Neither is a Phase 16 defect; both surfaced while testing it and would otherwise have been lost with the session. 1. Module activation has no licence check — a tenant admin can activate any catalogue module for their own tenant. The grants matrix is NOT the hole: it only distributes what is already active. Carries open product questions (who issues licences, what expiry does), so it is written up as a draft, not a decision. 2. The LDAP bind password is stored in clear text although an AES-256-GCM service already exists and is used for calendar, DKV and tender inbox credentials. Hashing is not an option here — the password must be replayable to bind against the directory — so encryption at rest is the fix. No open questions, just work. Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2.7 KiB
created, title, area, severity, trigger, files
| created | title | area | severity | trigger | files | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2026-08-11 | LDAP-Bind-Passwort liegt im Klartext in der DB, obwohl der Verschluesselungsdienst schon existiert | ldap | major | vor dem Verkauf an externe Kunden; unabhaengig davon jederzeit machbar, da klein und ohne Produktfragen |
|
Problem
LdapConfig.bindPassword wird so gespeichert, wie es aus dem Formular kommt —
ldap-config.service.ts:38 und :76 schreiben den Wert unveraendert in die
Datenbank. Wer Lesezugriff auf die Datenbank hat, hat damit die Zugangsdaten des
AD-Dienstkontos.
Hashen ist hier KEIN gangbarer Weg: Tessera muss sich mit diesem Passwort am Domain Controller anmelden, braucht es also im Original. Der richtige Weg ist symmetrische Verschluesselung mit einem Schluessel ausserhalb der Datenbank.
Genau das macht das Projekt an drei anderen Stellen bereits, mit AES-256-GCM:
| Feld | Modell |
|---|---|
encryptedPassword |
CalendarSource (schema.prisma:333) |
encryptedInboxCreds |
DkvModuleConfig (:264) |
encryptedInboxCreds |
TenderEmailConfig (:289) |
encryptedPassword |
SmtpConfig-naher Bereich (:237) |
Der Dienst dafuer existiert: calendar/crypto.service.ts, AES-256-GCM, Schluessel
aus der Umgebungsvariable CALENDAR_ENCRYPTION_KEY. Die LDAP-Konfiguration nutzt
ihn schlicht nicht — LDAP war frueher dran als der Verschluesselungsdienst und
wurde nie nachgezogen.
Was bereits richtig ist: die API gibt das Passwort nie heraus, ldap.controller.ts
maskiert es an allen vier Stellen zu ********.
Aufgefallen am 2026-08-11 waehrend der Phase-16-Tests, als die LDAP-Konfiguration fuer eine read-only-Pruefung aus der Datenbank gelesen wurde.
Solution
- Den bestehenden Verschluesselungsdienst aus
calendar/heraushebeln, damit er nicht laenger nach einem Modul benannt ist, das ihn zufaellig zuerst brauchte — samt Schluesselvariable. Alternativ zunaechst unveraendert wiederverwenden und die Umbenennung als eigenen Schritt fuehren; das ist die kleinere Aenderung. LdapConfigService.create/updateverschluesselt schreiben, alle Lesestellen entschluesseln. Lesestellen sindldap.controller.ts(Zeilen 136, 177, 210, 244, 277, 313) und der Sync selbst.- Migration, die den vorhandenen Klartext-Eintrag einmalig verschluesselt. Muster vorhanden — dieselbe Form wie die bestehenden Backfill-Migrationen.
- Feld umbenennen (
bindPassword→encryptedBindPassword), damit am Schema ablesbar ist, was drinsteht, wie bei den anderen vier Feldern.
Keine offenen Produktfragen — reine Umsetzung, entlang eines im Projekt bereits etablierten Musters.