Gelb und Rot und darunter die roten und gelben Clouds mit Kundenname und Grund. Ein Klick öffnet das Modul. Die Kachel erscheint nur für Benutzer, die das Modul nutzen dürfen.
- Neue Gruppe „Finanzbuchhaltung“ in der Seitenleiste mit zwei Modulen. Beide aktiviert ein Administrator im Marktplatz; wer sie nutzen soll, bekommt zusätzlich die Freigabe.
- Kantinenabrechnung: Die CSV-Datei der Kantine hochladen (Excel-Export mit UTF-8 oder Windows-1252 ist beides in Ordnung). Tessera zeigt Zeilenzahl, Abrechnungsmonat und Gesamtbetrag, nennt fehlerhafte Zeilen mit Zeilennummer und weist auf unterschiedliche Abrechnungsmonate hin. Ist alles in Ordnung, laden Sie mit einem Klick die DATEV-Lohndatei herunter. Beraternummer, Mandantennummer und Lohnart trägt ein Administrator einmalig ein; bis dahin ist der Download gesperrt. Die hochgeladenen Daten werden nicht gespeichert.
- Handelsware: Eine Excel-Liste mit Handelswaren-Umsätzen hochladen. Tessera ordnet jedem Produkt sein Konto zu, markiert neue Produkte mit „neu“ und vergibt ihnen das nächste freie Gegenkonto. Das Buchungsdatum wird aus dem Dateinamen abgeleitet (letzter Tag des Monats) und lässt sich ändern. Neue Konten werden erst beim Herunterladen der Buchungsdatei gespeichert. Im Reiter „Konten“ pflegen Sie die Kontenliste, lesen sie aus einer CSV-Datei ein (ersetzt alle vorhandenen Konten, nach Rückfrage) und exportieren sie als CSV. Standard-Erlöskonto und Startwert für das Gegenkonto trägt ein Administrator einmalig ein.
- Modul-Freigaben haben jetzt zwei Stufen: „Benutzen“ (wie bisher) und „Verwalten“. Wer ein Modul verwalten darf, ändert dessen Einstellungen selbst, ohne Administrator zu sein, zum Beispiel in der Kantinenabrechnung, bei Handelsware und bei den Proxmox-Servern. Ein Administrator wählt die Stufe je Gruppe in der Freigaben-Matrix oder je Benutzer in den Benutzerdetails; bestehende Freigaben bleiben „Benutzen“. Freigaben vergeben und Module aktivieren dürfen weiterhin nur Administratoren. Das Modul DKV-Rechnung steht Administratoren und Benutzern mit „Verwalten“ zur Verfügung.
- Proxmox: Für jede virtuelle Maschine und jeden Container auf einem PVE-Server, der nicht läuft, obwohl der Autostart eingeschaltet ist, zeigt die Serverkarte jetzt eine Warnung mit Nummer, Name, Knoten und Zustand. Die Karte steht dann auf „Warnung“, die Dashboard-Kachel zeigt „gestoppt trotz Autostart“. Vorlagen zählen nicht. Kann Tessera die Autostart-Einstellung nicht lesen, nennt die Karte, bei wie vielen Gästen das so war (dem Zugang fehlt dann meist das Recht VM.Audit aus der Rolle PVEAuditor).
Behoben
- Linux-App: Auf Arch-basierten Systemen wie EndeavourOS zeigte die App nach dem Start nur ein weißes Fenster. Die App bringt die Grafik-Bibliotheken, die dort nicht zum System passten, nicht mehr selbst mit, sondern nutzt die des Systems.
- Kalender (Exchange): Ist der Exchange-Server nicht erreichbar, bricht „Verbindung testen“ jetzt nach 15 Sekunden ab, statt rund zwei Minuten auf „Verbindung wird geprüft …“ zu stehen, und meldet „Der Kalender-Server ist nicht erreichbar“ statt des Hinweises auf Adresse und Zugangsdaten. Auch der regelmäßige Abruf im Hintergrund wartet nicht mehr länger als 15 Sekunden.
- Postfach-Abruf über Exchange (E-Mail-Alarme, PDF-Anhänge): Ein nicht erreichbarer Exchange-Server blockiert den Abruf und den Verbindungstest nicht mehr minutenlang, sondern höchstens 60 Sekunden.
- Links in Notiz-Kacheln öffnen jetzt immer in einem neuen Tab, statt das Dashboard im selben Fenster zu verlassen. In der Desktop-App öffnen sie wie gewohnt im Browser.
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